Kungsleden in Schweden
von Abisko bis Kvikkjokk 183 km (ohne Busstrecke)
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Jahreszeit Zeitdauer Hin- Rückreise Unterkunft Karten Boot Verpflegung Mücken Schwierigkeit Flora und Fauna andere Trails Links Fragen? Tipps!
Der Kungsleden (Königsweg) ist die bekanntest Fernwanderung in Schweden, hier wird der nördlichere Teil vorgestellt.
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English Etappen
Abisko-Vakkotavara Salto-Kvikkjokk bis Hemavan Preise: 1 Euro = 9,3 Kronen ( 100 Kr. ca. 11 Euro). Die Preise bezogen sich auf zwei Wanderungen im Herbst 2006 und 2008.
Jahreszeit:
Die Hütten sind nur im Sommer und Winter offen und schliessen regelmässig am Ende der zweiten Septemberwoche. Anfang Juli kann noch Schnee liegen und die Bäche sind sehr voll, was an einigen Stellen das durchwaten erschwert. Ab Mitte Juli bis Ende August ist Hochsaison, ausserdem sind die vielen Mücken eine Plage. Anfang September sind die Hütten leer und die Mücken weg, das Fjäll leuchtet in Farben, aber das Wetter ist unbeständiger. In der zweiten Septemberwoche beenden die Samen den Bootstransport auf dem Sitojaure, was 3 mal 4 km rudern bedeuten kann.
Zeitdauer:
die Strecke Abisko bis Vakkotavare (113km) können bei grossen Etappen in 4 Tagen, bei kleineren Etappen in 8 Tagen erwandert werden, 6 Tage sind aber bequemer. Von Saltoluokta nach Kvikkjokk ( 73 km) rechnet man realistischerweise mit 4 Tagen, drei Etappen wären auch denkbar, wenn das mit dem Übersetzen mit dem Boot klappt (also Motorboot oder nur eine Tour nötig).
Hinkommen:
nach Stockholm
Die schnellste und meist günstigste Möglichkeit ist der Billigflug nach Stockholm und dann weiter mit der Fluggesellschaft norwegian.se (ehemals flynordic). Germanwings fliegt u.a ab Berlin, Köln oder München germanwings.de, Tuifly fliegt ab Stuttgart und Hannover tuifly.com/de/index.html alles für unter 100 Euro einfache Strecke, für 100 Euro hatte ich Hin- und Rückflug gebucht, hier gilt je früher, desto günstiger. Germanwings und tuifly bieten die Zugfahrt zum Flughafen für 19 Euro (38 Euro Retour) an, interessant vor allem für Österreicher und Schweizer mit Zeit, die nahe der Grenze wohnen. Auch Lufthansa lufthansa.de und SAS flysas.com/de/de bieten mitunter Tarife für ca 100 Euro retour.
Wer etwas Zeit hat, kann einen Umweg über Riga oder Tallin erwägen. Hier gibt es gute Angebote: airbaltic.com , norwegian.seund easyjet.de,Man achte wegen des Weiterflugs darauf, auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda zu landen und nicht auf einen weiter entfernten (so mit Ryanair, die sind wegen der Gepäckgebühren auch meist teurer).
Tipp: Wer Zeit hat, in Terminal 5 gibt es ein preisgünstiges Mittagsgericht mit freiem Salatbuffet für 79 Kronen (9 Euro).
