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Visa
Ist am Flughafen oder and er Grenze für 20 US-Dollar erhältlich. Ein Passbild wird benötigt, es geht manchmal auch ohne (worauf man sich nicht verlassen kann). In Bangkok werden Visa für 25 Dollar besorgt (5 Dollar Service). Im Backpackerviertel Khao San gibt es unzählige Fotoshops, die 4 Passbilder in fünf Minuten fertigen (ca 1-2 Euro)Hinkommen
Direktflüge nach Phnom Penh ab ca. 650- 800 Euro. Billiger ist es nach Bangkok zu fliegen (450-650 Euro).Geld ( thail. Baht 1 Euro= 46 Baht in April 06) kann am Flughafen gewechselt werden (keine Gebühr). Man nehme am besten den Airport Bus Nr. 2 (100 Baht) dessen Endhaltestelle die Khao San Road ist.
In dem Rucksackviertel Khao San Road werden überall Touren nach Siam Reap für 6- 8 Euro angeboten.
Im Lonely Planet werden diese Fahrten meines Erachtens zu Unrecht als Abzockerei verrufen. Letztlich wurden sie organisiert, um die Pensionen in Siam Reap zu füllen, sie sind aber ein Schnäppchen. Zudem läuft an der Grenze alles glatt ab und von der Grenze ab nach Siam Reap werden für den offiziellen Bus auch mehr als 12 US$ verlangt..
Meine Fahrt startete um 7 Uhr und man ist um ca. 21 Uhr in Siam Reap. Der Aufenthalt an der Grenze ist ca. 2-3 Stunden. Die letzten fünf Stunden mit dem kambodschanischen Bus waren etwas unbequemer, es ging aber so.
Letztlich ist im günstigen Fahrpreis mit einkalkuliert, das für die Visabeschaffung an der Grenze 5 Dollar verdient wird, in Kambodscha ein etwas vergleichsweise teureres Restaurant angefahren wird (niemand zwingt einem auf dort etwas zu konsumieren) und man abends zu einem Guesthouse gefahren wird, das etwa 1-2 km ausserhalb des Stadtviertels liegt und das man zweckmässigerweise auch nimmt. Man konnte aber auch ohne besonderen Ärger in die Stadt mit einem Moped oder Tuk Tuk fahren (1 Dollar) und dort selber was anderes suchen. Das Guesthouse verlangte nur 5 Dollar je Nacht (pro Zimmer), diese waren gut und billiger waren die Pensionen in der Stadt auch nicht. Ein Moped brachte einen für 50 Cent in die Stadtmitte.An der Grenze sollte man auf seine Sachen aufpassen (Diebstähle sind vorgekommen). Es besteht kein Mindestumtausch oder Pflicht zur Zahlung von irgendwelchen Bescheinigungen, neben der Visumsgebühr von 20 Dollar. Ich wurde auch nicht damit belästigt.
Über Trat nach Sihanoukville
Alternativ kann man vom Flughafen je nach Ankunftszeit mit dem Airportbus Nr. 3 sich direkt zum östlichen Busbahnhof bringen lassen, um dort evt noch einen Bus nach Trat zu bekommen. Von dort nimmt man einen Bus nach Laem Ngop oder direkt zum Grenzort Hat Lek und fährt von dort nach Sihanoukville im Süden Kambodschas mit dem Minibus oder Schiff weiter (6 Stunden, Ausbaustrasse mit Brücke ist im Bau).
Von Sihanoukville ist man in drei Stunden in Phnom Penh und von Phnom Penh in 4 Stunden in Siam Reap.
Klima
sehr heiss. Angenehm ist die Zeit von November bis Februar, März, April sind sehr heiss und ab Mai beginnt die Regenzeit.
Unterkunft
Pensionen oder Hotels kosteten um die 5 Dollar, in Phnom Penh waren dafür nur sehr schlichte Unterkünfte zu haben.
Transport
Es gibt mehrer Busunternehmen, die Phnom Penh und die grösseren Städte anfahren. Zum Teil fahren Minibusse oder "shared taxis" zum gleichen Preis. Diese fahren an festgelegten Orten ab, wenn das Fahrzeug voll ist. Die Busse sind meist bequem. Es empfiehlt sich ein Ticket am Tag zuvor zu kaufen, falls die Busse voll sind. Oft verkaufen auch die Hotels und Pensionen Bustickets mit geringem Aufschlag, was den Vorteil hat, das man dort abgeholt wird"Cambodian transport"
Die Busfahrten bzw das geteilte Taxi kostete um die 3-5 Dollar für Fahrtstrecken von 200- 300 km.Für Kurzstrecken nimmt man ein Moped und fährt hinten drauf mit. Der Preis ist Verhandlungssache, immerhin kostet das Benzin je Liter kostet 1 US $.
Essen
gute Küche. Meist nicht scharf. In Restaurants meist 2-3 Dollar, sonst um die 1 Dollar je Mahl an Strassenküchen oder Rastplätzen."Lok Lok"
Eine kambodschanische Spezialität ist "Amok", das ist Fisch/Huhn/Schwein mit Gemüse in aromatischer Sauce aus Kokusnussmilch, eine andere ist "Lok Lok", ein würziger Rindergulasch oder Wokgerührtes zb. Fisch/Huhn/Schwein
mit Ingwerstückchen. Bier, auch die lokalen Sorten schmecken gut. Kambodscha baut keinen Wein an.
