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Cusco und das heilige Tal
Plaza de Armas
"Die Stadt ist das größte und schönste, was ich in diesem Land oder überhaupt in Westindien gesehen habe. Sie weist so prächtige Gebäude auf, daß sie selbst in Spanien beachtenswert wären."
Bericht von Franzico Pizzarro an seinem König im Jahre 1533


Cusco

Auch heute noch ist Cusco ( 300.000 Einwohner) eine sehr schöne Stadt, mit einer Altstadt im spanischen Stil rund um die Plaza de Armas (Bild oben). Sehenswert sind noch die beiden Kathedralen mit überaus prächtigen vergoldeten Holzaltären, die Inkamauern in der Stadt sowie die Überreste der Festung Sacsayhaumán.

Cusco ist Touristenzentrum mit Rucksacktouristen aus aller Welt und es ist dementsprechend viel los. Unzählige Restaurants, Kneipen, Diskos, Internetcafes, lokale Reisebüros, Banken mit ATM etc. Quartiere gab es damals ab 10 Dollar.
Wer den Inkatrail buchen will findet dort eine zahlreiche Anzahl von lokalen Unternehmen; eine Buchung von zuhause aus ist auf jeden Fall teurer und erscheint nicht notwendig.

Cusco hat einen Flughafen. Tickets nach Lima Internatinal Airport konnten in Cusco für 50 -100 Dollar (one way) erworben werden. Wer einen Anschlussflug von Lima Airport hat, sollte den frühesten Flug buchen. Aufgund der schwierigen Höhenlage und des wechselnden Wetters werden Flüge häufig zeitlich verlegt.  

Im Stadtzentrum ist es bei Tag und Nacht sicher, allerdings meide man insbesondere nachts dunkle Seitengassen, verschiedene Raubüberfälle wurden berichtet. Man findet aber auch günstige Quartiere direkt in der Nähe der Plaza de Armas und ein Taxi kostete damals auch nicht mehr als 2 Dollars. 
Gegründet wurde Cusco um 1200 n.Chr. vom Inkaherscher Mano Capac. Cusco wurde Sitz der Adeligen und des Inkas, des Abkömmlings der Sonne. Seine größte Ausdehnung verdankte es dem neunten (von dreizehn) Inka Pachapute Yupanqui, der massive Eroberungsfeldzüge führte. Das Herschaftsgebiet wurde zweimal so groß wie Deutschland und wurde durch ein Wegenetz kontrolliert, den sogenannten Inkapfaden. In Cusco liefen alle Hauptverkehrswege zusammen.

Im Jahr 1533 marschierten die Spanier unter Franzisco Pizarro in Cusco ein. Angetrieben nach einer Legende nach einem sagenhaftem Inkaschatz unterjochten und zerstörten sie die Stadt und bauten auf den Fundamenten der Inkas Häuser , kirchen und Konvente.   

Zu den Resten der Festung "Sacsayhaumán" gelangt man per Taxi oder marschiert per Pedes ca. 30 Minuten ab Plaza de Armas. Übriggeblieben ist lediglich ein dreireihiger Wall von Inkamauern, der aus bis 9 Tonnen und neun Meter hohen behauenen Steinblöcken bestehen. Die Steine wurden mittels Rampen aufgeschichtet und sind ohne Mörtel verbunden.



Das "Sacred Valley" (heilige Tal)

Es gibt viel zu besichtigen. Auf jeden Fall sollte "Machu Picchu" auf dem Programm stehen. Erreichbar per Zug in ca 3-4 Stunden. Die Gegend bietet jedenfalls genug für einen zweiwöchigen Urlaub.   

Pisac:

Sonntag und Dienstag ist dort Markt, den man nicht verpassen sollte. Inkabauern bieten dort Obst und Gemüse an, es gibt diverse Garküchen. Neben dem lokalen Wochenmarkt sind unzählige Buden, an denen Klamotten und andere handwerklichen Erzeugnisse gekauft werden können. Alles ist quirlig und bunt. Die Preise sind günstig und das Handeln ist durchaus freundlich und nicht aufdringlich. Irgendwo steht ein riesiger Brotbackofen der leckere Pastetchen und Pizza bäckt.  

Pisac
 

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