Informationen für Florida
Flüge/Kosten:
Flüge nach Miami, Ford Lauderale, Orlando oder Fort Meyers
sind bereits für 350 Euro pro Person zu buchen. Ein Mietwagen kostet
pro Woche ca 200 Euro und wird am besten von zuhause aus gebucht. Motelquartiere
schlagen mit etwa 50 Euro (75 Euro im Winter) je Raum und Tag zu Buche.
Teuer sind Eintrittsgelder (z.b. Disneyworld 60 Dollar) etc. wobei Kinder
etwa die Hälfte bis 3/4 des Eintrittspreises ( 3-9 Jahre= 40 Euro
-Disneyworld-) zahlen.
Zeitunterschied/Jetlag
Der Zeitunterschied beträgt 6 Stunden, wenn es in Europa Mittag
ist, ist es in Florida früh morgens. Am besten überwindet man
den Jetlag. wenn man einfach durchhält und versucht so lange aufzubleiben,
bis in Florida Schlafenszeit ist. Hatte kaum Probleme damit. Zurück
wird der Jetlag weniger gut verkraftet, ich hatte immer noch eine Woche
damit zu kämpfen.
Zeitplan
Wir hatten mit zwei Wochen straffes Programm und einiges ausgelassen.
Drei Wochen sind notwendig, wenn alles relaxter und gründlicher angegangen
werden soll und eine Woche mehr ist einzukalkulieren, wenn man noch den
Panhandle besuchen will.
Einreise/Ausreise:
Gültiger Reisepass genügt bis jetzt. Ab Oktober 2005 ist
ohne Visum ein Reisepasss mit metrischen Daten (noch nicht erhältlich)
notwendig. Es werden auch erkennungsdienstliche Fingerabdrücke und
Fotos von allen genommen. Von Europa dürfen keine Lebensmittel eingeführt
werden.
Im Flieger muß ein Fragebogen ausgefüllt werden.
Alle Fragen mit "Nein" ausfüllen, selbst wenn man vorbestraft oder
mit Drogen zu tun hatte. Sonst wird es nichts mit der Einreise. Man verzichtet
auch mit diesen Bogen auf seine zivilen Recht gegenüber den Einwanderungsbehörden.
Wer einen arabisch klingenden Namen hat, kann Schwierigkeiten bekommen,
es wurden schon unbescholtene Kanadier nach Jordanien zum Folterverhör
ausgewiesen. Auch Deutsche wurden ohne Grund verhaftet und nach einiger
Zeit nach Deutschland zurückverschoben. Dies waren aber Einzelfälle
nach dem 11.September.
Bei der Einreise wird -wie in Cuba- neuerdings die Angabe einer Adresse
in den USA gefordert. Die Angabe irgendeines Motel oder eine erfundene
Adresse reicht aber aus. Diabetiker mit Spritzen sollten eine ärztliche
Bescheinigung mitführen. Die grüne Erklärung muss bei der
Ausreise wieder abgegeben werden.
Es werden bei der Ausreise (soweit sie
nicht im Flugticket enthalten sind) keine besonderen Abgaben erhoben, das
Land wieder zu verlassen.
Transfer vom Flughafen
wer einen Mietwagen gebucht hat, fragt nach dem Shuttelbus zu den
Mietwagenstationen. Man warte dort, bis der Bus mit Logo der Mietwagengesellschaft
kommt und einen kostenlos zu der in der Nähe gelegenen Mietwagenzentrale
fährt.
Die USA und Kanada bereist man am besten mit
einem Mietwagen. DasLand ist mit öffentlichen Verkehrsmittel schwer
zu bereisen, da viele Ziele außerhalb der Zentren liegen.
Mietwagen
Mietwagen bucht man billiger von zu Hause aus.
