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US-Informationen (Unterkunft,etc) Südwesten der USA Karte ![]()
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Eine Rundreise durch den Südwesten der USA bietet eine der schönsten und atemberaubendsten Landschaften auf der Welt. Unsere Tour dauerte ca. 4 Wochen. Kosten ca 50 Dollar/Tag pro Person im Mietwagen und einfachen Motels.Sehenswertes: NP= National Parc NM= National Monument (unbedeutender)
Highlights
San Francisco
eine sehr schöne Stadt. Die Straßen sind im Schachbrettmuster angeordnet, obwohl es dort sehr hügelig ist.
Folgende Sehenswürdigkeiten haben wir in zweieinhalb Tagen besucht:In der City (kann alles erlaufen werden)Chinatown:
mitten in der Stadt ein chinesisches Viertel. Ich hatte es mir imposanter vorgestellt, es war aber trotzdem sehr nett.
Dort in einem Restaurant oder Imbiß zu essen ist lecker, preiswert und bietet große Portionen.Fishermans Warf
Touristenfalle mit Fischbuden, Souvenirläden, Kneipen, Theater etc. Ganz nett, mal anschauen.Cable Car - Bild-
geht vom Fishermans Warf los. Nostalgische Straßenbahn, die von Kabeln gezogen werdenTrans America Building
pyramidenförmiger Wolkenkratzer.Lombard Street (enge gekrümmte Serpentinenstraße)
"crookedest little road of the world" auch in der Filmkomödie "Ist was Doc?" mit Barbara Streisand zu bewundern.Alcatraz: (Bootsfahrt ab Fishermans Warf)
die berüchtigte Gefängnisinsel ist ein Museum. Sehr nette Bootsfahrt dorthin mit Blick auf die Stadt. Deutsche
Gefängnisse sehen bis auf die Sanitäreinrichtungen heute auch nicht viel anders aus.etwas außerhalb
Golden Gate Bridge: (faszinierende Sehenswürdigkeit)
Die Fahrt aus der Stadt war umsonst. Wer wieder rein will, muß Brückenzoll (erschwinglich) bezahlen.Golden Gate Park mit Aquarium
aufgrund schlechtem Wetter und Wochentag war nicht so viel los. Bei Sonne und am Wochenende wird aber bestimmt ein
lebendiges Treiben zu sehen sein. Es gibt dort noch mehr Museen. Das Aquarium kann besichtigt werden, wer so etwas
noch nicht kennt.ca. 50 km nördlich
Muir Woods
kleiner Redwoodbestand. Redwoods sind hohe Nadelbäume, die bis 130 Meter hoch, 30 Meter umfassen und über
2000 Jahre alt werden können. Im Muir Wood Park sind aber kleiner Exemplare. Wer nicht den Giant Causeway
oder den Redwood Nationalpark weiter nördlich oder den Sequoia NP südlich besucht, kann sich die kleineren Riesen dort
anschauen (kann aber auch ausgelassen werden)noch zu erwähnen ist das ca. 50 km entfernte Nappa Valley, welches wir aus Zeitgründen ausgelassen haben. Ob die Weingegend mit unsrigen konkurrieren kann, wissen wir also nicht.
Highway No 1
Auf keinen Fall sollte man die Küstenstraße ab Monterey verpassen. Nach Monterey passiert man den "17 Miles Scenic Drive /gebührenpflichtig" den wir ausgelassen haben. Anschließend lohnt ein kurzer Halt im Point Lobos State Reservat. (bei Eile kein Muß!) Dort kann man Pelikane, Seehunde und in der Entfernung Seekühe sehen.
Anschließend geht es weiter bis Santa Barbara immer an der Küste entlang. Die Straße bietet atemberaubend schöne Aussichtspunkte an jeder Straßenkurve. Entsprechend Zeit fürs Fotografieren einplanen. Das "Castle" des Milliardärs Hearst haben wir ebenfalls ausgelassen. Vielleicht mailt ja einer mal, ob sich der Scenic Drive, Hearst Castle oder Nappa Valley lohnt! Santa Barbara ist eine hübsche amerikanische Kleinstadt mit mexikanischem Ambiente, die sogar eine Innenstadt mit Geschäften hat.
Los Angeles
Los Angeles ist eine riesig ausgedehnte Stadt, die nicht den Charme San Franziskos hat.