Übernachtung in Stockholm:
Stockholm ist eines der schönsten Haupstädte der Welt. Im Sommer sollte man seine Unterkunft schon früh vorbuchen. Ich habe in der Jugendherberge dort genächtigt, sie war bequem, günstig (20-30 Euro) und vor allem sehr zentral gelegen. Das Schiff wurde leider restauriert, wer dort reinkommt, übernachtet in der orginellsten Jugendherberge der Welt. Die Schnellbahn ( 20 min.) nach Stockholm kostet einfach 200 kr (22 Euro), mit dem Bus sind es weniger als die Hälfte (95 KR/10 Euro), vorbuchen am Schalter (vor dem Ausgang) ist ratsam, da im Bus ein Zuschlag -glaube ich- erhoben wird.weiter nach Lappland
am günstigsten ist der Billigflieger norwegian.se (vormals Flynordic) der von Flüge von Stockholm-Arlanda nach Kiruna, Lulea oder Galliväre anbietet. Ein einfacher Flug (one way) ist schon ab 56 Euro zu haben, ich bezahlte ca. 120 Euro für Hin und Rückflug. Meist etwas teurer fliegt man von Stockholm-Arlanda nach Gallivare nordicregional.se.Der Zug von Stockholm nach Kiruna und Galivare kostet zwischen 12 und 150 Euro, je nach Zug und Buchungsdatum, man probiere mehre Daten und Züge aus. Ab Flughafen Arlanda gelten andere teurere Preise (im Internet nur ab Stockholm C). Der Bus 110 Kr (12 Euro) fährt in 40 Min vom Flughafen direkt zum Bahnhof und kostet die Hälfte des Expresszuges (20 Min)
link Bahn: sj.se,
Preise beruhen auf 2006Yellow House click to enlarge
Zug/Bus Kiruna/Narvik in Abisko Tourstation
Vom Flughafen in Kiruna in die Stadt fährt nur mittags um 14.30 einen Bus ((von Ende Juli bis Mitte August auch 19.30 Uhr), ansonsten fahren Taxis (allerdings 200-300 Kr, geteilt mind.125 pp), die schnell belegt sind. Es bleibt die Alternative 8 km zu laufen oder jemand zu fragen, der einen mitnimmt. Meine Fahrt (per Anhalter) wurde von einer schwedischen Baufirma gesponsert, Danke!In Kiruna bietet sich als preiswerte Unterkunft die Jugendherberge oder das Yellow House an (Einzelzimmer 300 KR mit Frühstücksbuffet (reichlich) nur 50 Kr mehr). Meine Bauleute fuhren mich zum yellowhouse.nu/bokaEN.php, in dem ich übernachtete. Es gibt dort billigere Betten im Mehrbettzimmer 150 KR, aber nur, wenn alle Zimmer belegt sind. Von Kiruna fährt morgens um 7.40 der Zug (oder auch vom Bahnhof ersatzweise ein Bus) zur Abisko Tour Station (eine Haltestelle nach Abisko -Ort) für 90 Kr. Vom Yellow House (auch von der Jugendherberge) bis zum Bahnhof sind es ca. 15 Minuten, Stadtpläne gab es in der Broschüre, die im Yellow House rumlagen.
Zurück:
Von Kvikkjokk fuhr morgens um 5.40 (im Juli und August auch 17.Uhr) ein Bus nach Jokkmokk mit Anschlussmöglichkeit nach Lulea (eine etwas größere Stadt mit ca. 80.000 Einwohnern). Die Einzelfahrten kost jeweils 179 KR (165 Kr in 2006), das durchbuchen von Kvikkjokk gab Rabatt und kostete dann erhbelich weniger (230 KR in 2006).siehe auch zu den Zeiten etc. Padjelantaleden,
Lulea
Etwas größere Stadt im Lappland. Hier gibt es eine Einkaufszone mit vielen Restaurants, Geschäften, Reisebüros, Pubs etc.Kyrkstad Gamelstads
Vrandrahem
im Vrandrahem Küche
Übernachtet werden kann in Lulea im Wandersheim (Vrandahem) (Bett 165 KR (2008) incl. Küchenbenutzung Link: http://web.telia.com/~u92017710/. Der Mann am Busbahnhof war so freundlich mir den Weg aufzuzeichnen, und es gab auch einen kostenlosen Stadtplan und einen Plan des Flughafenbusses. Das Vrandahem war einfach zu finden, die Fussgängerzone bis zum Stadthaus, dann dort links bis zur Tankstelle. Man überquert an der Tanke die Strasse und ist ein paar Meter weiter rechts an der Herberge. Etwas später kommt eine Brücke. Zuvor (ca. 250 nach der Unterkunft) ist auch eine Haltestelle des Flughafensbusses (45 KR). Der Bus ist fahrplanmäßig mit den Flügen abgestimmt (siehe Fahrplan), d.h mein erster Bus am Samstag kam um 6.55 am Flughafen an und meine planmäßige Abflug war 7.30 Uhr, was ausreichte. Wer vom Flughafen kommt und im Wandersheim übernachten will, steigt zweckmäßigerweise am Stadthaus aus.
In der Flussgängerzone war ein thailändisches Restaurant mit einem leckerem und günstigen Mittagsbuffet (75 KR inklusive ein Getränk und ein Kaffee). Kostenlosen Internetzugang gibt es in der Stadtbücherei ( in einer Querstr. der Einkaufstrasse), dafür kostet dort die Toilettenbenutzung 5 KR.
Etwa 15 km ausserhalb (Buslinie 9, etwa 30 Min., 27 KR einfach (2006)) befindet sich die Kirchstadt Gammelstadt, eine Kulturstätte auf der Liste des Unesco Welterbes. Ein netter Kurzbesuch.