Es wird auch viel thailändisches mitunter auch chinesische oder indische/Sri Lanka Küche serviert. Pizza gibt es auch.
Sicherheit
Kambodscha ist jetzt ein sicheres Reiseland. Die roten Khmer spielen keine Bedeutung mehr. Überfälle sind selten, Diebstähle nicht sehr häufig, passieren aber, insbesondere sollten keine Wertsachsen während der Pausen im Bus gelassen werden. Dennoch sind die Menschen dort trotz der Armut recht ehrlich (Wechselgeld wurde mir immer korrekt rausgegeben!).Gefährlich ist die riskante Fahrweise der Kambodschaner.
Es befinden sich noch viele Minen im Lande, die noch heute manch einen töten oder zum Krüppel machen. Daher nicht die ausgetretenen Pfade verlassen, es besteht Lebensgefahr!siehe auch Gesundheit
Bettler
oft begegnet man Bettler, die ein Almosen erbetteln. Oft sind es von Landminen verkrüppelte Personen. Die Situation ist schwierig, es sind zu viele, die davon leben zu versuchen. Auf der einen Seite verdienen sie mitunter das doppelte als arbeitende Personen, zum anderen werden es immer emhr, je mehr man gibt. Auf der anderen Seite gibt es für sie kaum andere Erwerbsmöglichkeiten. Vielleicht nur einen gewissen Betrag täglich gebn, ich weiss auch ncht recht, wie man sich verhalten soll.Frau auf Reise
es bestanden keine Probleme, ich traf einige alleinreisende Frauen. Belästigungen kommen kaum vor. Es sollte trotzdem die übliche Vorsicht geboten werden, vor allem nachts und bei Einladungen und Drinks (Ko-Tropfen!)
Gesundheit
die gesundheitliche Versorgung ist recht schlecht, moderne Geräte und Heilbehandlung wird man kaum erwarten können. Bei einer Behandlung wird Barzahlung erwartet. Die nächsten Krankenhäuser die westlichem Standard entsprechen dürften in Thailand sein. Eine Krankenversicherung, die den Transport beinhaltelt, soltle abgeschlossen werden.Malaria: geringes aber vorhandenes Risiko. Vorsicht vor der Prophylaxe
siehe hierzu und anderen Impfungen: GesundheitTollwut: Sobald man die Krankheit hat, verläuft sie immer tödlich. Nach einem Biss kann man eine Infektion der Krankheit meist vermeiden, die etwa 2 Tage benötigt, wenn man sich sofort impfen lässt. Eine Infektion ist allerdings recht selten, es sind kaum Todesfälle von Touristen bekannt. Das Verkehrsunfallrisiko ist zig mal höher. Daher ist eine recht teure Vorsorgeimpung mit all den Komplikationen nicht unbedingt ratsam. Allerdings sollte man den Kontakt zu Tieren meiden. Tollwütige Tiere können einen nicht in die Augen schauen, allerdings trifft das nicht im Anfangsstadium zu. Ansonsten sind sie nicht erkennbar, schon gar nicht durch Schaum vor dem Mund etc.
Geld
gezahlt wird meist in Dollar ist aber auch in der Landeswährung Riel möglich. Euros werden weniger angenommen oder 1:1 mit dem Dollar angerechnet. Travellerschecks werden gegen eine Gebühr von 2 % zu Bargeld eingetauscht. Es ist zu überlegen Dollarschecks zu kaufen (guenstiger Wechselkurs, dafür 1 % Versicherung sind dafür aber versichert). Euros werden in Banken in Riel oder Dollars umgetauscht. Eine Wechselgebühr wird allgemein nicht verlangt. Gleiche Konditionen gelten an der Grenze (Flughafen weiss ich nicht)1 Dollar = 4000 Riel (April 2006)Man kann leicht die Geldnoten verwechseln, so die alten 1000er Noten mit den 5.000 er Riel Noten oder die neuen blauen 1.000er mit den 10.000 Riel Noten. Ein Tipp: bei den höheren Banknoten ist ein Kopf von Prinz Sihanouk vorhanden!
Strom/Foto
220 Volt und die europäische Stecker passten. Es klappte auch leere Batterien für die Digitalkamera aufzuladen.
Filme (aber keine Diafilme) und Batterien wurden vor allem in Angkor feilgeboten (Preise etwa wie in Deutschland).
Internet
Internetcafes sind in den etwas größeren Orten. Die Kosten bewegen sich zwischen 50 Cent (Phnom Penh, Siam Reap) und 1 Dollar je Stunde (Kampot, Kratie, Sihanoukville)
Shopping
T-Shirts kosteten um die 1-2 US $, es gab kopierte lonely planets und viele Klamotten. Alles war recht billig, hatte aber oft verminderte Qualität, was sich z.b bei den Tshirts nach dem Waschen zeigte. Schön fand ich mitunter die gemalten Bilder, je anch Größe für 10-20 US$.
Khmer Händler sind nicht so hartnäckig im Verkaufen wie die Vietnamesen und gehen schnell ans Limit. Man sollte ihnen auch ein wenig Profit gönnen.
Links
das-andere-kambodscha.de.ms viel über die sozialen Hintergründe
angkor-net.de, cambodia.org, kambodscha-info.de, talesofasia.com, http://angkor.com,
weltreise-info.de, Planung einer Weltreise Tipp!
Forum: kambodscha-info.de,Anregungen, Fragen, Kritik, Grüße, Ergänzungen, Euren Eindruck mailt mir :to top