Informationen

 

Reisezeit
Regenzeit ist während des  Monsums von Juni bis Ende September. Ideale Reisezeit ist daher der Oktober/Anfang November, gut sind auch die Monate Mitte März bis Mitte Mai. Im Dezember bis Februar kann es insbesondere im Gebirge recht kalt werden.

Reisedauer
Etwas mehr als zwei Wochen reichen, um den Jonsom Treck zu bewältigen, den Chitwan Nationalpark zu besuchen und die Sehenswürdigkeiten des Kathmanutales aufzusuchen. Bei drei bis vier Wochen Zeit kann man dies etwas ruhiger angehen lassen, ab vier Wochen liesse sich auch an der Annapurna Umrundung denken, so fünf bis sechs Wochen Zeit sollte man mindestens einplanen, wenn es zum Mt. Everst Base Camp gehen soll.

 

Budget:
Der Flug mit Gulf Air kam mir 650 Euro zuzüglich 50 Euro für Rail and Fly. Für Visa, Trekkingpermit, Ausreisesteuer, Eintrittsgelder kamen weitere 100 Euro hinzu. Im Land selbst kommt man dann mit 10-20 Euro am Tag gut zurecht.

 

Trekking
Trekking im Himalaya in Nepal ist nicht anstrengend, sondern eher gemütlich. Es ist "Teehaus" trekking, man wandert von Dorf zu Dorf entlang Maultierpfaden und kann alle paar Kilometer zum Teil hundert Meter einkehren. Die Bevölkerung lebt vom Tourismus und selbst an Bier mangelt. es nicht. Allenfalls an Komfort, wie einer warmen Dusche, muß häufig verzichtet werden.

Welcher Treck?

Hier erwähne ich nur die wichtigsten Trecks, die für den Erstbesucher von Nepal am ehesten in Betracht kommen:

Mount Everest Base Camp Treck:
Dieser Treck nimmt mehr als drei Wochen in Anspruch und ist wegen der vielen Höhenkilometer auf und ab anstrengend. Man kan auch direkt nach Lukla fliegen, was die Zeit verkürzt, dann geht es auch nur einmal bergauf und bergab. Nachteil: die erhöhte Gefahr der Höhenkrankheit!
Am Base Camp ist der Mt. Everest selbst nicht zu sehen, aber von Kala Patar (5.500 m) aus. Wer noch nicht in der Höhe von über 5.000 m war, muß mit der Höhenkrankheit rechnen, die lebensgefährlich sein kann. Das Gebiet ist schwerer zugänglich, ein Rückflug kann aufgrund der Wettersituation ausfallen und ist wegen der Nachfrage oft schwierig zu bekommen. Nicht zu empfehlen, wenn die Zeit knapp ist und der Rückflug nach Deutschland naht. Die Preise sind doppelt bis dreifach so hoch wie sonst üblich in Nepal, aber selbst das dürfte für unsere Verhältnisse noch erschwinglich sein.
Wenn es nicht unbedingt Everest sein muß, wäre für den Einstieg das Annapurnagebiet zu empfehlen.

Links:   everestnews.com, mounteverest.net,

Helambu-Langtang Treck
beginnt nahe Kathmandu, bietet viele Variationsmöglichkeiten und er ist nicht so überlaufen wie die Trekks im Annapurna Massiv. Für Anfänger geeignet. Dafür sollen die Ausblicke nicht ganz so spektakulär sein.

Annapurna Gebiet
Trekking im Annapurna Gebiet ist am beliebtesten. Die Trecks sind leicht erreichbar, gut erschlossen, aber möglicherweise auch überlaufen in der Hochsaison (nicht als ich dort war). Es bieten sich an:

Jonsom-Muktinah Treck7-10 Tage
Diesen Treck habe ich unternommen und beschrieben. Der Favorit für Leute mit wenig Zeit oder Trekkingerfahrung.