Links:
Günstige Flüge von Stockholm nach Kiruna oder Lulea : norwegian.se,
Busse in Nordschweden: ltnbd.se,
Bahn: sj.se,Unterkunft auf dem Kungsleden
Übernachtet werden kann in Hütten des schwedischen STF (Svenska Turist Föreningen =Schwedischer Touristen Verein). Abgewiesen wird niemand, zur Not darf man auch dem Boden schlafen (allerdings ohne Preisnachlass!). Der Übernachtungspreis beträgt 260 bzw 240 KR mit internationalem Jugendherbergsausweis, ohne jeweils 100 KR mehr. Die Beschaffung eines Jugendherbergsausweis (20 Euro) macht sich also bereits ab der zweiten Übernachtung bezahlt. Ich habe beim DJH angerufen (Tel Nr auf der Internetseite oder online), die freudliche Dame hat gleich einen Kündigungsvermerk gemacht und der Ausweis war in weniger als einer Woche bei mir.Huette
Die Hütten auf dem Kungsleden wiesen eine Küche mit Gaskocher und notwendigen Kochutensilien (ausser Lebensmittel) auf, es gab ausserhalb Plumpsklos. Strom und Duschen sind nicht vorhanden. In jeder zweiten Hütten gab es Proviant zu kaufen, was allerdings recht teuer war (zb Päckchen Nudeln 25 KR). Es ist Pflicht, die Betten und das Mobiliar einschliesslich Geschirr, Töpfe etc. nach dem Verlassen zu säubern und auch den Gemeinschaftsraum zu fegen, neues Wasser holen etc. Viele Hütten haben eine kleine Sauna, die gegen Gebühr besucht werden kann. Die Schweden sind prüder als ihr Ruf, Saunazeiten gibt es in der Regel nur getrennt für Männlein und Weiblein.
Es darf wild gezeltet werden. Es kostet eine Gebühr, wenn vor den Hütten gezeltet wird. Dafür dürfen die Aufenthaltsräume und die Küche der Hütten mitbenutzt werden, aber nicht die Betten (Hüttenbenutzung Mitglieder 40 KR sonst 60 KR).
Links:
FTS: svenskaturistforeningen.se/
Deutsche Jugendherbergswerk: djh.de,
Karten:
es gibt die Fjällkarten BD 6 (Abisko-Kebnekaise), BD 8 (Kebnekaise Saltoluokta), BD 10 (Sarek). Die gibt es in den Hütten zu kaufen (jeweils 120 KR). Man kann sie auch über den Nordlandverlag oder jeder Buchhandlung beziehen (nordlandverlag.de). Man kommt auch ohne aus, trotz der manchmal schlechten Beschilderung (die Karte ist dort auch wenig hilfreich!), da der Weg meist eigentlich eindeutig ist. Am Anfang des Trecks ist ein Tor in dem eine Karte hängt, in den Hütten sind oft die BD Karten ausgehängt, einige haben diese einfach mit der Digitalkamera abfotografiert. Lohnenswert ist allerdings der Erwerb der Sarekkarte, wenn man irgendwann in den Sarek oder den Padjelantaleden erwandern möchte.
Karten gibt es übrigens auf inatur.se (auf sök i karta drücken und vorher die pop-up Funktion zulassen) und http://kso.lantmateriet.se/kartsok/kos/index.html,Bootsverkehr
Es gibt vier Streckenabschnitte, die mit dem Boot überquert werden müssen. Die erste ist auf dem ersten Teil des Kungsleden bei der Hütte Teusajaure, hier übernimmt der Hüttenwirt die Übersetzung jeweils morgens und abends für 50 KR. Die Strecke mit dem Ruderboot ist kurz (kostenlos). Nach Saltoluokta fährt ein Boot um 17.20 (Anschluss mit dem Bus) für 100 Kr (mit Jugendherbergsausweis 70 KR). Weitere Bootsstrecken sind bei Sintojaure (4 km rudern) und bei Aktse (2 km rudern) jeweils 110 KR mit dem Motorboot. Diese Touren werden von den Samen der umliegenden Dörfer bedient, die ein Nutzungsrecht an dem Land haben. Allerdings stellen die Samen in der zweiten Septemberwoche die Bootstour bei Sintojaure ein, um ihre Renntiere zusammenzutreiben (sogar mit Hubschraubern!), so das nur das Rudern mit dem Ruderboot (jedenfalls kostenlos) verbleibt. Eine Koordination mit den Hüttenöffnungszeiten findet kaum statt, die Samen entscheiden spontan, ob die Boote bedient werden oder nicht.Wenn sich am Ufer des Losruderns zwei Boote befindet, hat man Glück, ebenfalls wenn ein Boot beim Rudern auf dem See entgegenkommt. Es müssen sich nämlich am jeden Ufer mindestens ein Boot befinden (bzw. auf dem Weg zurück sein). Wenn sich am Ufer nur ein Boot befindet, muss man vom anderen Ufer mit einem Boot im Schlepp zurückrudern und kann dann mit einem Boot den See dann überqueren. Das bedeutet bei Sintojaure dann 12 km rudern.