Das Mindestalter beträgt 21 Jahre. Es wird meist eine Kreditkarte
zur Sicherung der Fahrzeugrückgabe erwartet. Regelmäßig
wird einem ein Update (gegen Bezahlung) zu einem größerem Fahrzeug
angeboten. Ungefragt wird dann meist die erste Tankfüllung berechnet,
so das man den Wagen mit leerem Tank wieder abgeben kann. Besser ist es
den Pkw ohne Berechnung der ersten Tankfüllung voll getankt abzugeben,
da ja immer Restbenzin im Tank verbleiben muss. Auch werden manchmal zusätzliche
Versicherungen angeboten, die aber im Verhätlnis zum Nutzen recht
teuer sind. Kinder bis zu 6 Jahren benötigen einen Kindersitz, der
mit 5 Dollar am Tag berechnet wird. Man kann aber auch den Kindersitz von
daheim mit als Gepäckstück ins Flugzeug abgeben. Sitz in einen
Sack packen und oben zuschnüren!
Ein Wohnmobil ist auch eine Lösung, jedoch
sind selbst in der Hochsaison Quartiere überall für ca. 50 Dollar
je Zimmer gut zu haben. Nur in Topzeiten und insbesondere in der Nähe
von bekannten Nationalparks kann es knapp mit Zimmern werden. Ein mitgenommenes
Zelt könnte dabei eine Notlösung sein. Für den Mehrpreis
des Wohnmobils ist häufig die Miete eines Motels finanzierbar. Auch
fallen in den Parks bei Übernachtung im Wohnmobil Kosten an.
Mehrere Motels befinden sich in jedem nicht ganz
kleinem Ort an den Ausfallstraßen. Die Miete wird für den Raum
bezahlt, die Zuschläge für eine weitere Person beträgt manchmal
5 Dollar. Für Kinder wird meist gar kein Zuschlag erhoben. Frühstück
ist meist nicht inbegriffen, jedoch oft ein kostenloser Kaffe, der an der
Rezeption serviert wird.
Couponhefte
Man besorge sich unmittelbar nach der Anreise
ein Couponheft, die bei Mc Donalds, Bürgerking oder an Tankstellen,
Rastplätzen ausliegen. Bei Vorlage des Coupons erhält man den
dortigen Preis, man errechne den Preis aber durch genaues Lesen des Coupons
nach Wochenendzuschlag etc. Aus einem 85 Dollar Hotel werden dann häufig
dann nur 49,95 Dollar berechnet.
Hotels sind teurer als Motels.
Spezielle Impfungen sind für Florida nicht
notwendig.
Sonnenschutzcremes schützen vor Sonnenbrand.
In den Everglades können in den Sommermonaten Mückenstiche zur
Plage werden. Autan soll vor Stichen schützen. Im April waren jedoch
kaum Mücken zu bemerken.
Warnung!
Die ärztliche Versorgung ist gut. Das Gesundheitssystem ist
aber marode. Bei armen US.Bügern, die keine Krankenversicherung mit
Rabatten und wirtschaftlicher/juristischer Macht im Rücken haben,
wird bis zum vierfachen des normalen abkassiert. Reisende werden noch stärker
zur Kasse gebeten. Dabei ist es gang und gäbe, Leistungen zu berechnen,
die gar nicht erbracht werden. Ein Krankentransport und eine kurzes Verbinden
im Krankenhaus wird dann schon mal mit 5.000 bis 10.000 Dollar berechnet.
Auf keinen Fall Kreditkartennummer hingeben, sondern behaupten man habe
keine! Zumindet eine Auslandskrankenversicherung ist daher unbedingt
ratsam, wenn die auch im Zweifel die überhöhten Rechnungen nicht
zahlen wird.
Ansonsten sind Vorsorgeimpfungen nicht erforderlich.
In der Nähe der Motels befinden sich Imbissketten,
bei denen gefrühstückt werden kann. Eine Alternative ist es,
in den unzähligen Supermärkten für Selbstverpflegung zu
sorgen. Es ist ein Vorurteil, dass man in den USA von Imbissbuden leben
muss. Es gibt es eine Unzahl guter Restaurants jeglicher Herkunft.
