Visayas
 
Bohol
Boracay

mögliche Rundreise:

 ab Manila


Bohol

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Bohol ist bekannt wegen seiner "chocolate hills", das sind wie in die Landschaft geworfene Halbkugeln. Der Name begründet sich aus dem Aussehen der Hügel durch den braungesengten  Grasbewuchses im Sommer.  Ansonsten herrscht tropische Vegetation mit Palmen und Bananenbäume vor.
Daneben gibt es einige ältere Kolonialkirchen zu besichtigen. Auch die Tariere, die kleinsten Affen der Welt mit ihren Kulleraugen und ihrem langen Schwanz können in Gehegen bewundert werden. Zum Relaxen bietet sich Alonabeach auf der kleinen benachbarten Halbinsel Paloa Island an.
 

 
Es gibt zwei Legenden, wie die Schokoladenhügel entstanden sind. Nach der ersten Legende haben sich Riesen mit Kugeln beworfen und die Hügel auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. Nach der zweiten Legende hat sich der Riese Aroyo in die sterbliche Aloya verliebt. Nach ihrem Tode weinte er vor Kummer und die Tränen verfestigten sich in tränenförmige Hügel. 

Von Cebu aus fahren Schnellfähren nach Tagbilaran/ Bohol. Die Überfahrt dauert etwa 1,5 Stunde. Man lasse sich nicht zu einem überteuertem Angebot unmittelbar nach der Fähre beschwatzen. Es fahren auch noch abends Busse nach Carmen. Wer zu den "chocolate hills" möchte, der lasse sich von einem Tryclyle für 20 Peso (ca. 15 Minuten Fahrt) zum Busbahnhof ausserhalb der Stadt bringen und fahre mit einem Bus nach Carmen. Man sage dem Busfahrer oder Kassierer Bescheid, der einen an den Hills kurz vor Carmen herausläßt. Unten warten Mopedfahrer, die einen bis zum Touristenresort (weniger als 1 Km) für 15 Peso hinauffahren.Wer den 16 Uhr Bus nimmt kommt gerade zum Sonnenuntergang dort an. Rechts vor dem Eingang zum Resort geht es zu einem Aussichtspunkt hoch. Die schlichten Zimmer in dem staatlichem Resort kosteten ab 300 Peso.
Die Mopedfahrer bieten Touren von 150-200 Peso um die "Chocolate Hills" herum an. Man kann sich darauf einlassen.

Alle Orte in Bohol sind mit Bus oder Jeepney gut zu erreichen. Internetmöglichkeiten sind in Tagbilaran vorhanden ( 30 Peso/Std. jedoch oft langsame Rechner).

Von Tagbilaran aus fährt man am besten mit einem Trycycle (1 Stunde) nach Paloa Island zum Alona Beach. Es handelt sich um ein nettes Touristenresort mit Traumstrand und ca. 5 Kneipen/Restaurants. Kleinere Bambushütten kosteten etwa 300 Peso, größere ab 500 Peso. Wer ca. 100 Meter hinausschwimmt gelangt zu einem Riff und kann beim Schnorchel kleine Fische beobachten. Der Nachteil ist, das sich im Wasser Seeigel befinden. Entweder man leiht sich in einen der Tauchbasen Schwimmschuhe aus oder schwimmt direkt vom Anfang des Strandes aus, was umständlich aber machbar ist.
Es gibt eine etwas teurere Internetmöglichkeit (80 Peso Std)

...Alona Beach.....


Boracay

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Boracay, das pazifische Inselparadies mit weißem Traumstrand unter Palmen und türkisfarbenem Meer ist die beliebteste Urlaubsinsel auf den Philippinen,  wenn auch nicht die einsamste. Sie liegt an der Nordspitze der größeren Insel Panay.

Als ich die Insel besuchte, gab es für die Kapazität der Lokalität kaum Touristen. Kneipen, Restaurants waren fast leer. Die Gefahr der Entführung durch die Abu Sayaff ist dabei recht gering, da die Insel doch einige hundert Kilometer oder ca. 1,5 bis 2 Tage Fahrt mit der Fähre von den Siedlungsgebiete der Moslems entfernt ist.

Entdeckt wurde die Insel von einigen deutschen Rucksacktouristen, die vor 30 Jahren dort strandeten, Sie erwähnten den Traumstrand in ihren alternativen Reiseführern, die sie verfassten. Es kamen immer mehr Leute. Mittlerweile ist Boracay einer, wenn nicht der Haupttouristenort der Philippinen, mit mehreren Flügen von und nach Manila täglich.

Hinkommen ist mega easy. Man nehme vom International Airport ein Taxi und lasse sich zum benachbarten National Airport fahren. Dort bucht man für ca. 50 Dollar (einfach) einen Flug nach Caticlan, fliegt ein Stündchen, lässt sich mit einem Tricycle (1-2Euro) weiter zum Fährboot bringen und schippert ca. 20 Minuten zur kleinen Urlaubsinsel. Man muss insgesamt nur einige Meter laufen.

Die Fährboote sind kleine Auslegerboote, um sie zu besteigen muss man über einen kleinen Steg balancieren und manchmal bei Wellengang Socken und Schuhe ausziehen und die Hosen hochkrempeln.

Unmittelbar parallel zum Strand geht ein Fußweg, an dem sich ein Restaurant/Kneipe neben der anderen befindet. Parallel dazu gibt es eine andere Straße, einige Querverbindungen, das ist alles. Autos gibt es kaum. Boracay selbst ist nämlich nur ca. 6 km lang und 1-3 km breit.

Geld tauschen zu angemessene Kursen ist kein Problem. Es gibt eine Touristeninformation, bei dem gegen eine geringe Gebühr ein Fach für Wertsachen angemietet werden kann.

Unterkünfte waren im Februar/März 2001 ab 300 Peso zu haben, wenn man suchte. Kleinere Bambushütten für 500 Peso/Tag waren eher der übliche Preis.  Die Preise sollen mittlerweile stark angezogen haben. Allerdings handelte es sich um Preise in der Nebensaison. Diese Unterkünfte sind recht schlicht. Es gibt aber auch komfortable Quartiere, die sind aber auch teurer.

Wer tauchen lernen möchte kann dies bei einen der zahlreichen Tauchbasen tun. Deutsch- oder englischsprachige Tauchlehrer gibt es zuhauf. Ein Tauchkurs über 4 Tage mit Lizenz kostet allerdings 300 US $. Schnupperkurs für 100 US$ mit Tauchgang werden auch angeboten. Schnorcheln ist nicht so ergiebig.
Ansonsten kann gesurft, geritten, Bootsausflüge unternommen oder Tennis gespielt werden.
Am besten ist es aber faul am Strand zu liegen. Für 200 Peso werden Massagen angeboten.

Es gibt chinesische, japanische, thailändische, mongolische, indische, koreanische, deutsche, schweizerische oder österreichische Restaurants daneben noch einheimische Küche. Die Asiaten bieten abends ein Buffet von 150 –300 Peso, man komme nicht zu spät, wenn nur die Reste vorhanden sind. Interessant war ein mongolisches Buffett (200-250 Peso), bei dem man sich Zutaten und Gewürze selbst zusammenmischt. Anschließend wählt man Huhn, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte und der Koch mischt alles im Wok. Schön auf Teller dekorierten Fisch auf Tellern zum grillen meide man, wenn man frischen Fisch von konserviertem nicht unterscheiden kann.  Teurer Fisch dürfte kaum weggeschmissen werden und die Konservierungsstoffe sollen nicht gesund sein.

Frühstück kostet ab 80 Peso, ist nicht üppig, weiterer Kaffee und Brot muss extra bezahlt werden. Man rechne daher eher mit 150 Peso.

Bier San Miguel kostet zwischen 25-50 Peso, ebenso Rum Cola. Cola kostet 20-30 Peso. Das Bier ist dank deutscher Braumeister genießbar, eine andere Alternative ist Red-Horse, was etwas stärker ist und auch schmeckt. Wein habe ich nicht gesehen, die Philippinen haben auch keine Weinanbaugebiete.

Es gibt einige Diskotheken, am bekanntesten ist der Beachcomber im Nordteil des Strandes.
Mangels Touristen waren aber dort nur einige Nutten, die oft nur das Geld kassieren und dann nicht die Leistung erbringen sollen. Man achte darauf auch nicht an einen Mann zu geraten, ein Bekannter hatte dies erst recht spät bemerkt. Ich fand das so ätzend das ich dann gleich abgehauen bin und mich in meine Stammkneipe verdrückte. Abends trafen sich nämlich einige  Deutsche bei „Kurt und Mausi“. Klingt zwar spießig, war aber recht interessant, da sich dort auch einige Deutsche trafen, die auf der Insel sesshaft sind.  Das Essen soll dort auch sehr gut sein, aber deutsches Essen in den Philippinen, das muss bei der vorhanden Auswahl nicht sein.

Internetcafes gibt es auch, Preise von etwa 50-80 Peso. Flüge oder Fähren können auf Boracay gebucht werden.

Wer krank wird, fährt am besten nach Caticlan zum Baptistenkrankenhaus, die Ärzte sollen besser und billiger sein.

Zurück gibt es alternativ zum Flieger eine Fähre (600 Peso), die ca. 2-3 wöchentlich gegen mittags losfährt und am nächsten morgen um ca. 5 Uhr früh in Manila ankommt. Es gibt auch kleinere Boote nach Mindoro, so dass man sich auch langsam nach Manila vorkämpfen kann. Puerto Galera (ein anderer bekannter Touristenort) bietet sich als Zwischenstation an. Weiter kann auf Mittelluzon der Vulkan Taal bestiegen oder Pagsanjan besucht werden,  wo der Film Apocalypse Now gedreht worden sein soll. Das alles hatte ich mangels Zeit nicht mehr geschafft.

www.rufer.net  Tauchen und mehr Boracay - Links
 

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