Bei starkem Wind und Wellengang ist das Rudern nicht unproblematisch, einmal wegen der Gefahr des Kenterns, zum anderen wegen der entstehenden Strömung gegen die man irgendwann nicht mehr anrudern kann, was mir passiert ist. Man wird dann irgendwo angetrieben und muss warten bis sich der Wind legt.gestrandet
Verpflegung:
In Saltoluokta gibt es ein Restaurant, ansonsten muss Verpflegung mitgenommen werden, oder es kann in den Hütten mit Verkauf nachgekauft werden, dort gibt es aber nur wenige Waren und diese sind recht teuer. Das Wasser aus den Bächen hat Trinkwasserqualität. Unterwegs kann man im Herbst unzählige Blau- und Preiselbeeren pflücken.
Mücken:
Sie sollen im Juni bis August eine Plage sein, nach dem ersten Frost bzw. im September sind sie weg. Besonders schlimm soll es im Wald sein, wenn richtige Schwärme einen um den Kopf begleiten sollen. Fies sind vor allem auch die kleinen Kriebelmücken. Autan soll helfen. Im Fjäll soll es weniger schlimm sein; je höher man sich befindet und je mehr Wind und kälter es ist, desto weniger gibt es von den Plagegeistern.
Flora und Fauna (unvollständig)
Neben den Mücken gibt es noch Bären, Elche und Rentiere. Einen Bär wird man kaum zu Gesicht bekommen, Elche meist nur aus großer Entfernung, aber manchmal hat man Glück und einer läuft einen über den Weg. Mit Sicherheit wird man Rentiere sehen, die von den Samen halbwild gehalten werden. Im Herbst werden diese dann -sogar mit Helikopter- zusammengetrieben und dann verwertet. Die Maschendrahtzäune die man manchmal quert, sind Rentierzäune. Manchmal queren die letzten Tiere eines Rudels noch schnell ca. fünf Meter vor einem den Weg, in etwas größerer Entfernung ca. 100 m drehen die Viecher sich dann um, und gucken neugierig was Mensch so macht.Rentier
Im Herbst findet man unzählige Birkenpilze (eßbar) besonders im Abisko NP. Daneben wachsen Blau- und Preiselbeeren in Massen. Die Blaubeeren können mit den weniger schmackhaften Krähenbeeren (eßbar) und die Preiselbeeren mit anderen roten Beeren (in großen Mengen giftig) verwechselt werden, die nichtssagend schmecken. Die unzähligen Flechten und Moose sind ein Indikator, das die Luft hier sehr rein ist (in Deutschland werden Flechtenarten großräumig erfasst d.h. kartiert, um den Grad der Luftverschmutzung zu messen. Kommt nämlich eine bestimmte Art vor, ist die Luft höchstens in einem bestimmten Grad verschmutzt).Birkenpilz
Preiselbeeren und Flechten (links oben)
Schwierigkeit:
Der Treck ist einfach bis mittelschwer. Es gibt keine besonders hohe Steigungen zu bewältigen. Wenn Furte (Wasserläufe) zu überqueren sind, sind diese recht flach und bereiten keine Probleme. Teilweise ist das Terrain steinig, aber dann moderat und bereitet keine Qual. In Sumpfestellen sind Bohlen gelegt, die Mensch und Natur schonen.
Etappen (die Etappen sind nach meinen gegangenen Etappen eingeteilt)
Abisko - Vakkotavara (110 km)
Etappe 1
Abisko - Alesjaure 34 km ( bis Abiskojaure 14 km)Die längere Etappe ist recht anstrengend, bietet sich aber bei schönem Wetter an, gerade wenn man noch frisch ist. Man muss dann aber früh los.Anfang des Kungsleden
Mediationsplatz click to enlarge
Wenn man aus dem Bus aussteigt, kommt man auf der nördlichen Strassenseite zu einem Informationszentrum, welches aber keine Besonderheiten aufweist, insbesondere kaum Informationsmaterial zum mitnehmen anbietet. Aber hier gibt es noch mal eine ordentliche Toilette, danach kommen nur noch bei den Hütten Plumpsklos!
Wer abends in Abisko übernachtet, kann dies dies in der Fjällstation des SFT (Preis 220 KR) tun. Auf der anderen Strassenseite geht es los, in dem (obigen) Tor sind einige Karten, die die sechs Mediationsplätze bis Kaitumjaure aufzeigen, sie könnten als Digibild eingeschränkt die BD Karten ersetzen.
Anfangs geht der Weg ca. 14 km durch Birkenwald, es werden zwei Brücken überquert und man kommt nach 8 km an einen großen See, in dem es ich im Sommer gut baden ließe, wenn man das eiskalte Wasser nicht scheut. Diesen See wandert man etwa 4 km weiter am Ufer entlang und kommt zur ersten Hütte Abiskojaure. ("Jaure" bedeutet "See" auf sämisch). Hierfür muss die Brücke nach rechts überquert werden.( evt. Etappe 2 Abiskojaure -Alesjaure 20 km)
Wer weiterwandert, muss nicht zur Hütte, sondern links durch den Wald wandern. Man kommt an eine kleine Anhöhe und der Weg geht ein wenig über Bohlen weiter.