Üblicherweise sind nichtalkoholische Getränke
recht günstig. Tee, Kaffee, Cola werden häufig kostenlos nachgeschenkt.
Aufgrund von Abgaben ist Alkohol wie Bier oder
Wein aber dafür umso teurer.
Die Rechnung kommt während des Essens, bezahlt wird meist an
der Kasse und nicht beim Kellner. Bei zufriedenstellenden Service wird
ein Trinkgeld am Platz hinterlassen.
Kellner(innen) werden häufig nur vom Trinkgeld bezahlt !!! Die Höhe
ist wie überall vom Service und vom Ermessen des Gastes und seiner
Finanzlage abhängig, nur sei man großzüger als daheim.
Die Richtschnur ist etwa das 1,5 fache zahlen als daheim. Manchmal ist
in Touristenzentren das Trinkgeld schon großzügig im Preis mitinbegriffen,
man achte darauf ei der Rechung.
Häufig werden Dinner oder Lunchbuffets "All
You Can Eat" angeboten. Für 6-12 Dollar kann dann soviel
gegessen werden, wie man möchte. Auch nichtalkoholische Getränk
werden dann nur einmal berechnet.
Praktisch sind die "Doggie Bags". Wer
sein Essen nicht schafft, kann es sich ohne weiteres vom Kellner einpacken
lassen und mitnehmen. Dies ist insbesondere in den USA üblich und
Restaurants haben dafür spezielle Behälter (doggie bags). Gilt
ntürlich nicht für Buffets.
Kulinarisches
Eine Spezialität von Florida ist die Key-Lime-Pie,
eine Nachtischcreme bestehend aus einem Biskuitboden und einer Creme aus
Limonensaft und (Dosen)Milch.
Amerikanisches Bier
ist relativ dünn, der amerikanische Wein
ist aber gut. Die Preise für Bier,Wien und andere Alkoholika sind
doppelt so teuer wie in Deutschland. Alkoholkonsum auf öffentlichen
Plätzen (auch Strände) ist strikt verboten, ebenso, Alkoholika
offen im Fahrzeug zu deponieren. Das Verbot wird kontrolliert und mit hohen
Geldbußen geahndet.
Der Kaffee in Amerika ist eine dünne
Brühe. Man probiere mal Root Beer, eine
Limonade, die stark nach Kaugummi (und daher gräßlich) schmeckt,
eine Spezialität der Südstaaten.
Generelle Öffnungszeiten gibt es nicht.
Riesige Einkaufszentren "Shopping Malls " finden sich meist auf der grünen
Wiese. Innenstädte sind nur karg mit Geschäften bestückt.
Die Supermärkte mit ihrem breiten Sortiment und ihrer ausladenden
Dekoration, insbesondere in den USA, sind eine Sehenswürdigkeit für
sich.
Günstig kann Kleidung, Parfum etc.
in "Shopping Outlets" eingekauft werden. Es
handelt sich dabei um Einkaufsläden namhafter Anbieter ( z.b. Lewis,
Nike, etc.) die dort ihre Waren zum stark ermäßigten
Preis anbieten, eine Art Dauerschlußverkauf.
Geld:
Der beste Mix dürfte
Kreditkarte, etwas Bargeld, sowie viele Travellercheques in 50 Dollar Stückelung
sein.
Kreditkarten werden gut, aber nicht
überall akzeptiert. Vorsicht mit der Kreditkarte ist geboten
siehe: Sicherheit
Travellerschecks von American Express
(aber nur in Dollar) werden in Supermärkten, Hotels, etc. meist wie
Bargeld behandelt, d.h. auf einen 50 Dollarscheck wird Wechselgeld ausbezahlt.
Wegen des günstigeren Umtauschkurses und der Versicherung ist es daher
ratsam, sich in Deutschland mit American Express Dollarschecks einzudecken.
Diese können dann später auch für andere Urlaubsziele (aber
außerhalb Europas und des Mittelmeerraums) gut gebraucht werden.
Bargeld: gebräuchlich
sind Dollarnoten zu 1,5, 10, 20 und 50 Dollar. Bargeld wird zu einem wesentlich
schlechteren Kurs als Dollar-Traveller Cheques bei uns umgetauscht.
Für Sammler: neuerdings gibt es
Quarters (25 Cent Münzen) aus verschiedenen US-States
AMT:
Geld vom Bankautomat ziehen ist möglich, wegen der Bankgebühren
aber teuer. Bei der Postbank gibt es ein Postsparbuch in EC-Kartenformat,
bei denen jährlich vier Auslandsabhebungen an bestimmten Automaten
frei sind. Habe aber keine Erfahrung damit, ob dies auch in den Staaten
funkltioniert.
Sprache:
Ein wenig Englisch reicht. Andere Sprachen werden kaum gesprochen.
Es wird aber nirgends ein perfektes Englisch erwartet und sich auch gerne
mit Händen und Füßen verständigt. Im Süden
von Florida wird ebenso oft Spanisch wie Englisch gesprochen; in Miami
ist das Spanische sogar die übliche Umgangssprache, verstanden wird
aber auch Englisch.
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Sicherheit:
Florida ist kein relativ sicheres Reiseland wie Europa oder
Südostasien. Miami wird allgemein als gefährlicher eingeschätzt
als z.B. Lima/Peru. Vor einigen Jahren starben einige europäische
Touristen (auch Deutsche) bei Raubüberfällen in Miami.
Crime
Die Kriminalität konnte durch starke Polizeipräsenz und
andere Maßnahmen aber eingedämmt werden. Gewarnt wird vor allem
vor Raubüberfälle nach getürkten
Auffahrunfällen. Aber letztendlich ist bei den vielen Touristen eine
solche Begegnung eher unwahrscheinlich.
Gewarnt wird auch vor Kreditkartenbetrug,
daher solle man vorsichtig mit seiner Kreditkarte umgehen.
Ebenso ist bei angebotenen Karten für
Disneyland und andere Vergnügungsparks Vorsicht geboten. Meist
werden diese beim Einlaß als abgelaufen nicht akzeptiert.
Tiere
Vorsichtig ist bei der Annährung von Alligatoren
und den (seltenen) Krokodilen geboten, nicht die Hand ausstrecken. Alligatoren
sind nicht angriffslustig, machen ihr eigenes Ding und sind eher neugierig,
wenn sie anschwimmen. Daher bei einer Begegnung nicht panisch reagieren.
Wenn sie Hunger haben oder sich bedroht fühlen, töten die Tiere
aber auch. Ein Kleinkind kann schon eine Mahlzeit eines größeren
Alligators darstellen, daher Vorsicht beim Baden in Seen. Es gibt giftige
Schlangen in Florida, die aber bei Begegnung mit einem Menschen
regelmäßig flüchten. Die Hälfte aller Haiattacken
auf der Welt werden aus Flroida berichtet; während meines Aufenthaltes
wurde ein Deutscher in Sansibel in den Arm gebissen, der etwa 250 m aufs
Meer rausgeschwommen war. Eine Gefahr geht auch von den Tentakeln giftiger
Quallen an manchen Stränden aus.
Hurricans: siehe Wetter
Ärzte/Krankenhäuser: weit
überzogene Rechnungen (siehe oben)
Staatliches Unrecht:
Die amerikanische Justiz ist eine der schlechtesten der Welt. Jurastudenten
haben bei der Überprüfung der Verfahren von zu Tode Verurteilten
so viele eklatante Mängel festgestellt, das ein Senator anschließend
beeindruckt, die Todesurteile in seinem Bundesstaat aufhob. Betroffen sind
meist benachteiligte Bevölkerungsschichten und vor allem Ausländer,
denen auch die Hilfe ihres Landes oft verwehrt wird. Es sind auch schon
Deutsche hingerichtet worden, ohne das ein Verfahren mit rechtsstaatlichen
Standards eingehalten wurde. Die Bundesrepublik Deutschland als auch der
Staat Mexiko haben die USA deshalb vor internationalen Gerichten verklagt;
diese Urteile als auch internationales Recht wird aber von den USA meist
nicht anerkannt.
