Bärenrunde - Karhunkierros  - in Finnland
83 km durch Finnlands Wälder


 
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Helsinki

Informationen
 
Jahreszeit
Charakter des Trails
Zeitdauer
Hin- Rückreise
Unterkunft
Beschilderung, Karten
Verpflegung
Mücken
Flora und Fauna
andere Trails
Links
Fragen? Tipps!

Der Karhunkierros (Bärenrunde) ist die bekannteste Wanderstrecke in Finnland. Sie liegt bei Kuusamo in Mittelfinnland nah an der russischen Grenze, kreuzt den Oulanka Nationalpark und ist 82 km lang
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Etappen
 

Hautajärvi  - Savilampi
 Savilampi - Talvalköngas
 Taivalköngas-Jussinkämppä
Jussimkämppää  - Juuma
 Juuma- Ruka
Ruka


 

Jahreszeit:

Herbstimpression click to enlarge
die Bärenrunde ist gut im Sommer zu belaufen, allerdings sind die Mücken ein Nachteil und das die Hütten schnell voll ist. Ich war Anfang September dort, eine ideale Reisezeit. Es war recht wenig Betrieb, eine Übernachtung in den Hütten war nie ein Problem. Im Spätseptember ist "Ruka= Laubfärbung", dann ist dort eine zweite Hochsaison.

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Charakter des Trails, Schwierigkeit

Holzplanken übers Moor click to enlarge
der Trail ist - beginnend ab Hautajärvi-  82 km lang ( 92 km wenn man den Abstecher nach Ristikallio von je 5 km mitberechnet ). Er ist überwiegend flach und gut belaufbar. Er führt durch Moorlandschaft (Oulanka=Überschwemmungsgebiet) und wo notwendig schützen Holzplanken das Moor oder es sind Holzstufen bei extremen Steigungen vorhaden.
Eine Alternative des Einstiegs, der meist von den Finnen gewählt wird, ist der Ristikallio Parkplatz. Von dort ist der Trail nur 72 km lang, er läßt aber den Rupakivi Felsen (7 km ) und den Oulanka Canon ( 4,5 km ) aus.
Die letzten 10 km vor Ruka weisen einige Steigungen und Gefälle auf, die doch anstrengend sind und das doppelte der üblichen Zeit benötigen. Dennoch ist der Trail sehr einfach und besonders für Neulinge oder wenig fittere Personen geeignet.
Meist geht es durch Kiefernwälder, Fjellfreunde die die weiten Ausblicke genießen, sind da eher enttäuscht. Es gibt aber immer wieder etwas
besonderes wie Stromschnellen, schöne Ausblicke, ein Wasserfall, ein Canon etc, die den Trail so interessant machen.

Tipp: Bei Sonnenschein lohnt es sich mal früh aufzustehen, die Natur wirkt dann phantastisch

Morgens am Olanka Fluss click to enlarge

 

Zeitdauer - Planung:
für die 82 km lange Streck braucht man etwa 4-6 Tage. Wer dies in drei Tagen schaffen will, sollte Bedenken, das das letzte Teilstück (10 km vor Ruka) auf und ab geht und damit recht anstrengend ist. Wer mit dem Flieger gegen Mittag ankommt, kommt bei zügiger Wanderung bis Taivalköngas.

Es empfiehlt sich doch, sich ein wenig dem Wetter anzupassen und bei Sonnenschein früh auszustehen und dann größere Etappen zu laufen und dafür bei Regen mal eine Pause einzulegen. Schönes Wetter sollte man auf dem letzten 10 km Teilstück vor Ruka haben, da die Aussicht phantastisch ist und man bei Regen kaum was sieht. Ristikallio macht sich auch gut bei Sonnenschein, ebenso das Teilstück vom Olanka-Besucherzentrum bis Ansakämpa, sowie die Strecken vor und um Juuma herum.