Leider ist im folgenden alles schlecht beschildert, eine BD Karte hilft dabei auch nicht sehr weiter. Ich bin dem breiten Weg gefolgt und landete an einem Flüsschen. Dort war ein Schild Kungsleden, aber der Weg schien dort zu enden. Nun machte ich den Fehler den Fluss zu queren, weil dort ein rotes Kreuz als Winterweg markiert war. Falsch, man muss am linken Flussufer bleiben, bis eine Brücke kommt. Auf der Karte sieht man, das der Weg zwischen zwei Berge hindurch über einen Sattel geht; ist man dort, ist der Weg wieder eindeutig. An der Stelle haben sich schon viele verlaufen, allerdings kam bisher niemand auf die Idee, ein Schild mit Pfeil "Bro=Brücke" aufzustellen. Ich könnte auch an einem Abzweig (ohne Schild) falsch gelaufen sein, indem ich den breiteren Weg wählte).Vorsicht nicht hier über den Fluss! click to enlarge
Es geht zwischen die Berge hinauf über die Passhöhe und dann im weiten Bogen nach rechts. Dann läuft man einige Kilometer in einiger Entfernung an einem langgestrecktem Seengebiet vorbei. Hier läßt es sich gut laufen, etliche Strecke wird auf Bohlen zurückgelegt. Es kommen dann Stromschnellen zwischen zwei Seen, eine Bootsanlegestelle und nach weiteren sieben Kilometer am Ende dieses Sees befindet sich die Hütte Alesjaure.
Etappe 2
Alesjaure-Sälka 25 km (bis Tjäktja 13 km)Es geht immer dem Flussdelta entlang, über eine Brücke und dann schlägt der Weg nach links den Tjäktapass hinauf, eine moderate Steigung.Blick vom Tjäktapass
Links vor dem Tjäktapass befindet sich die Hütte. Das Weiterwandern ist insbesondere bei schönem Wetter bis nach Sälka gut möglich.
Auf dem Tjäktapass befindet sich eine Schutzhütte, die im Notfall auch zur Übernachtung genutzt werden kann. Von der Passhöhe ergibt sich ein weiter Blick auf das Delta des Tjäktatal, den der Kungsleden folgt. Wer einen Tag mehr Zeit hat, kann den Sälka (1.865m - 15 km) besteigen, der bei schönem Wetter eine gut Umsicht gewährt.Alternativ könnte man von Alesjaure nach Vistas (18 km) und über Nallo (9 km) nach Sälka (weitere 9 km) wandern und kommt mehr in die gebirgige Landschaft vorbei. Dies soll sich lohnen.
Von Tjäktja bietet es sich auch an nach Nallo (9 km) zu wandern, dort zu übernachten und von Nallo zurück nach Sälka (10 km) und dann weiter nach Singi zu wandern. Auch hier ist man den hohen Bergen um den Kebnekaise näher. Auch diese Strecke soll schöner sein.
Etappe 3
Sälka - Kaitumjaure 24 km (bis Singi 12 km)Es geht dann immer weiter durch das Tal des Tjäkta, nach 12 km wird die Hütte Singi erreicht.Tal des Tjätja
Blick in Richtung Kebnekaise
Rundstrecken Tipp No. 1 !
Hinter Sälka zweigt ein Weg ab nach rechts nach Ritsem ( 62 km ) mit zwei Zwischenstopps eine bei den Hütten Hukejaure (25 km), Sitasjaure (19 km). Von dort aus könnte auf dem Padjelantaleden (155 km) weitergewandert werden bis Kvikkjokk, dem Endpunkt des bekannteren Teil des nördlichen Kungsleden. Diese Variante von Abisko bis Ritsem ist Teil des Weitwanderweges Nordkalotteden der in Finnland beginnt und alle drei skandinavischen Länder (Norwegen, Scheden Finnland) erfasst.
Denkbar wäre es von Kvikkjokk den Kungsleden zurückzuwandern und dann über den Kebnekaise (siehe unten) nach Nikkaluokta (35 km) zu wandern. Von Nikkaluokta fährt ein Bus nach Kiruna. Für diese Tour Abisko-Nikkaluokta (440 km) braucht man ca. 4 Wochen.Rundstrecken Tipp No. 2!