Annapurna Umrundung 2-3 Wochen war mal der Trek in Nepal!
leider wird dort die Straße über den Paß gebaut, die der Annapurna Runde den Spaß nimmt!
Aufgrund der Überquerung des Passes Thorung La von 5.416 m (Gefahr der Höhenkrankheit) wird er gegen den Uhrzeigersinn unternommen. Ab Muktinah folgt er dem Jonsom-Muktinah Treck. Man kommt hin mit dem bus nach Dumre und steigt dann dort um in einige der häufigen Busse nach Besisakar. Hier sind noch einige Tipps für schöne Stellen von Trekkern aus dem Nepalboard :  Tipps

Annapurna Base Camp Treck 10 Tage
Dieser Trek könnte dem Jonsom-Muktinah Treck vorausgehen (Ausgangspunkt Phedi) oder im Anschluss an der Annapurna Umrundung vorgenommen werden. Abzweigungspunkt ist Gorepani.

Short Trecks 2-6 Tage
Es gibt einige kürzere Trecks ab Pokhara. Man kann von Naya Pool nach Gorepani (siehe Jonsom Muktinah Treck) in einem langen Tagesmarsch gehen. Ein weiterer langer Tagesmarsch geht dann von Gorepani nach Gandruk und dann am nächsten Tag von Gandruk nach Phedi. Zwischendurch muss aber ein Tag Pause einkalkuliert werden. Eine andere Alternative wäre es von Phedi nach Gandruk zu marschieren und am nächsten Tag zurück anch Naya Pool.

Wichtig: Informationen zur Höhenkrankheit: click hier
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Organisierte Touren

Individuelles oder "billig-Trekking" soll nach neuesten Bestreben des Staates unterbunden werden, so das ein Veranstalter genommen werden muss! Inwieweit dies realisiert ist (2007) weiss ich nicht, jedenfalls könnte Nepaltrekking möglicherweise nur etwas für Betuchte werden! Man erkunde sich zb. bei trekkingforum.com,

Mit ein wenig Englisch kommt man alleine sehr gut zu recht, so daß man individuell reisen kann. So lernt man Land und Leute am besten kennen, es kostet auch nur die Hälfte. Der Vorteil einer organisierten Tour besteht darin, das man nicht alleine reist und auch einen Führer hat, der vieles erklärt, was man sonst nicht erfahren würde. Allerdings trifft der Alleinreisende unterwegs auch unschwer nette Leute und kann vor Ort bei den meisten Sehenswürdigkeiten für etwa 1-2 Euro/Stunde einen "Guide" anheuern (Verhandlungssache), der einem einiges erklärt.

Jeder Hotelmanager arbeitet mehr oder weniger mit einem Reisebüro zusammen und versucht einem Touren anzudrehen, an denen er kräftig Provision verdient. So wollte in Kathmandu mir jemand für 600 Euro meine geplante Reise organisieren, dann als Sonderpreis 450 Euro. Man höre sich das aber nur unverbindlich an, glaube wenig (schon gar nicht gefakten mails) und buche nichts. Man braucht für den Jonsom Treck keine Träger und keinen Führer. Wer bereits in Kathmandu die Tour bucht, kann nicht davon ausgehen, das der Führer den Treck überhaupt kennt. Häufig muß dieser selbst bei der Bevölkerung nach dem Weg fragen. Organisatorischer Ärger ist möglich, dies gilt vor allem bei wenig renommierten Unternehmen.

Ich hatte eine Stadtrundfahrt in Kathmandu im Hotel gebucht. Während ich pünktlich um 9 Uhr wartete, kam der Bus erst kurz vor 11 Uhr. Da wenig Zeit verblieb (ausser fürs Restaurant) wurde für Pashaputinath oder Swayambhunath  nur 30-40 Minuten Besichtigungszeit vorgegeben, was viel zu wenig war. Der goldene Bhudda am Osttor von Swayambhunath wurde trotz Programm weggelassen, ebenso ganz Bodnath ( das wichtigste buddhistische Bauwerk in Nepal ),  weil es eine Stupa ja auch in Swayambhunath gäbe.
Der Eintrittspreis für Pagan (Ticket 1 Woche gültig) wurde vom Führer zwar kassiert, aber man wurde an der Kasse ohne Ticket vorbeigeschmuggelt.

