Es handelt sich um eine verlassene Stadtanlage der Inkas mit einem Wohn-, Handwerkerviertel und einem religiösen Viertel.
Die Inkastadt ist etwa 500 Jahre alt. Das Inkareich hatte damals eine beträchtliche Größe, die mit Hilfe eines Wegesystems verwaltet wurde. Machu Picchu befand sich auf einem dieser Verkehrswege der Inkas, dem sogenannten Inkatrail, welcher heute eine berühmte Wanderstrecke ist.
Sie sind so gut erhalten, weil die Spanier die Stadt offenbar in den Bergen nicht entdeckt und zerstört hatten. Machu Picchu schien damals auch nicht bedeutend zu sein, da es kein Hinweis der Inkas nach den Funden und Überlieferungen gibt. So wurden die Ruinen erst 1911 von dem Amerikaner Hiriam Hingham entdeckt. Es ist die größte und schönste archäologische Stätte Südamerikas.
Die damalige Bedeutung Machu Picchus und das plötzliche Verlassen der Stadt etwa 100 Jahre nach der Erbauung ist noch heute ein Rätsel. Offenbar war Machu Picchu damals unbedeutend, da Funde und Überlieferungen kein Hinweis auf die Stätte geben.
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