Kurz vor Singi führt der ein Weg rechts in 15 km zur Kebnekaise Fjällstation mit Gaststätte (Link: sftkebnekaise.com ). Der Kebnekaise ist mit 2.117 m der höchste Berg Schwedens (kann bestiegen werden). Von der Kebnekaise Fjällstation sind es weitere 20 km bis Nikkaluokta, von wo ein Busanschluss nach Kiruna besteht.Ich wählte den traditionellen Kungsleden. Zunächst ging dieser weiter am Tjäktafluss entlang, vorbei an einer alten Samenkote bis zu einem Birkenwald, der schon von weitem zu sehen ist. Erst erscheinen einzelne Bäume, die dann zu einem Wald werden. Wenn die einzelnen Birken anfangen, gabelt sich der Weg, es geht aber nicht bergauf, sondern bergab in Richtung Fluss bis zu einer Brücke über den Tjäkta. Auch hier wäre eine Beschilderung angebracht. Nun wandert man ein kurzes Stück durch den Wald, bevor man zu der Hütte Kaitumjaure gelangt, welche sehr schön am See liegt und eine Sauna besitzt. Von dort bietet sich ein Ausflug auf den umliegenden Sánjarcohkka an, mit Blick auf Kebnekaise und Sarek.
Blick von der Hütte Kaitumjaure
Etappe 4
Kaitumjaure - Teusajaure 10 km (bis Vakkotavara 25 km und evt 20 - 60 Min rudern)Der Weg geht nach rechts, dann über eine Hängebrücke und schliesslich über einen Bergrücken, der anschliessend auf der anderen Seite nach
Teusajaure führt. Die Hütte liegt am See und an einem rauschenden Wasserfall.
Der See ( ca 1 km breit) kann mit dem Motorboot (50 Kr), welches vom Hüttenwart bedient wird, überquert werden. Hier bietet sich aber auch rudern an, die einfache Strecke dauert nur ca. 20 Minuten, welche aber nicht bei starkem Wind machbar ist. Der Weg nach Vakkotavara ist auch in 8 - 10 Std. inkl. Bootsstrecke schaffbar, sie bereitet keine Schwierigkeiten. Der Bus dort fährt um 16.25 Uhr ab, mit Anschluss der Fähre nach Saltoluokta um 17.30 Uhr. Für diese Strecke muss dann aber entsprechend früh aufgestanden werden.Etappe 5
Teusajaure - Vakkotavara 15 kmdie Strecke führt über den von der Hütte sichtbaren Bergrücken und ist recht monoton. Die Wanderung dauert etwa 5 Stunden (ohne rudern) Nach einem Drittel des Strecke führt ein Schild "Bro" zur Brücke, die man überquert. Später kommt dann ein Flußbett, welches durchwatet werden muss, was aber nicht sehr schwierig ist. Zum Schluss geht es steil hinunter zur Hütte, die sich direkt an der Strasse mit Bushaltestelle befindet.Abstieg vor Vakkotavara
Der Bus fährt um 16.25 nach Gallivare (165 Kr) und mittags nach Ritsem. Die Busfahrt zum Boot nach Saltoluokta kostet 35 KR.
Bus Vakkotavara -Saltoluokta (30 Km)
Üblicherweise fährt man die Strecke von Vakkotavara-Saltuluokta mit dem Bus. Der Bus von Vakkotavara fährt um 16.25 Uhr zum Bootsanleger Kebnats (35 KR) ab und fährt weiter nach Galliväre (165 Kr). Mittags geht der Bus in die andere Richtung nach Ritsem. Der Bus hält ca. 20 min an einem Laden und ist mit dem Boot nach Saltoluokta abgestimmt. Die Fähre von Kebnats - Saltoluokta kostet 70 Kr mit IYH-Ausweis, sonst 100 Kr.von der Hütte Vakkotavara
Saltoluokta ist eine ausgedehnte Hüttenanlage mit Strom, warmen Duschen, Sauna, Laden und Restaurant. Das Bett kam 210 KR, es gibt auch teurere Doppel- oder Einzelzimmer. Das Frühstücksbuffet kostete 75 KR. Es ist eher schlicht, verglichen zu den Frühstücksbuffets in norwegischen Hütten. Das Dinner am Abend kam 255 KR (ohne Getränke, aber mit Kaffee danach). Wer schwedische Hausmannskost zum richtig reinhauen erwartet, liegt falsch. Es handelt sich um ein in der Gegend bekanntes Feinschmeckerrestaurant. Als Vorspeise gab es zwei Löffel Fleischsalat aus Rentierfleisch und rote Beete, als Hauptgericht ein Stück Fisch mit zwei kleinen halben Kartoffeln und feiner Sauce und als Nachtisch zwei kleine Kügeln Vanilleeis mit warmen Moltebeeren (die gelben). Es hat alles sehr gut, aber auch nach mehr geschmeckt! Der Preis war aber noch akzeptabel!