Üblicherweise lebt das amerikanische Strafverfahren von dem
Prozedere: Du gestehst und kommst mit einer Geldstrafe davon oder Dir droht
eine Haftstrafe von mehreren Jahren. Ob jemand unschuldig ist, tritt dabei
oft zurück. Man hüte sich als davotr in die Klauen der Justiz
zu geraten.
Wetter
Florida liegt im Wüstengürtel der Erde (keine Wüste
wegen umgebenden Wasser), dementsprechend heiß ist es dort.
Von Mai bis November, vor allem aber Mitte August bis Ende September
muß mit tropischen Wirbelstürmen sogenannten "Hurricans"gerechnet
werden. Der Abschnitt von Key Largo bis Cape Canaveral wird auch als "Hurrican
Alley" bezeichnet.
tropicalstormrisk.com
(Hurricanrisiko)
| Florida |
Jan |
Feb |
Mär |
Apr |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
| Tages Temp. |
23 |
24 |
25 |
27 |
29 |
30 |
31 |
32 |
31 |
28 |
26 |
24 |
| Nacht Temp. |
16 |
17 |
19 |
20 |
21 |
23 |
24 |
24 |
23 |
22 |
19 |
17 |
| Regentage |
6 |
5 |
4 |
7 |
10 |
12 |
17 |
16 |
17 |
15 |
8 |
6 |
| Wassertemp |
22 |
23 |
24 |
25 |
27 |
30 |
31 |
31 |
30 |
28 |
25 |
23 |
nach oben
Verkehr:
Autofahren ist in den USA und Kanada entspannend. Es wird rechts
und defensiv gefahren. Teilweise fährt man auf leeren Straßen
immer geradeaus. Die Schilder gleichen in etwa denen in Deutschland.
Geschwindigkeitsregeln sind:
25-30 m/ph (40-48km/h) innerorts
55 mp/h (90 km/h) ausserorts
65 mp/h (105 km/h) auf Highways
(manchmal sind ausgeschilderte 70 mp/h oder 75 mp/h (112 oder 120
km/h) erlaubt)
Übertretungen werden drakonisch bestraft. Daher halten
Amerikaner diese Beschränkungen penibel ein.
In einzelnen Bundesstaaten kann es unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen
geben. Zum Teil gelten unterschiedliche Begrenzungen für Tag / Nacht
oder Regen. Der Vorteil ist, das auf den Interstates (Autobahnen) alle
Verkehrsteilnehmer (auch Trucks) etwa gleich schnell fahren, was sehr angenehm
ist. Rechts darf schneller gefahren werden als links (aber rechts überholen
ist verboten!!
Es gibt folgende Besonderheiten:
- an 3 oder 4 way- Stoppzeichen muß jeder anhalten:
es fährt zuerst, wer zuerst kommt (funktioniert
prima!).
- Schulbusse mit eingeschaltetem Warnblinklicht dürfen
nicht überholt werden.
- bei Rot an der Ampel darf unter Beachtung des Querverkehrs
abgebogen werden
- das Drängeln mit der Lichthupe oder das belehrende
Nichteinfädelnlassen ist absolutes Tabu,
generell lassen Amerikaner einfädeln und
gewähren Fußgängern das Überqueren.
- Alkoholika dürfen nicht im Fahrgastraum deponiert werden
nach oben
Sherrifs
Die Polizei macht keine Knöllchenjagd gerade auf Touristen
( wie in Tschechien, Spanien, Italien und Österreich ), sondern verhält
sich ( nach meiner einzelnen Erfahrung ) gegenüber Touristen eher
zurückhaltend und vorbildlich. Ein schwarzer Sheriff hatte mich bei
einer Geschwindigkeitsübertretung (ca. 65 statt 55 ) lediglich ermahnt,
nicht zu fahren wie auf "German Highways" (es hat sich wohl rumgesprochen
das es bei uns kein Tempolimit gibt).