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Hinkommen und zurück:
nach Helsinki
günstige Flüge bietet German Wings germanwings.de, von Köln. Auch die Lufthansa lufthansa.de fliegt ab 110 Euro retour von München und Frankfurt/Main. Interessant ist auch dieVariante von Berlin mit easyjet.com oder airbaltic.de nach Tallin zu fliegen und dann weiter mit der Fähre (ca. 30 Euro) nach Helsinki.

von Helsinki nach Kuusamo
Es gibt Flüge von Finnair finnair.com nur von Helsinki nach Kuusamo. Diese kosten ab 120 Euro (retour), allerdings sind die sehr billigen Plätze schon Monate vorher ausgebucht. Ich hatte 150 Euro bezahlt. Andere Gesellschaften (ausser von England oder Holland) fliegen Kuusamo nicht an.
Mit dem Zug kann man nach Oulo fahren (60 Euro eine Strecke) und mit dem Bus  matkahuolto.fi/fi/index.html, weiter nach Kuusamo. Ist dann auch nicht billiger als ein günstiger Flug.

weiter zum Trailanfang und zurück
vom Flughafen fährt nach der Ankunft des Fliegers ein Finnair Airportbus (-taxi) direkt nach Salla und hält am Trailanfang in Ristikallio sowohl in Hautajärvi 13,50 Euro. Ansonsten fährt ein Bus die gleiche Strecke von Kuusamo aus morgens und mittags. Der Finnair-Bus fährt auch vom Trailende in Ruka zurück zum Flughafen. Hinsichtlich einer Übernachtungsmöglichkeit in Kuusamo, habe ich wenig erfahren. Der Ort ist recht klein.

Übernachtung in Helsinki:
Finnland ist teuer. Es gibt aber billige Betten in Hostels, so habe ich im Stadiumhostel (stadionhostel.fi, ist im Olympiastadion) übernachtet für 20,20 Euro mit Frühstück (22,70 Euro ohne DJH Ausweis (letzterer kostet 20 Euro djh.de))
Der Finnairbus zum Hauptbahnhof (35 min) kostet 5,20 Euro (Opera aussteigen für Stadium Hostel), hält zurück zum Flughafen aber nur am Bahnhof und Contihotel. Ein Fahrschein mit dem Linienbus 615 (45 min) von und zum Flughafen kostet 3,60 Euro, Umsteigen ist innerhalb der aufgedruckten Zeit möglich.

Links:

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Unterkunft auf der Bärenrunde

  -Wildmarkhütte -      Laavu -    Kota- click to enlarge
Die Wildmarkhütten auf der Bärenrunde sind kostenfrei verfügbar. Sie weisen alle eine Feuerstelle, Feuerholz sowie Axt und meist auch Säge aus. Es gibt ein Plumpsklo (meist benutzbar) und fast durchwegs ein Bach oder See anbei. Strom, Geschirr und Kochutensilien wie ein Topf zum Wasserkochen sind nicht vorhanden. Die Kapazität beträgt meist zwischen 10 und 20 Leuten, es gilt das Prinzip, wer zuerst kommt, bekommt einen Platz. Im Juli, August sowie während der Laubfärbung "Ruka" Ende September kann es knapp in den Hütten werden, es ist dann dringend empfohlen, ein Zelt mitzunehmen, Anfang September gab es für mich keine Probleme irgendwo zu übernachten)
Daneben gibt es Laavus ( überdachter Windschutz für 3-4 Pers) und Kotas (überdachte Feuerstelle für 4-6 Pers) zum übernachten (siehe Fotos).
Es kann, insbesondere an den Hütten, Laavus und Kotas (praktisch wegen der Feuerstellen und Klos) überall wild gezeltet werden.
Die Feuerstellen sind mit Eisenrosten so konstruiert, das darauf sehr praktisch Töpfe gestellt werden können. Eigene Kocher mitzubringen lohnt nicht.
An einigen Stellen ausserhalb der Übernachtungsmöglichkeiten sind Müllsammelstellen, man nütze die bitte!

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Beschilderung und Karten:

Wegweiser  Markierung click to enlarge
Der Karhunkierros ist sehr gut durch Holzwegweiser ausgeschildert, sowie durch gelbe Markierungen an den Bäumen, die fast alle 10-20 m vorgenommen wurden. Es gibt eine Karte, die kostet allerdings 19-24 Euro und ist nicht besonders gut. Einige Studenten hatten diese in Helsinki mit der Digicam abfotografiert, was aber nicht ganz in Ordnung sein dürfte. Ich bin auch ohne Karte sehr gut ausgekommen, das Faltblatt vom Infocenter am Trailanfang in Hautajärvi oder Olanka Besucherzentrum hat vollkommen genügt.