Saltoluokta-Kvikkjokk (73 km)
Etappe 6
Saltoluakta - Sintojaure (20 km)Der Kungsleden führt zunächst durch ein Waldgebiet, mehrere Wege kreuzen, aber man muss immer geradeaus, der Kungsleden verläuft hier parallel zum Winterweg (der mit den roten Kreuzen). Erst nach einer eindeutig beschilderten Kreuzung trennt sich der Kungsleden von der Winterstrecke. Später verläuft die Strecke flach auf einer Hochfläche, der Blick geht hier sehr weit in die Ferne. Unterwegs kommt man an einer Schutzhütte vorbei. Der Weg ist recht angenehm zu laufen, am Schluss geht es dann leicht hinab nach Sintojaure. Den Berg rechts kurz vor Sintojaure kann bestiegen werden und von oben soll sich eine recht gute Aussicht auf das benachbarte Tal in den Sarek hinein bieten.Fjäll
Neben der Hütte befindet sich ein Samendorf. Wer nachmittags/abends noch übersetzen will, am anderen Ufer des Sees befindet sich eine Schutzhütte mit Zeltgelegenheit. Bis nach Aktse sind es zwar nur 9 km, es geht aber eine ganze Weile sehr steil einen Berg hinauf, was anstrengend ist und auch Zeit benötigt.
Etappe 7
Sintojaure - Aktse ( 9 km + 4 km Boot)Die Überfahrt mit dem Motorboot kostete 110 KR. Wer sparen muss/will kann in gut einer Stunde die Strecke auch rudern, was sich anbietet, wenn der See ruhig ist. Wer dreimal rudern muss, sollte lieber das Boot nehmen. In der zweiten Septemberwoche waren die Samen ihre Rentiere zusammentreiben, der motorisierte Bootsverkehr blieb aus und so musste ich rudern, unglückerweise diese Strecke drei mal siehe: Bootsquerung.Aktse mit Skerfe
Die Strömung nahm das Boot anfangs gut mit. Im See sind rote Bojen befestigt, die anzeigen, wo es lang geht. Nach der zweiten Boje sieht man die dritte nicht mehr, man rudert einfach weiter und kommt später an anderen Bojen vorbei. Am Anfang ist eine seichte Stelle mit felsigem Untergrund. Das Boot bleibt dort oft hängen, unter Umständen muss an mehreren stellen probiert werden, durchzukommen. Am Ende des Sees hinter der letzten Landzunge rechts rudert man nach rechts und sieht in der Ferne die Anlegestelle. Ich hatte das Pech, das gerade dort heftiger Gegenwind auftrat. Gegen die dadurch entstandende Strömung konnte ich dann nicht mehr anrudern, und landete auf einer kleinen Insel im See. Erst ein paar Stunden später legte sich der Wind und ich konnte weiter.Nach dem See ging es dann recht steil auf einen Bergsattel hinauf, das Terrain war zudem recht steinig. Oben angekommen mußten wir uns erst einmal orientieren, wo der Kungsleden weiter verläuft. Es kommt ein kürzeres, flaches, leicht abwärts gehendes Stück, bis man zu dem Schild "Skerfe" kommt.Wer genügend Zeit hat, kann seinen Rucksack hier stehen lassen (natürlich ohne Wertsachen) und zu dem wie einen Zahn steil in die Landschaft ragenden Aussichtspunkt "Skerfe" gehen. Dies ist eines der besten und bekanntesten Aussichtspunkte in der Gegend mit Blick auf das Rapadalental und die Berge des Sarek. Von der Steilkante geht es einige hundert Meter bergab. Man kalkuliere vom Schild aber mindestens 2 Std. Weg (einfache Strecke) mit Auf- und Abstieg.Abstieg nach Aktse
Vom Schild "Skerfe" aus wandert man in ca. 45 Minuten durch Wald -recht steil- hinab zur Hütte Aktse. Aktse ist der populärste Ausgangspunkt für den Zugang zum Sarek. Die Hütte in Aktse ist sehr schön gelegen.Wegweiser "Skerfe"
Sarek
der Nationalpark Sarek ist ein Gebirge mit Hochflächen und Fjellgebieten, das unbewohnt und nicht erschlossen ist, wie der Kungsleden. Wer in den Sarek möchte, benötigt unbedingt eine Karte, sollte körperlich fit und geländegängig sein und eine taugliche Zeltausrüstung haben. Es soll dort sehr schön sein, es gibt richtige Sarekfanatiker, die immer wieder dort hin fahren. Es gibt drei Brücken im Sarek, um ansonsten unüberwindbare Hindernisse zu umgehen. Gefahren sollten nicht unterschätzt werden: letztes Jahr ist ein Mann vor den Augen seiner Partnerin in eine Gletscherspalte verschwunden und nicht wieder aufgetaucht. Manche Stellen sind bei schlechtem Wetter zu gefährlich.Links: rapadalen.de (tolle Bilder, Karte und Touren, Autor beantwortet Fragen)