Eine Fahrt mit Übernachtung nach Bhaktapur und Nargakot wurde im Hotel für 60 Dollar angeboten. Der öffentliche Bus dorthin kostete weniger als 1 Euro, fürs gute Hotel habe ich dann dort 3 Euro bezahlt.

 

Einreise /Ausreise in Kathmandu (Flug):
Ein noch sechs Monate gültiger Reisepass und ein Passbild genügt. Am Flughafen erhält man gegen Zahlung von 30 US-Dollar oder 33 Euro ein Visum für 60 Tage.  Wer kein Passbild mit hat, ein Photograph bietet diese für 5 Euro an. An der Visumsstelle ist ein Geldwechselschalter, ebenso in der Abflugshalle ein paar Schritte vom Ausgang entfernt nebenan. Dort zahlt man auch die Abflugsteuer von 1.100 Rupien (15 Euro - Stand 12/02 -). Geldautomaten sind nicht vorhanden. Am  Ausgang warteten auch einige Schlepper, die Hotels einschließlich Taxifahrt ab 6 Dollar anboten. Man sollte das Angebot annehmen, aber den Taxipreis (üblich 3-4 Dollar) aushandeln, wenn einem das Hotel nicht gefällt. Sodann wird man vom Hotelmanager zum Tee eingeladen und es wird versucht, teurere Pauschaltouren zu verkaufen. Von einer Buchung ist abzuraten, wie bereits oben erwähnt.

Wer nach Indien ausreist, sollte bedenken, das das Visum dann ungültig wird und bei erneuter Einreise nach Nepal ein zweites Visum fällig wird, welches dann weitere 50 US-Dollar kostet.

 

Geld:
1 Euro oder 1 Dollar waren im Dezember 2002 etwa 77 Rupien.

Es gibt viele Wechselstuben, aber wenig Geldautomaten. In Thamel gibt es Geldautomaten für Kreditkarten, aber ich habe nie das Cirrus-Zeichen für EC-Karten gesehen. Das gleiche gilt für Pokhara. Traveller-Schecks in Dollar wurden zu den gleichen Bedingungen gewechselt wie Bargeld und wären für Nepal daher ideal, bei Euroschecks fehlt mir die Erfahrung. Kursschwankungen zwischen Dollar und Euro können durch Einkauf jeweils der Hälfte der Schecks ausgeglichen werden.

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Unterkunft
In Thamel betrugen die Preise für eine einfache Unterkunft zwischen 3-6 Euro in der Nebensaison bei einem Überangebot an freien Zimmern. Einige etablierte Guesthouses wie das oft empfohlene "Tibetian Guesthouse" berechnen mehr als das Doppelte. Die Zimmer sind schlicht, meist sauber, die sanitären Einrichtungen sind manchmal baufällig. Handtücher und Klopapier muss man selber mitbringen, die Bettlaken werden nicht automatisch gewechselt. Auf dem Jonsom-Muktinah Treck betrug die Unterkunft meist nur 1-2 Euro. Dort sind bessere Unterkünfte selten. Auch hier hätte die Kapazität für die zigfache Menge an Touristen gereicht, manchmal war ich einzigster Gast.  Üblicherweise speist man in seinem Quartier. Der Zimmerpreis erscheint dann mit der Endabrechnung, die insgesamt mit Speis und Trank (ohne Bier) etwa 6-10 Euro betrug.

Im Mt. Everest Gebiet sollen die Preise erheblich teurer sein (2-3 fache)

 

Transport:

Flug
Ein Link zu den Fluglinien in Nepal: nepalvista.com/cat/airlines.html,

Busse:
Die Touristenbusse nach Pokhara (4 Euro) fahren morgens ab der Hauptstrasse "Kantipath" gegenüber dem Königspalast (ca. 10 Minuten zu Fuss von Thamel). Die lokalen Busse nach Bhaktapur fahren an der Kreuzung "Durbar Marg/ Bagbazar" nahe dem Wassermonument "Rani Pokhri" alle paar Minuten ab. Man zahlt dort im Bus 9 Rupien (12 Cent). Wer nach Nargakot möchte, steigt an der Endhaltestelle in Bhaktapur um, und bezahlt weitere 10 Rupien.  Fragen hilft weiter.