Für eine grobe Übersicht siehe die Karte von ruka.fi,


 

Verpflegung:
Es gibt keine Läden, nur in Olanka Infozentrum gibt es ein Cafe, mit belegte Brötchen (4 Euro Stck), sowie im Basecampcenter in Juuma gab es ein Restaurant sowie in Juuma ein Cafe mit belegten Brötchen. (schließen beide abends und So ab 16.00 Uhr). Ich bin aber mit einem halben Brot und ein Stück Wurst und Käse, sowie einigen Fertigsuppen hingekommen. Zweckmäßigerweise nimmt man Besteck, Teller und Becher sowie ein Topf zum Kochen und Streichhölzer mit, Kocher sind wegen der Feuerstellen und Gaskocher zum Teil in den Hütten überflüssig. viel nehmen zuviel an Lebensmitteln mit, beim Wandern hat man abends meist gar nicht so viel Hunger. Das Wasser aus Bächen und Seen ist trinkbar, hat mir jedenfalls nicht geschadet, auch wenn es wegen des Moores etwas gelblich aussieht und Mooraroma aufweist. Ich hatte einen Beutel grünen Tee in meiner Plasteflasche gesteckt, das gab dem Wasser ein wenig Aroma und überdeckte den Moorgeschmack

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Mücken:
Sie sollen im Sommer schon lästig sein, nach dem ersten Frost bzw. im September sind sie weg. Ich hatte Anfang September keine Probleme, obwohl es noch einige der Biester gab.

 

Flora und Fauna (unvollständig)

Rentier click to enlarge
Neben den Mücken gibt es noch Bären, Elche und Rentiere. Einen Bär oder Elch wird man kaum zu Gesicht bekommen. Mit Sicherheit wird man Rentiere sehen, die von den Samen halbwild gehalten werden. Im Herbst werden diese dann zusammengetrieben und verwertet.
Preiselbeeren und Flechten (links oben) click to enlarge
Im Herbst wachsen Blau- und Preiselbeeren in Massen. Schmackhaft und ein guter Imbiss vom Wegesrand. Die Blaubeeren können mit den weniger schmackhaften schwarzen Krähenbeeren verwechselt werden.

Die unzähligen Flechten und Moose sind ein Indikator, das die Luft hier sehr rein ist (in Deutschland werden Flechtenarten großräumig erfasst d.h. kartiert, um den Grad der Luftverschmutzung zu messen. Kommt nämlich eine bestimmte Art von Flechten irgendwo vor, ist die Luft dort höchstens in einem bestimmten Grad verschmutzt).

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Etappen (die Etappen sind nach meinen gegangenen Etappen eingeteilt)

Etappe 1
Hautajärvi  - Savilampi 15 km

Olanka Canon  Felsen Rupakivi click to enlarge
Der Bus fährt einem zum Informationszentrum in Hautajärvi. Dort muss es ein Hinweis auf den Polarkreis geben, der hier verläuft. Den hatte ich aber verpennt. Ganz zu Anfang kann man ein Schild übersehen. Anschliessend geht es durch Wald und kreuzt zweimal eine Straße, die man teilweise auch folgt. der Weg geht dann über Lichtungen schnell durch Wald, bald kommt ein See und man gelangt zum Fluß. Alles ist nicht besonders spannend hier. Nach ca 12 km sieht man ein Holzschild Rupakivi, geht die Treppe zum Fluss und sieht den durch Erosion, insbesondere Eis entstandenen Felsen "Rupakivi" im Wasser. Eine erste Sehenswürdigkeit. Nach einer kurzen Strecke zeigt ein Schild Laavu zu einer Schutzüberdachung, bequem finden dort drei bis vier Leute Platz. Nach ein paar weiteren Kilometer kommt am Olanka Canon die erste Wildmarkhütte Savilampi zum Übernachten, dort ist eine Hängebrücke über den Olankajoki. Man kann an beiden Flussufern jeweils ca 500 m zu Aussichtspunkten des Olanka Canons laufen. der Weg hinter den Aussichtspunkten führt dann schnell in die Wildnis.

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Etappe 2
Savilampi - Taivalköngas 5 km (mit 10 km Abstecher nach Ristikallio)

Ristikallio click to enlarge
Es ist nur ein kurzes Stück von der Savilampi zur Taivalköngashütte, die im Kreuzungsbereich mit dem Ristikalliopfad steht. Kurz vor der Hütte hat man eine schöne Aussicht auf den Oulankajoki. Hinter der Hütte befindet sich eine Insel, die mit zwei Hängenbrücken von beiden Seiten erreichbar ist.
Von Savilampi sind es ca. 5 km bis nach Ristikallio, ein Abstecher, der sich bei schönem Wetter lohnt, wenn man die Hautajärvi Route als Einstieg wählt.
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Etappe 3
Taivalköngas - Jussinkämppä 24 km