Hollywood:
Ein heruntergekommenes Viertel mit Absteigen und Billigläden. Sehenswert ist der Walk of Fame mit den im Bügerstein eingelassenen mit Hollywoodgrößen beschrifteten Sternen und das "Chinese Filmtheatre"Venice und Santa Monica
Palmengesäumte Strandpromenade an der ziemlich viel los ist. Überhaupt ist der Küstenstrand endlos.Beverley Hills
zahlreiche Nobelhäuser hinter Hecken. Nicht viel zu sehen. Auf der Straße werden Pläne verkauft, auf denen die Häuser der Stars eingezeichnet sind. Eher langweilig.Disneyland
etwas außerhalb. Wer diesen Park noch nicht kennt, kann ihn hier besichtigenUniversal Filmstudios
auch sehenswert. Besteht aus einer Rundreise mit einem Elektrobus (eisenbahnähnlich) und der Möglichkeit im Park an mehreren Vorführungen teilzunehmen.Griffith Park
Park mit Aussichtspunkt über der Stadtweitere Sehenswürdigkeiten: (die wir ausgelassen hatten): Paul Ghetty Kunstmuseum, andere Vergnügungsparks, Queen Mary südlich von Los Angeles wäre möglicherweise noch eine Weiterfahrt nach San Diego interessant.
Oak Creek Canyon
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click photo to enlargeAuf der Fahrt von Los Angeles nach dem Grand Canyon geht es plötzlich abwärts und es wird merklich heißer. Anschließend fährt man durch eine wüstenartige Gegend. Es könnte noch das Joshua Tree NM (benannt nach dem gleichnamigen Kaktus) besichtigt werden (wurde ausgelassen). Später tauchen dann am Rand des Highways immer mehr riesige meterhohe Kakteen auf. Wenn man Richtung Prescott, Sedona abbiegt wird die Umgebung wieder grüner und landwirtschaftlich geprägter.Sedona ist eine sehr touristische Stadt. Man befahre die Red Rock Loop Road südlich von Sedona und beobachte die fotogenen roten Felsmassive des Oak Creek Canyon als einen Vorgeschmack auf das Monument Valley
Grand Canyon
Der größte Canyon der Welt (die tiefste Schlucht zwischen zwei Bergketten der Welt ist wohl der Colca Cañon in Peru).
Wegen der teuren und knappen Unterkünfte im Park haben wir in Flagstaff übernachtet. Man fährt bis zum Südrand (South Rim), stellt dort sein PKW ab und schaut in den Canyon hinein. Der Blick ist atemberaubend. Ein Shuttlebus fährt dann einzelne Viewpoints ab. Es gibt zwei Trails in die Schlucht, den Bright Angel Trail 15 km und den weniger belaufenden South Kaibab Trail 12 km (leider nicht probiert). Man beachte die Hitze im Canyon und nehme genügend Wasser mit. Sportliche schaffen den South Kaibab Trail nach Auskunft eines Freundes hin und zurück an einem Tag, auch wenn es zurück beschwerlich ist. Im Canyon ist ein Campingplatz, der schnell ausgebucht sein soll. Die Fahrt zum North Rim ist eine Tagesfahrt. Ein Muß!In der Nähe könnte noch der Sunset Crater, Wupatki NM, und der Meteor Crater besucht werden.
Walnut Canyon NM
Eine Rundwanderung etwa 1 Std. durch Klippen der Sinagua Indianer (war nicht so phenomenal interessant) nach oben
Petrified Forest
Versteinerter Wald. In einer Graslandschaft mit lehmigen Badlandshügel liegen Teile von versteinerten Baumriesen herum. Bei schöner Abendsonne wirkte die Landschaft faszinierend. Auch die versteinerten Baumstämme sind ebenso interessant.
Nicht auslassen.
Canyon de Chelly
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click photo to enlargeDer Canyon ist Navajoindianer Land und darf ohne Führer nur auf dem Pfad zu der "White House Ruin" abgestiegen werden. Die Wanderung ist lohnenswert. An verschiedenen Viewpoints am Canyonrand kann auch in den Canyon geschaut werden. Der Canyon ist durch den rot-grün Kontrast und dem blauen Himmel sehr hübsch. Nicht auslassen!
Monument Valley (siehe auch Bild oben)
Das Monument Valley ist durch Zigarettenwerbung bekannt. Es ist ebenfalls Indianerland. Die Rundfahrt durch die riesigen rotbraunen Monolithen ist ein absolutes Muß. Man schaue die Straße zurück, die nach Norden vom Monument Valley abgeht; ein weltbekanntes Photomotiv.
Natural Bridge NM
Ein netter Nationalpark mit natürlichen Steinbrücken. Eine ca. 2 Stündige Wanderung hinab zum Flüßchen führt dorthin.
Ist nett, kann aber bei weniger Zeit eher ausgelassen werden.
Arches NP
Große Steinbögen sind die Sehenswürdigkeit dieses Nationalparks. Auf dem Weg dorthin sollte man den "Balanced Rock" beachten, (falls er noch nicht runtergefallen ist). Wir sind zum berühmtesten, den beeindruckenden Delicate Arch gewandert. Ein weiterer berühmter Steinbogen ist der Double Arch. Ebenfalls diesen NP nicht versäumen!
Entstehung der Bögen:
Den Canyonlands NP und Capitalreef NP haben wir nicht angeschaut, weil wir genug roten Sandstein gesehen hatten. Zunächst war eine
Weiterfahrt zum Yellowstone NP eingeplant.