Taxi
Wesentlich günstiger als bei uns. Die sieben Kilometer lange Fahrt zum Flughafen kostet 200 Rupien (2,70 Euro). Taxameter einschalten ist unüblich, der Preis wird vorher ausgehandelt. Rikschas sind nicht wesentlich billiger und sollten nur für kürzere Strecken benutzt werden.

Mietwagen
Sollte man vergessen. Jedenfalls teurer, als ein Taxi für einen Tag lang anmieten.

 

Sicherheit
Nepal ist ein sicheres Reiseland. Es herrschten einige Zeit lang Bürgerkriegsähnlcihe Zustände, die Touristen waren aber nie Ziel der Rebellen, die allerdings eine zum teil heftige rebelionsster von Touristen erhebten. Zur Zeit ist wohl Waffenruhe (2007), aber man erkundige sich nach der aktuellen politischen Lage. Der neueste Trend ist aber keinen individuellen Trekkingtourismus zuzulassen, so das nur Veranstalter dort trekken dürfen.
Aber dies ist alles auch nicht geklärt.

Wie überall kommen Diebstähle und andere Straftaten vor, sie sind aber trotz der Armut selten. Wertsachen sollten nicht auf dem Busdach transportiert werden, nachts in Kathmandu ist, wie in jeder anderen Grossstadt auch, Vorsicht angesagt. Haschischverkäufer könnten eine Provision von der Polizei beziehen. Frauen, die alleine unterwegs waren, schilderten keine besonderen Probleme zu haben.
 
 

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Reisen als Frau
Nepal kann als Frau gut alleine bereist werden. Gewalt und Vergewaltigung gegenüber reisende Frauen kommen kaum vor, aber ein wenig Vorsicht ist wie überall auf der Welt angebracht. Nepalische Männer machen Touristinnen kaum an, Belästigungen sind daher kaum zu befürchten. Erklärungen das man verlobt und der Partner bei der Firma unabkömmlich ist und Frau Treue ernst nehme, lassen unerwünschte männliche Erwartungen bremsen.
Die Bevölkerung ist trotz der erotischen Tempeldarstellungen außerordentlich prüde, einer Nepalesin zeigen zu wollen, wie man in Europa ChaCha tanzt, war schon zu frivol. Man sollte sich danach richten und nciht irgendwo nackt baden, falls die Möglichkeit besteht, gesehen zu werden

 

Verpflegung

Daal Bhat click on picture to enlarge
Die nepalesische Küche ist nicht so vielfältig wie anderswo, aber sie ist durchaus schmackhaft. Nationalgericht ist "Daal Bhat", das ist eine Platte Reis mit einem kleinen Topf Linseneintopf. Gewöhnlich kommt noch Gemüsecurry und/ oder eine Gewürzpaste ( Achar) hinzu. Es ist Tradition, das man soviel "Daal Bhat" bekommt, bis man satt ist; bei grossem Hunger daher immer die beste Wahl. Als Fleisch wird Chicken- oder Lammcurry angeboten, insgesamt wird in Nepal wenig Fleisch gegessen und dieses ist oft zäh oder knorpelig. Haar, Haut und Innereien werden häufig mitverwendet. In den Bergen war Fleisch kaum zu bekommen. Ansonsten gibt es Gemüsepizza, Moussaka, Chinesische Nudeln, Tortillas etc. Eine Moussaka oder Tortilla (aus Chapati) entspricht zwar nicht einer mexikanischen Tortilla oder einer griechischen Mousakka, sondern eher der Phantasie der Köchin, schmeckt aber meist dennoch gut. In Kathmandu und Pokhara war die Auswahl an internationalen Restaurants größer. Lecker sind "Momos" mit Reis und Gemüsecurry gefüllte Maultaschen.  Diese sowie fritierte Gemüsebällchen oder Kartoffelpuffer sowie Gebäck sind auch  an Garküchen der Strassenstände  zu erwerben.
 