Oulanka Fluss  Stromschnellen Kiutagöngas click to enlarge
Die 8 km lange Strecke bis zum Oulanka Informationscenter ist nicht besonders spektakulär. Kurz vor dem Infocenter befindet sich der Campingplatz, der 2007 geschlossen war und nach den Aushängen im Juni 2008 wieder öffnen soll. Von dort sind es noch einen Kilometer bis zur Hauptstrasse, die man bergab bis zum Infocenter folgt. Dort hält auch täglich zumindest einmal ein Bus. Im Infocenter ist ein Café, wo man Kaffee (1,40 Euro) oder Pizzascheiben (5 Euro) - erwärmt in der Mikrowelle-  sowie belegte Brötchen ( 4 Euro) zu sich nehmen kann.
Wie ich von Finnen erfahren habe, soll wochentags im benachbarten Research Center eine Cafeteria sein, die man mitbenutzen kann, und es sollen dort, soweit nicht durch Gruppen belegt, manchmal Zimmer für unter 20 Euro erhältlich sein.
 
 
Kanu- oder Kajak Tour auf dem Oulanka
Der Campingplatz bot in der Vergangenheit Kanutouren auf dem Oulanka an. Diese beginnt hinter den Stromschnellen Kiuagöngas und gehen entlang des mäandernden Fluss bis fast zur russischen Grenze bei Jäkälamutka. Nach 24 km wird man dort wieder abgeholt. Zeitdauer sollen max. 7 Stunden sein, was man aber locker schaffen soll. Ein Unternehmen in Kuusamo oder Ruka bot dies mittwochs für 25 Euro an, ein anderes für 80 Euro (Kanu) oder 55 Euro (Kajak) an. Allerdings wurde verlangt, sich einen Tag vorher anzumelden, morgens früh anzurufen und noch ein Kanu zu wollen, so flexibel war das finnische Unternehmen nicht. 

Hinter dem Informationszentrum befinden sich die Stromschnellen der Kiutagöngas, die auf ca 600 m insgesamt 14 m hinabstürzen. Ursache soll eine weichere Dolomitschicht sein, die auf eine Quarzschicht trifft. Man verlasse den Weg kurz nach rechts und gehe über die Insel entlang der Stromschnellen. Hinter den Stromschnellen gehen Holzstufen herunter zu einer Campingstelle, die direkt am See vor den Stromschnellen liegt, und somit idyllisch gelegen ist. Der Weg führt zunächst unten, dann oben am Steilufer des Oulankajoki entlang. Dort wo der Wald gerodet wurde, befinden sich wunderschöne Ausblicke auf den Fluß.

Nach 8 km Strecke durch den Wald erreicht man die neuere Wildhütte Ansakämpaa (20 Pers) , schön gelegen am sich mäandernden Fluss. Hier kann gut übernachtet werden.

gegenüber der Wildhuette Ansakämppä  Sonnenuntergang an der Jussimkämppä click to enlarge
Von der Wildhütte Ansakämpaa geht es dann unspektakulär immer durch Wald bevor man nach 7 km die Hütte Jussimkämppä ( 20 Pers) erreicht.
Auch diese liegt phantastisch an einem See, das Farbspiel im Herbst bei untergehender Sonne ist phantastisch.

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Etappe 4
Jussimkämppä  - Juuma 15 km

Wasserfall Jyrävä  Wassermühle Myllykosi   click to enlarge
Zunächst geht es ca 4,5 km durch Wald bis zur Koota Ylikota, die auch sehr schön am Fluss liegt. der Pfad folgt dem Kitkanjoki. Es kann sein, das plötzlich Treppenstufen erscheinen, die aber nicht den Karhunkierros folgen. Ich hatte mich verlaufen, kam an einem See vorbei und anschliessend zu einem Parkplatz und bin dann wieder zurück, vor den Stufen den Weg nach rechts folgend zu einer weiteren Laavu. Der Weg führt nun immer an dem Fluss entlang. gegenüber erscheint ein Steilufer. Später verläßt der Pfad den Fluss wieder und es geht bergauf, an einem weg vorbei, bevor es dann links wieder Stufen hinabgeht. Man kommt dann an der Stelle, an der der Karhunkierros den kleinen Bärenpfad Runde von 10 km kreuzt.
Man kann links oder rechts gehen. Nach rechts geht es zur Aussichtsberg Kallioporti den man mit 294 Treppen erklimmen muss. Nach weiteren 3 km kommt hinter einer Hängebrücke die alte Wassermühle Myllykosi, die jetzt eine Wildhütte zum übernachten ist, allerdings gibt es keinen Gaskocher, sondern lediglich eine Feuerstelle ausserhalb der Hütte.Von hier sind es ca. 2 km bis zum Wasserfall Jyrävä.
Geht man nach links überquert man später eine Hängebrücke und kommt ebenfalls zum Wasserfall, an dem auch die Wildhütte Silastupa liegt, eine weitere Alternative zu übernachten.
Juma click to enlarge
Bis Juma sind es von der Wassermühle Myllykosi etwa 2 km. Zuvor kommt man ans Basecampcenter vorbei, welches ein Restaurant hat, das aber bereits um 18 Uhr bzw. Sonntags um 16.Uhr schließt. Das Essen kam zwischen 15 bis 29 Euro, soll lecker aber auch eine kleine Portion sein. Juma hat Busanschluss und am Anfang des Ortes ein Café. Sonst nur ein paar Häuser und eine Kirche, aber keine Läden und andere Annehmlichkeiten.

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Etappe 5
Juuma- Ruka (Valtavarra) 21 km

Blick vom Aussichtsberg Konttainnen  click to large
Die ersten 8 km zur Hütte Porontimajoki lassen sich gut gehen. Ein kleiner Stichpfad führt zur Übernachtungshütte. Sehr empfehlenswert dort vor der anstrengenden Etappe nach Ruka zu übernachten. Die Hütte liegt am Bach. Man versäume es nicht, ein paar hundert Meter weiter bis zum See Poronitmajärvi zu laufen. Anschliessend geht es erstmal 4 km weiter flach, bis dann ein See erscheint. Von dort quert man einen Parkplatz und es geht einen Hügel hinauf, von dem sich das erste tolle Panorama bietet. Es sollen noch weitere kommen. Man gelangt in der Nähe eines Cafés vorbei, irgendwie sind die Zeichen dorthin aber zu unpräzise. Es geht zuerst bergab und dann bergauf zum Aussichtsberg Konttainnen.
Wenn man denkt, man habe die Steigung hinter sich irrt. Es geht hinunter, quert eine asphaltierte Straße, folgt dieser ein paar Meter und der Weg geht dann auf und ab bis zum Valatavaraan Gipfel von 492 m. Dort ist eine Hütte für eine Person und etwas tiefer anch links gelegen eine Kota.
auf dem Gipfel treffen sich die Fotographen um die Rundumsicht auszunutzen. Von hier sind es noch 3 km bis Ruka, einem Skiort. Vor dem Abstieg muss man noch an dem Skigebiet vorbei.

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Ruka

Hotel Ruka
ein Skiort, mit einer Sprungschanze, mehren Liften und Skipisten, es gibt einige Hotels, Restaurants, Geschäfte (auch Supermärkte) aber sonst kaum eine dörfliche Struktur. Ich bin im größten Hotel abgestiegen, der Zimmerpreis war mit 65 Euro Einzelzimmer (Doppel 75 Euro) - Nebensaisonpreis - einschließlich Frühstücksbuffet in Ordnung. In der Hotellobby ist ein, wenn auch häufig defekter und sehr langsamer Computer mit Internet, frei nutzbar für Hotelgäste. Es gibt ein Motel am anderen Ende des Ortes für 39 bzw 29 Euro, aber ansonsten bin ich überfragt, aber skeptisch, ob es noch mehr billigeres gibt. Von Ruka fuhr ein bis zweimal am Tag ein Bus nach Kuusamo, sowie nach Salla, ebenso fährt der Finnairbus vor dem Abflug zum Flughafen (8 Euro).
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andere Trails in Finnland
 

Nordkalotteden (Fin/Nor)  800 km (part 200km, 12 days),  (part: Kautokeino-Kilipsjärvi) 
Palla-Ounas-Tunturi  55 km 3-5 days, Hetta-Yuasjärvi
Kevo River and Canyon Trail 63 km 3-6 days Kenesjäri-Sulaoa
Herajärvi Route  40 km, 2 - 3 days Koli NP; Ukko-Koli viewpoint
Susitaival (Wolfsroute)  90 km, 3-5 days  Mökö-Suomunjärvi

Links:
English  metsa.fi/hiking/whereto/lapland.htm, luontoon.fi,
German:  nordwanderer.de,
 


 

Links:
ruka.fi, mit allen Infos zur Gegend und zum Kahunkierros


 

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