Dinosaurier NM
Ein Park auf dem Weg zum Yellowstone NP. Wir sind 20 km den Schotterweg zum Echopark, einem Campground am Fluß Green River heruntergefahren. Die Landschaft war ganz nett, anders aber nicht so spektakulär wie vorher. Unten sind uns Mufflonschafe begegnet. Ein schöner Fleck zum Relaxen. Zwischenstop zum Yellowstone, aber nicht extra hinfahren!Schließlich haben wir uns entschieden, die Strecke Las Vegas gegenüber der über dem Yellowstone vorzuziehen. Auf dem Weg nach Las Vegas liegt Salt Lake City, was uns aber nicht so interessiert hatte.
Brice Canyon
Trotz Unlust meiner Freundin haben wir auf mein Drängen doch noch roten Sandstein besichtigt. Und wir hätten etwas verpaßt! Eine Landschaft wie aus einer Zuckerbäckerei. Absolut Sehenswert! Ein Muß!!!
Zion NP
Ein weiterer Nationalpark mit riesigen Felsformationen mit vielen Wandermöglichkeiten. Wir sind nur die Stichstraße hereingefahren bis zum Visitor Center.In der Nähe gibt's noch das Cedar Breaks NM und den Kolob Canyon. Aber jetzt hatten wir doch genug vom roten Sandstein.
Las Vegas
Der "Strip" (Las Vegas Boulevard) bei Nacht mit seinen riesigen, kitschigen und mit tausenden von Leuchten versehenden Kasinos wie z.b. das "Mirage" muß man gesehen haben. Mittlerweile soll es noch ein nachgebautes Venedig, eine Pyramide und eine öffentlich durchgeführte Seeräuberschlacht geben. Im Inneren sind die Kasinos weniger beeindruckend. Besondere Kleidung ist nicht von nöten.In Las Vegas kann auch unkompliziert geheiratet werden! Angeblich soll eine eidesstattliche Versicherung (und eine geringe Gebühr) vor einem Standesbeamten ausreichen, um eine Heiratslizens zu erreichen. Mit dieser Bescheinigung kann dann vor einem anderen Standesbeamten oder einer dazu befugten Person geheiratet werden.
Death Valley
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click photo to enlargeDie Fahrt zum "Tal des Todes" führt durch lange Halbwüstenlandschaften z.t. mit riesigen Kakteen bestanden.
Das Tal hat mehrere Höhepunkte. Zum einen der tiefste Punkt (Bad Water), der 84 Meter unter dem Meeresspiegel liegt und der riesige Salzsee. Man gehe mal hin und beachte die regelmäßigen Muster. Der Zabriski Point bietet eine Übersicht über das Tal. Man beachte das Farbenspiel! Etwas weiter kann der bizarre "Devils Golf Course" gefunden werden, der wie ein Acker aussieht, aber ebenfalls aus Salz besteht. Im Norden gibt es riesige Sanddünen, man verlaufe sich bloß nicht!
15 km südlich vom Visitorcenter soll ein Trail durch farbenprächtige Canyons führen. Scottys Castle wurde von uns ebenfalls ausgelassen.Aufgrund der hohen Berge gibt es keinen direkten Weg zum Sequoia NP! nach oben
Mono Lake
Der Monolake ist ein See der durch bizarre Salzskulpturen besticht, die sich im See befinden. Die Salzskulpturen haben mich an Bilder von Dali erinnert. Absolut sehenswert!Devils Postpile NM
Wer genügend Zeit hat, kann einen Abstecher zu den Basaltsäulen des Devils Postpile National Monument machen. Diese sind jedoch recht mickrig, die Fahrt ist für das gesehene doch sehr lang. Auslassen! Die gleichen Basaltsäulen, jedoch erhalten, schöner und größer befinden sich im Erzgebirge in Sachsen (Scheibenberg/Stadt Schwarzenberg)Yosemite NP
Ein sehr schöner, sehr großer Nationalpark mit unzähligen Wanderwegen. Es handelt sich um Waldgebiete, mit riesigen Granitmonolithen mit Felswänden bis zu 1.500 m, wovon der El Capitain der bekannteste ist, Wasserfällen z.b. Yosemite Falls mit 740 m Fallhöhe (im Sommer ausgetrocknet), Nevada- und Vernalfalls, Bridalfalls(der sich nach dem Wind dreht). Die Farbenpracht im Frühherbst war grandios. Unterkünfte im Park sind sehr teuer!
Ein schöner Trail war in der Nähe vom Visitor Center zum Nevadafall ( weiter bis zum Vernalfall möglich)nach oben
Literatur:Reiseführer
Reise Know How: USA, Canada H.R.Grundmann sehr schön mit Tourenvorschläge und sinnvolle Setzung von Schwerpunkten
Lonely Planet- Reiseführer: auf englisch u.a USA-Southwest, California und NevadaLinks: sorry, noch nicht viel recherchiert! Tipps?
nps.gov US- Parks, us-infos.de auf englisch nationalparks.org,
auf Rückmeldungen und Kritik würde ich mich freuen: