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Singapur


Singapur River

Ein Reisebericht  die Angaben und Preise beziehen sich auf 2004
Singapur ist ein moderner Stadtstaat, der 140 km nödlich des Äquators vor Indonesien und Malaysia liegt.
Siebzig Prozent der Einwohner sind chinesischer Abstammung, andere stärker vertretene Volksgruppen sind Malayen, Inder und Europäer. Singapur ist ein lohnenswerter Trip für ein Stopover zum Shoppen, Bummeln, etwas erleben und zum Essen.
Singapur hat eine der geringsten Kriminalitätraten der Welt, aber hier besteht zugleich die höchste Wahrscheinlichkeit als Ausländer hingerichtet zu werden (siehe unten).
 
 

 
Singapur's Erfolgstory 
ist eng verbunden mit dem ersten Ministerpräsident Lee Kuan Yew, der Singapur von 1959 bis 1990 regierte. Er war politisch weitsichtig, pragmatisch und richtete seine Politik alleine nach dem wirtschaftlichen Erfolg und der politischen Stabilität seines Landes. Ethisch sauberes Handeln wurde gefordert, Korruption wurde erfolgreich bekämpft. Wesentliche Grundzüge seiner Politik waren Chancengleichheit, Leistungsprinzip und die soziale Integration aller ethnischen Gruppen. Das Land wurde wie ein Industrieunternehmen geführt, der Regierungsstil war authoritär und undemokratisch, die Opposition wurde unterdrückt. Das Erfolgsrezept war die Bildung auch der ärmeren Bevölkerungsschichten zu fördern; der Bildungsetat war lange der zweitgrößte Posten im Landeshaushalt. 

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Ein Tag Stopover in Singapur
hatte ich auf meinem Flug nach Bali; die Übernachtung exclusive, dafür war der Flug zu billig. Ankunft war um 17.00 Uhr, der Weiterflug war um 23 Uhr am nächsten Tag vorgesehen. Im Reisebüro wurden mir Übernachtungsangebote von 68 Euro angeboten, Singapurs Rucksackunterkünfte seien nicht so gut, hieß es dort. Aber da der Tag ja nicht ungenutzt im Hotelzimmer verbracht werden, brauchte ich wirklich nur ein Bett für mein sicherlich müdes Haupt. Ich hatte schon letztes Jahr gute Erfahrungen in Taipeh mit dem Stopover gehabt und war dann nicht mehr so ängstlich, und in Singapur wiederholte sich der schöne Tag.

Suche der Unterkunft im Internet
auf meiner Linkliste hatte ich den Link  visitsingapore.com , den ich aufsuchte und bei dem ich schnell die Kathegorie Unterkunft fand. Die Zimmer waren nach Preiskategorien geordnet. Nach der Wahl der Low-Budget-Kategorie beschränkte ich die Auswahl auf drei Backpacker/Hostels, alle drei hatten klar strukturierte Seiten mit genauen Angaben von Preis, Leistungen und Hinkommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.  Was ich in 10 Minuten für Singapur schaffte, das habe ich für ein Zimmer Italien mal drei Stunden vergeblich probiert (weil ich keinen italienischen Verdienst habe, Internetvorzugspreise von 250 Euro zu zahlen). Ich mailte eine Anfrage an das relativ zentral gelegene Hostel Buggis Backpackers ,  welches mir innerhalb drei Stunden antwortete und mir ebenso schnell eine Reservierung bestätigte. Komm und bezahle, ohne Vorüberweisung oder Kreditkartennummer, richtig unkompliziert. Ich kaufte mir einen kleinen Reiseführer und hatte nur noch wenig Angst vor dem Tag in Fernost.
 

Ankunft
Der Flughafen war modern und klar strukturiert. Es gab eine Information und an mehreren Stellen lagen kostenlose Faltblätter mit einem Stadtplan mit Metronetz herum.
 