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Zum Frühstück gibt es Omelettes, Eier, Pfannkuchen, Toastbrot oder auf dem Treck "Tibetan Bread", in Fett gebackene Brot, welches schmeckt und nahrhaft ist.

Bier ist vergleichsweise teuer (2 Euro), Softdrinks wie Cola hingegen billig (30 Cent). Der Preis der Getränke im Geschäft oder im Restaurant  ist fast gleich. Daneben gibt es verschiedene Tees (mit Milch, wer nicht "black" bestellt) und Nescafé.
Mustangkaffee ist ein mit Schnaps aufgebrühter Kaffee.

Einige Rezepte: food-nepal.com, http://asiarecipe.com/nepinfo.htm  (nur auf Englisch)

 

Verständigung
Viele Nepali verstehen mehr oder weniger Englisch, Deutschkenntnisse sind selten. Neben Nepali, welches dem Hindu ähnlich ist, gibt es noch 21 verschiedene andere Sprachen, die gesprochen werden.

 

Gesundheit

Impfungen/Malaria
Eine Hepatitis-A Impfung sollte man haben, (Hepatitis-B wird nur bei Intimverkehr oder Blut- oder Speichelaustausch übertragen)
Für das Kathmandutal  und das Gebirge ist eine Malariaprophylaxe nicht erforderlich. Es gibt vereinzelte Malariafälle im Terai (Chitwan). Das Risiko ist aber gering, insbesondere wenn man ausserhalb des Monsums (Juni-Ende September) das Land besucht. Eine Malariaprophylaxe belastet den Körper, so das eine Prophylaxe sorgfältig abzuwägen ist.
siehe hierzu : Malaria

Keime
Keinesfalls sollte das Leitungswasser (auch nicht zum Zähneputzen) getrunken werden. Das Abwasserproblem in Nepal ist nicht gelöst. Fäklakeime können Hepatitis-A, Thyphus und Ruhr übertragen. Kein Eis oder Eiswürfel!  Bei Obst und Gemüse heißt es "Schäl es, Koch es oder Vergiß es!"

Höhenkrankheit  mehr Informationen: click here
An der Höhenkrankheit, die je nach Indiviuduum ab 3.000m auftreten kann, sterben jedes Jahr einige Trekker, meist in organisierten Gruppen. Medikamente und andere Mittel helfen nur beschränkt.  Ein allzu forscher Aufstieg fördert die Krankheit. Wichtig ist es, viel trinken und zu essen, langsam zu wandern, auf Krankheitszeichen achten und Tage der Akklimatisierung einzulegen. Bei ersten Anzeichen von Kopfschmerzen und Übelkeit nicht weiter aufsteigen, sondern für den Abstieg sorgen, neben einer Druckkammer das einzige Mittel, welches hilft. Die Höhenkrankheit wird durch Wasseransammlungen verursacht, die sich bei verdünnter Luft in den Zellen in Gehirn und Lunge bildet und deren Funktion beeinträchtigt. Diese Wasseransammlung  wird durch Akklimatisierung in der Höhe gemieden. Gruppenzwang sorgt dafür, das Mitglieder einer Gruppe mehr gefährdet sind als Individualtrekker.

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Email
In Kathmandu und Pokara gibt es zahlreiche Intercafes. Während die Stunde Internet in Kathmandu 30 Rs kostet, besteht in Pokhara eine Preisabsprache von 120 Rs die Stunde.

 

Einkaufen

Thangka click on Photo to enlarge
Man muss seinen Kaufrausch ein bisschen bremsen. Neben kunsthandwerklichen Erzeugnissen wie Holzfiguren, Schmuck, Wollsachen können billig Kleidung, kopierte CD´s etc. eingekauft werden. Bei den kunsthandwerklichen Erzeugnissen sollte man handeln, der Preis fällt manchmal sehr drastisch.  Eine kleine Buddhafigur wird zunächst für 400 Rs angeboten (was auch günstig ist) und ist dann für 120 Rs zu haben. Nicht am ersten Tag kaufen. Nepali sind beim Feilschen nicht sehr aufdringlich wie andere Völker und akzeptieren es auch, wenn man nichts kauft.

Raubpressungen von CD´s  angloamerikanischer Popstars kosten meist 200 Rs, einheimische Musik manchmal mehr. Man sollte die CD anschauen und sie sich abspielen lassen, z.t. sind sie arg verdreckt oder funktionieren nicht richtig.

In Thamel und Pokhara gibt es unzählige Gebrauchtbuchläden, in denen günstig englisch- oder deutschsprachige Romane und gebrauchte Reiseführer verkauft werden.

Jeans kosten um die 10 Euro und riesige Rucksäcke ab 25 Euro. Dies sind meist Nachahmungen von Markenprodukten, nicht ganz so gut wie die Orginiale, gerade bei den Reissverschlüssen, aber sie sind durchaus ihr Geld wert. Die ganze Trekkingausrüstung kann in Nepal günstig erworben werden. Bei T-Shirts besteht die Gefahr des Einlaufens und des Verfärbens beim Waschen.

Ein besonderer Tipp ist es, sich eine Brille machen zu lassen. Der Optiker misst die Augen proffessionell aus und fertigt eine Brille mit Kunststoffgläsern entspiegelt für 35 Euro (europäisches Gestell 50 Euro, Glas 20 Euro). Ein Optikladen ist an der Kreuzung Kanthipath/ Jamal unter der Überführung. Nach Zahlung einer Anzahlung ist die Brille am nächsten Tag fertig.

Eine nepalesische Besonderheit sind "Thangkas", die besondere in Bhaktapur verkauft werden. Tibetanische Mönche aber auch andere Maler fertigen minutiös diese Bilder auf einer Leinwand an. Dargestellt werden meist: "Buddhas Life", "The Wheel of Life" oder "The Universe" oder "Mandalas" (Meditationsbilder). Die Angaben zur Dauer der Erstellung  sind meist übertrieben, es ist dennoch langwierige Handarbeit, die den verlangten Preis rechtfertigt.

Man unterscheidet zwischen "Masterpieces", die von erfahrenen Malern mit teueren Farben gemalt wurden und anderen Bildern, die meist mit der Zeit verblassen. Für ein "Masterpiece" werden je nach Größe schon mal 100 - 1000 Euro verlangt, allerdings dürfte nur ein Fachmann  unterscheiden können, um welche Qualität es sich bei dem Künstler und den Farben handelt.   Wer es sich nicht leisten kann, mal eben 50 Euro oder mehr in den Sand zu setzen, sollte es lieber beim Anschauen belassen.




 

Reiseführer

Reise-Know-How  "Nepal" :
der ausführlichste, wenn auch  weniger übersichtlich und mit mageren Karten, nicht mehr besonders aktuell
Lonely Planet - "Nepal"(englisch) :
der beliebteste, aber für den manchmal dürftigen Inhalt schlicht zu teuer
Rough Guide -  "Nepal" (englisch):
übersichtlicher als der Lonely Panet, bessere Karten, aber sehr wenig zum Trekking
Lonely planet - "Trekking in the Nepal Himalaya" (englisch) :
schlechte Karten, kaum mehr Infos als im Lonely Planet. Überflüssig.
empfohlen wurde mir die Guidbücher von Trail-Blazer, die ich aber nicht kenne.




 

Links

dach-der-welt.de   grafisch super und informativ  mit Forum
nepal-trekking.at  , reinold-online.de, astrid-padberg.de, trekking-in-nepal.com, himalaya-info.org,

Foren:
nepalboard.de  mit Forum, alle Fragen zu Nepal werden meist beantwortet
trekkingforum.com vielbesuchtes Forum, ausführliche Infos zum trekken in Nepal

sonst:
mountainspirit-deutschland.de/info.htm, nepalhomepage.com, nepal-dia.de, nepal.com (eng),

weitere links reiselinks.de/nepal.html,
etwas kommerziell aber mit guten Infos zu Nepal (in Englisch) nepalvisitors.com,


 

auf Fragen, Mitteilung von Änderungen oder Euren Erfahrungen, Hinweise, Kommentare, Kritik etc.
würde ich mich freuen:

   kambodschajoe@hotmail.com

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