Etappe 8
Aktse - Parte (21 km + 3 km Boot)Etwa 1 km ist die Hütte vom Bootssteg entfernt. Die Überfahrt kostet hier auch 110 Kr mit dem Motorboot. Anschliessend findet man wieder eine Nothütte, der Weg geht zunächst durch Wald und steigt zum Schluss wieder steiler an. Man verläßt die Baumgrenze und hat einen schönen Blick zurück auf Aktse. Anschliessend wandert man einige Zeit auf dem Bergrücken entlang, kommt wieder an eine Schutzhütte vorbei. Im weiteren Verlauf hat man einen sehr schönen Blick auf das benachbarte Tal mit See und Flußdelta. Anschliessend quert man eine größere Hängebrücke und wandert durch eine Art Schlucht. Am Ende dieser Schlucht passsiert der Weg wieder die Baumgrenze und nach einer Stunde Marsch durch Kiefernwald erreicht man die Hütte Parte. Diese liegt sehr schön an einem See im Wald.Flussdelta
Etappe 9
Parte - Kvikkjokk (17 km)Der Weg führt durch Wald und wird zügig in 4-5 Stunden bewältigt. Zwischendurch kommt ein schöner See. Irgendwann führt ein Weg rechts nach Parte, zu dem Sommerlager der Samen. Heute ist der Ort verlassen. Am Ende landet man auf einer unbefestigten Strasse, die zu einem Parkplatz und der Hütte in Kvikkjokk führt (210 Kr Übernachtung). Dort gibt es wieder warme Duschen und Strom. Im Café werden Snacks serviert ( Pytt y Pana und eine Pizza Pie), beides schmeckt weder besonders, noch macht satt. Vom Cafe hat man dafür aber einen schönen Ausblick auf die Stromschnellen.Hütte Parte
aus dem Cafe Fenster
Der Bus fährt morgens von der Kirche (ca. 5 Minuten Fußweg von der Hütte) um 5.40 Uhr ! und im Juli/August 16.30 Uhr nach Jokkmokk (165 Kr). Wer weiterfährt, sollte gleich durchbezahlen, da das billiger ist ( z.b. Lulea 230 Kr statt 2 x 165 Kr ). Ich hatte in Jokkmokk direkt Anschluss für den Bus nach Lulea. Wer von Kvikkjokk den Padjelantaleden wandern will, muss sich mit dem Boot übersetzen lassen, Infos gibt es in der Hütte.
weitere Etappen
Der nördliche Kungsleden führt ca 230 km (+25 km Boot) weiter bis nach Hämavan
Kvikkjokk - Jäkkvik, ca.70 km +25 km Boot, 4 Tage, Karte BD 14, Busanschluss in Jäkkvikk, mind.eine Zeltübernachtung erforderlich
Jäkvikk- Ammarnäs, ca.85 km, 4 Tage, Karte BD 16, Busanschluss in Ammarnäs
Ammarnäs -Hemavan, ca.78 km, 3-4 Tage, Fjällkarte AC2, Busanschluss in Hemavan
andere Trails in Schweden
Kungsleden (Süd/south) 15 days, 350 km Sälen-Storlien http://free.pages.at/magi/, Padjelantaleden 144 km, 9 days Ritsem - Kvikkjokk / Lappland nur Notizblock , padjelanta.com/ Sarek Querung rapadalen.de, Bohusleden 360 km, Lindome- Strömstadt nordwinde.de, Tjustleden 9 days, Mörtfors-Falerum Pilgrimsleden 53 km, 3 days Dalsland, Church Holms - Edsleskog/Amal britta-mueller.net, Kanu mieten: ca. 110 Euro pro Woche/Kanu. Schwimmwest teilweise Pflicht, teilweise im Preis inbegriffen, teilweise nicht
Links:
nördlicher Kungsleden:
svenskaturistforeningen.se/ FTS-Hütten, Deutsche Jugendherbergswerk: djh.de,Padjelantaleden: Padjelantaleden,
Sarek: rapadalen.de, skarja.de, bewaehrungsprobe.de,
südlicher Kungsleden: bewaehrungsprobe.de,STFturist, Touristenverein mit Karte
Busse in Nordschweden: ltnbd.se,
Bahn:sj.se,resplus.se, Norwegen nsb.no/?lang=en_US, Züge von Stockholm/Göteborg in den Norden bokatag.se/default.aspx?id=3&epslanguage=EN,
Flüge von Stockholm nach Kiruna; Lulea, Gallivare: flynordic.com/, nordicregional.se ,
Bus ab Deutschland touring.de/Nordeuropa.53.0.html,
Bike und Bus bike-und-bus.de,andere über Schweden:
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