Geld- Wechseln
zu einem fairen Kurs war möglich am Flughafen, wo im übrigen der gleiche Kurs galt wie in der Stadt. In der Stadt gab es einige lizensierte Geldwechsler, behördliche Auflagen sorgen dafür, das Touristen nicht abgezockt werden.  Eine Umtauschgebühr (commision) wurde nicht verlangt. Singapur Dollar wurden am Flughafen zu einem nur wenig schlechterem Kurs zurückgewechselt.

1 $ Singapore ($ Sing) =~  0,47 Euro ( Juni. 08 )   1 € = ~ 2,12 SGD
unverbindlicher Währungsrechner: bankenverband.de,
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Fahrt mit der U-Bahn vom Flughafen
Eine Zubringerbahn fuhr zum anderen Flughafenterminal, von wo aus die Metro in die Innenstadt startet. Der Fahrpreis beträgt zwischen 0,80 $ to 1,80 $ Sing, für die Fahrt mußte ich 2,50 $ Sing bezahlen, einschließlich 1 $ Sing für das Ticket mit Chip. Das Ticket wird später wieder zum Verlassen der U-Bahn Station benötigt. Die Metro ist vom Modernsten. Elektronische Anzeigen zeigten, in wieviel Minuten der nächste Zug fährt.

Die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum dauert 45 Minuten. Umgestiegen werden muß an der zweiten Station, die U-Bahn am gegenüberliegenden Gleis fährt dann weiter in die Innenstadt. Unterwegs rauscht man an Wohnbocks, der für uns trist erscheinenden Trabantenstädte vorbei, 70 % der mehr als 3 Mio. Einwohner Singapur's wohnen in diesen Hochhäusern.
Heute versucht Singapur seine Architektur zu verbessern.

Beim Ausstieg aus dem U-Bahn Station wird die Schranke mit dem Ticket geöffnet, dieses Ticket kann dann dort in den Fahrkartenautomaten gesteckt werden, und man erhält 1 $ Sing Pfand zurück.

Unterkunft
 

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Meine Rucksackunterkunft war direkt gegenüber der Straße am Ausgang der U-Bahnstation Buggis Metro Station. Ich hatte ein freistehendes Hostelgebäude erwartet, aber es war einfach nur ein Stockwerk in einem Gebäudekomplex. Der Eingang war versteckt, eine enge kahle Treppe führte hoch in den ersten Stock. Das Personal war freundlich und hilfsbereit. Es gibt zwei große kahle Schlafsäle mit vielen schlichte Doppelstockbetten, dafür waren die Matrazen erstklassig. Ein Schlafraum war für Frauen und der andere für Männer bestimmt, dazu hatte jeder jeweils Duschräume, Toiletten, zudem gab es eine gemeinsame Küche und Tagesraum mit TV und Internet. Der Preis mit Frühstück (Toast mit Marmelade in der Küche in Selbstbedienung) von 20 $ Sing (nur 10 Euro) wurde im voraus kassiert. Dieser Backpacker ist zentral gelegen in der Nähe des Viertels "Little India", alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß gut erreichbar. Wer sich mit nur einem Bett begnügt, eine gute Adresse.

Hostels:
Buggis Backpackers,betelbox.com, atravellerstreststop.com.sg, singapore-guesthouse.com,
mehr Hotels siehe unter visitsingapore.com
 

 

Nach dem Check-in im Hostel habe ich mich auf den Weg gemacht und bin über die Orchard Road gebummelt. Als erstes kam ich dabei am Raffels Hotel vorbei.

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Raffles Hotel

Raffles Hotel
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Die erste Hoteladresse in Singapur. Viele Berühmtheiten haben hier übernächtigt. Die Preise für ein Zimmer beginnen ab
700 $ Sing pro Nacht ( raffles.com ).

Berühmt ist der hier von einem Barmixer zunächst nur als Damencocktail erfundene "Singapur Sling"
 

 
Singapore Sling
5 cl Gin, 3 cl Ananassaft, 1 cl Lemon, 2 Spritzer Kräuterlikör, 2cl Kirschlikör, 1cl Cointreau/Grand Marnier, 1 cl Zuckersirup in einem Eisshaker geschüttelt und mit Sodawasser aufgefüllt in einem Cocktailglas mit Eiswürfeln und mit Früchten dekoriert serviert. 

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Stamford Raffle ( 1781-1826) und die Geschichte Singapurs
Der Brite Stamford Raffle war der Gründer von Singapur. 
Er war zunächst einfacher Angestellter der "British East India Company". Diese verwaltet die Britischen Kolonien in Asien und konkurrierte mit den Netherlands East India Company. Schnell wurde der ehrgeizige und gebildete Raffles zum Chefsekretärassistent von Penang/Malaysia benannt und nach Java geschickt. 
Raffles studierte daraufhin die malaysische Kultur, lernte als einige der wenigen Europäer deren Sprache und unternahm viele naturwissenschaftliche Studien in Java. Einige Zeit später wurde er selbst zum Chef von Penang ernannt. Seinen Adelstitel erhielt er, weil er den Holländern Java wegschnappte; dagegen wurde er in seinem Heimatland heftigst kritisiert, nur weil er sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der einheimischen Bevölkerung einsetzte. Nachdem die Briten den Handelsposten Malacca in (Java) an die Holländer verloren hatten, suchte Raffles einen neuen zentralen Handelsposten, den er auf der zwischen Malaysia und Sumatra vorgelagerten Insel Singapora fand. Diese bestand überwiegend aus Sumpfland und nur ein kleines Fischerdorf befand sich auf der Insel. Am 6. Februar 1819 schloss er mit dn lokalen Herrschern einen Vertrag über eine Niederlassung eines Handelshafens auf Singapura. Dennoch lebte Raffles überwiegend in Bencoolen/Indonesien und nur einige wenige Zeit in seiner Niederlassung in Singapur. 
Es war dennoch seine Idee, verschiedene Stadtviertel für die unterschiedlichen Volksgruppen zu schaffen, aber gleichzeitig gründete er auch das "Singapur Institut", das Kindern der malayischen Oberschicht ermöglichte, europäische Bildung zu erhalten, aber auch für Europäer Verständnis für malaischen Kultur vermittelte. Raffles gesamte naturwissenschaftlichen Studien wurden bei einem Schiffsbrand vernichtet. Raffles starb in London. 

weitere Geschichte
Singapore erlang Status einer Britischen Kronkolonie im Jahre 1861. Der Handelsplatz wurde mehr und mehr als Drehscheibe des Handels in der Gegend ausgebaut. Im zweiten Weltkrieg wurde Singapur von den Japaner besetzt, die aber nur Schrecken verbreiteten. Nach der Niederlage Japans fiel Singapur wieder unter britischer Vewaltung und erhielt 1959 ein Selbstverwaltungsrecht allerdings unter britischer Außen- und Sicherheitspolitik. Singapur schloß sich mit Malaysia zu einer Föderation zusammen, trennte sich aber im Jahr 1965 wieder davon. Die unabhängige Republik Singapur wurde am 9.August 1965 ausgerufen. Singapore ist heute Mitglied der Nato und des Commonwealth.

Unter dem ersten Ministerpräsident Lee Kuan Yew, der Singapur von 1959 bis 1990 regierte, wurde ein Einparteienregime ohne Duldung einer Opposition installiert, das erfolgreich und ohne nennenswerte Korruption den Aufstieg Singapurs schaffte. 

Orchard Road
ist der Shopping Boulevard von Singapur, der gut mit dem Pariser Champs-Elysee oder dem Kurfürstendamm mithalten kann.  Unzählige Einkaufszenter reihen sich wie in einer Perlenkette auf.

Orchard Road   Shopping center
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Zweiter Tag
Am nächsten Morgen nahm ich ein Frühstück in einen der vielen Kantinen. Ich aß Kaya Toast  siehe unten und las in der dicken englisch-sprachigen Zeitung "Strait-times" gut recherchierten Artikel, die im Gegensatz von amerikanischen Zeitungen auch einiges vom Ausland berichteten.

Little India
ist das indische Wohnviertel Singapurs. Es wurde vom Abrißbagger verschont und nun befinden sich hinter den restaurierten Fassaden moderne Wohnungen, die nicht nur von Indern bewohnt werden, sondern von denen, die es sich leisten können. Dennoch befinden sich hier noch zahlreiche indische Läden, mit indischen Waren, billigen Klamotten, Gewürzen und viel Kitsch.

Little India 
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der Sri Sinivasa Perumal Temple ist mit vielen bunten Gottheiten aus der Hindu-Mythologie disneyartig verziert. Neben diesem Tempel befindet sich der buddhistische "Temple of 1000 Lights", der mit einer neueren großen Buddhastatue versehen ist.
Sri Sinivasa Perumal Tempel
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Man kann in Little India indisch essen, dies ist aber überall in der Stadt möglich. Einige der leckeren indischen Speisen probierte ich in einem  der vielen "Food Courts" auf dem Weg zurück zur Orchard Road.

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Essen in Singapur
Food corner
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Singapur ist ein kulinarisches Mekka der asiatischen Küche. Ob chinesisch, malayisch, indonesisch, indisch oder thailändisch, in den Freßzentren findet man die entsprechende Auswahl.  Die Preise sind außerordentlich günstig, beginnend ab 4 $ Sing. Selten habe ich so gut, exotisch und preiswert gegessen wie dort.

"Hawker Stalls" (Hawkers) waren ursprünglich mobile Feuerstellen, an denen Essen auf der Straße verkauft wurden. Zunächst verbannt, befinden sie sich jetzt fest plaziert in unzähligen Hawkerzentren. In Warenhäusern, öffentlichen Gebäuden oder Shopping-Zentren befinden sich durch Klimaanlagen gekühlte "food courts", in denen verschiedene Imbißstände Speisen aus verschiedenen Länder günstig offerieren.

Bier und andere Alkoholika sind dahingegend sehr teuer in Singapur. Ein kleines Bier kostet mindestens 8 - 12 $ Sing. Soft-Drinks wie Cola oder Fruchtsäfte sind dahingehend billig (1-2 $ Sing).

 
 
     
    Einige Spezilitäten aus Singapur:
  • Laksa: Nudelsuppe, mit Curry, Kräutern, Kokusnussmilch, Chilies, Shrimps, Fischfiletstücke, Krabben und Muscheln
  • Fish Head Curry : Fischköpfe in Curry gekocht mit Toaten und Okra
  • Char Kway Teon: breite Reisnudeln gebraten in dunkler Sojasauce,  Speck, Kräutern und Gewürzen
  • Fried Carrot Cake (Chye Tow Kueh): Kuchen aus Reismehl, Rüben oder Rettich, gebraten in Sojasauce, Eiern und Knoblauch
  • Chilli Crab and Black Pepper Crab: Krabben mit Chili oder Pfeffersauce,
  • Bak Kut Teh: Schweinerippen gekocht in Kräutern, Knoblauch und Gewürzen serviert mit Reis und Soya-Chilie Sauce
  • Rotti Pratta: eine Art Blätterteig, in der Pfanne geröstet und mit einer Currysauce serviert, als Murtabak gefüllt mit Curryfleisch
  • Satay: süß sauer marinierter gegrillter Fleischspieß mit Erdnußsauce zum Dippen
  • Hainanese Chicken Rice: gekochtes Huhnfrikassee mit Reis, Gurken und Chillisauce 
  • Rojak: heißt "wildes Durcheinander" auf malaisch. Es ist ein Salat von Rüben, Ananasstücke, Gurke, Sojasprossen und unreifer Mango vermischt mit einem Soyabohnen Kekse, ausgebackenen Teigstückchen, mariniert in einer süßsauren Peanut Sauce
  • Kaya Toast: Art von Toast  mit einer Marmelade aus Eiern, Zucker und Kokosnußmilch
  • Curry Puff: Blätterteig mit Füllung von Currykartoffeln oder anderen Füllungen
  • Chwee Kueh: Gellee aus Reismehl und Wasser gespickt mit eingelegtem Rettich 
  • Fried Hokkien Mee: Eier- und Reisnudeln mit schweinefliesch, Krabben, Tinetenfische, Bohnensprossen, und Knoblauch gebraten und in Brühe gekocht, sowie einem Schlag Chilisauce serviert.
  • Nasi Briyani: gewürzter Reis mit Fleisch
  • Roti John: französisches Brot mit Zwiebelomelett und süßer Chillisauce 
  • Nasi Lemak: duftender in Kokusnussmilch gegarter Reis mit Gisch, Anchovies und Omelette, Gurke und Sambal Olek serviert 
  • Mee Siam: Reisnudeln mit pikanter Sauce 
  • Mee Rebus: gekochte Nudeln mit scharfer Sauce, garniert mit Bohnensprossen, Eiern und Wurst
  • Mee Goreng: Eiernudeln mit Tomaten, geraspelten Weißkohl, Chili, Erbsen oder anderem Gemüse gebraten.
  • Otah: Fisch in Kokusnussmilch, Chilie, Zitronengras, Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Gelbwurz mariniert, gekocht und in einem Bananenblatt eingewickelt

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Das China Viertel
Chinese Quarter 
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Das früher heruntergekommende China-Viertel mußte in den siebziger Jahren beinahe einer neuen Bausubstanz weichen, aber einige Häuser wurden verschont und alles verschonte wurde später liebevoll restauriert. Es hat kaum einen exotischen Flair, alles ist sehr touristisch. Garküchen (Hawkers) die früher verbannt wurden, sind nun eine Attraktion des Viertels.
Thiang Hock Temple
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Dort befindet sich der Hindu Sri Mariamman Temple und der Daoistische Thiang Hock Keng Temple, welcher der älteste Tempel von Singapur ist, aber bei meinem Besuch geschlossen war. Daneben befindet sich noch eine kleinere, unscheinbare Moschee.

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Singapur River
River Street
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Schön kann entlang der Uferpromenade "Boat Quay/Clark Quay" am Singapore Rivers, vorbei an den Wolkenkratzern des Bankenviertels, flaniert werden. Dort trifft man auf viele "People of the River" Skulpturen, die die Geschichte des Flusses und seiner Bewohner widerspiegeln. Am Ende hat man einen Superblick auf die Skyline der Wolkenkratzer (Bild oben).
An der Uferpromenade gibt es viele Restaurants und Biergärten mit Plätzen im Freien, die zum Verweilen mit Blick auf den Fluss mit seinen sieben Brücken einladen.

Auf der anderen Flußseite befindet sich das Parlamentgebäude, der Gerichtshof des "Supreme Courts" und das eindrucksvolle "Empress Place Buiding", das nun das "Asian Civilisations Museum " beherbergt. An der "Landing Site" ist eine Raffle Denkmal, welches an die erstmalige Landung Raffles in Singapur erinnert.
 

Parlament
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Es gibt eine Menge Dinge, die in Singapur bei Strafe verboten sind: 
Toilette vergessen abzuspülen: 150 Sing $ Strafe,
Kaugummi auf Straße ausspucken: 1.000 $ Sing Strafe,
Im Aufzug urinieren: 600 $ Sing Strafe (wird mit Kameras kontrolliert, weil wohl häufig vorkommend !)
das sind nur ein paar Beispiele einer längeren Liste

Die Polizei ist allgegenwärtig, aber freundlich zu Touristen, solange die sich ordnungsgemäß benehmen.

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Die Verfolgung von Drogenbesitzer ist gnadenlos. Wer mit mehr als 15 gr Heroin oder auch nur einigen 100 gr Marihuana erwischt wird, auf den wartet der Henker.
 
 

 
Die Hinrichtung des Johannes van Damme
Johannes van Damme war Geschäftsmann in Singapur. er wurde mit mehr als vier Kilo Heroin im doppelten Boden seines Gepäcks am Flughafen erwischt, nachdem ein anonymer Telefonanruf ihn angezeigt haben soll. Er hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert und vermutete, es sei ein Racheakt eines nigerianischen Geschäftspartners, der ihm die Dorgen zugesteckt habe. Van Damme lebte in der Tat zuvor einige Jahre in Nigeria. Einige Monate zuvor wurde ein junge holländische Frau mangels Beweise freigesprochen, bei der auch am Flughafen, und dazu in ihrer Wohnung 1,5 kg Heroin gefunden wurde. Auch sie hatte auch einige Zeit in Nigeria gelebt, kannte aber von Damme nicht. Nach dem Freispruch der Holländerin  mußte nun an ihm das Exempel statuiert werden, das ziegt, das auch Ausländer nicht vom Henker ausgenommen werden, die mit Drogen erwischt worden sind. Auch ein Gnadengesuch der Königin der Niederlande half ihm nicht, er wurde gehenkt. Später traten behaupteten einige, seinen algerische Frau habe das alles insziniert, um ihn loszuwerden. 

Mehr Glück hatte eine junge Deutsche. Bei ihr wurden einige hundert Gramm Marihuana gefunden. Diese junge Frau zu töten, das hätte ein schlechtes Image auf Singapur geworfen, die Wirkstoffmenge wurde herutergerechnet und sie kam mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren davon. Das junge Frauen verschon werden, darauf sollte sich keine verlassen, die nächste mag als Exempel dienen, das niemand -auch ausländische junge Frauen-  nicht von der Hinrichtung verschont werden, wenn sie im Besitz von Drogen sind. 

Seid vorsichtig! Laßt die Finger von Drogen! Kontrolliert Euer Gepäck und sorgt dafür, das niemand Euch heimlich als Drogenkuriere mißbrauchen kann! 

Am Singapore River befindet sich auch der  Merlion Park, von dem man schöne Blicke auf die Stadt hat, so zu dem früheren recht verschnörkelten "Fullerton House" früher Zentralpostamt, heute ein Luxushotel. Im Park befindet sich auch eine Statue des Merlions, das mysthische Tier Löwe/Fisch, eine Ikone Singapurs.

Wenn man die Brücke über den Fluss überquert, gelangt man zum modernen Theaterkomplex in atemberaubender moderner Architektur, der neuen Esplanade - Theatres of the Bay,

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Attraktionen für die ich leider nicht genügend Zeit hatte:

Sentosa Island   sentosa.com.sg
Eine Freizeitinsel mit tollen Stränden (Handtuch mitnehmen), Fun-Parks, Freßbuden und aufregenden Attraktionen. Erreichbar ist Sentosa Island via Kabelbahn vom "Mount Faber" oder der "Harbour Front Center" aus. Der Eintritt kostet 8 $ Sing einschließlich Benutzung der Bahn im Park. Die Attraktionen sind extra zu bezahlen.
Es gibt eine Pauschalpreis von 35,90 $ Sing (Kinder 24,90) für Eintritt,  Merlion (Ausssichtspunkt), Sky Tower, Fort Silosa
(Geschichte Singapurs), Kabelbahn und zwei Fahrten im empfohlenen "Cinemania" (cinematische Achterbahn). Es gibt dazu einen Wasserpark mit vielen Rutschen, einen Orchideengarten, ein Insektarium mit Schmetterlingpark, ein Vulkanland, ein Fontänengarten und ein Meerwasseraquarium.

Singapur Zoo
ist einer der besten Zoos der Welt. Die Tiere leben in weiten Freilaufgehegen, die ihrer natürlichen Umgebung nachgeahmt sind. Heftig beworben wird die Nacht Safari  (Eintritt $ 18 Sing (Kinder 9 $ ), Bahn 6 $, geführte Tour ab 23 $ (siehe Werbung Stadtplan) Link:nightsafari.com.sg
Es gibt auch noch einen bekannten Vogelpark (Birdpark).

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Einige Links:

newasia-singapore.com , visitsingapore.com, strait-times.com , straittimes.asia1.com (Zeitung), globetrotter-seiten.de,
singapur-guide.de, isingapur.de,



 

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