Möchte die Polizei einen Verkehrsteilnehmer stoppen, so überholt
sie nicht, sondern fährt hinterher und betätigt kurz Sirene und
rote Rundumleuchte. Im Pkw bleiben und die Hand aufs Lenkrad legen, denn
aufgrund häufigen Waffenbesitzes ist die Polizei vorsichtig. Unbedachtes
Aussteigen oder Kramen nach Papieren daher vermeiden.
Nacktbaden und "oben Ohne"
Ist in Amerika strengstens verboten und bei Verstößen
wird ein Bußgeld von 100 bis 200 Dollar verhängt. Es wird auch
nicht drüber weggesehen sondern z.t auch kontrolliert.
Es gibt einige Strände an den Nacktbaden oder "oben Ohne" erlaubt
ist. So wird z.B. "oben Ohne" am South Beach (an den Art Deko Badehäuschen)
toleriert. Ein legaler Nacktbadestrand soll sich am Hauloverbeach
Park in Miami befinden, der südlichen Teil davon soll von Schwulen
bevölkert sein.
Telefon:
An Tankstellen gibt es Telefonkarten für 5 Dollar. Es wird
eine Nummer aufgerubbelt. Von einer beliebigen Telefonzelle ruft man die
Telefongesellschaft an. Ein Band fordert jemanden auf die freigerubbelte
Nummer einzugeben. Wenn man auch dieser Nummer eingegeben hat, wählt
man die 01149 und dann die deutsche Vorwahl ohne null und dann die
Durchwahl: also 01149 351 765xxx
Vom Hotelzimmer wird es megateuer, insbesondere fallen schon Gebühren
an, wenn daheim keiner abhebt. Ein 2 Minuten Gespräch von Kanada nach
Deutschland bei dreimaligen Versuch vom Hotel aus kam so um die 15 Dollar.
Medien/Email/Internet:
Amerikanische Zeitschriften berichten über Europa und der Welt
wenig, wenn Amerika nicht betroffen ist. Das amerikanische Fernsehen free
TV ist oft megalangweilig und kann mit dem deutschen Fernsehen nicht mithalten.
Anders das Pay TV, wofür aber manchmal extra bezahlt werden muss.
Radio bedeutet Lokalsender mit geringen Reichweiten, in ländlichen
Gebieten ist ab und zu schon gar kein Radioempfang möglich.
Internetcafes und Möglichkeiten
der Versendung von Emails habe ich wenige
im Lande gefunden und diese wenigen waren recht teuer. Deutschsprachige
Zeitungen gab es auch kaum zu kaufen.
Strom:
110 Volt und andere Stecker. Adapter mitbringen
Maßeinheiten
1 mile = 1, 61 km
1 gallon = 3,787 liter
1 pound= 453,59 gr
Fahrenheit in Celsius = F minus 32 durch 1,8 = C 90
F -32/1,8 = 32,2 C
Celsius in Fahrenheit = C mal 1,8 minus 32 =F
20 C * 1,8 +32 = 68 F
1 inch = 2,54cm
1 feet= 30 cm
Foto/Filme:
Bilderfilme sind teurer als bei uns (5 Dollar). Diafilme werden
selten verkauft und sind dann auch sehr teuer. Wegen der Unzahl der Motive
sollten doppelt so viele Filme als sonst mitgenommen werden.
Links:
flausa.com (Touristbüro)
Unterkünfte: roomsaver.com
, motel6.com , super8.com,
daysinn.com,
bestwestern.com,
redroof.com,
choicehotels.com,
Themenparks: AttractionSaver.com
(Couponheft für Rabbate)
Nationalparks: nps.gov/ever
Everglades auf englisch mit Karten zum Herunterladen
Reiseberichtsammlungen aus aller Welt mit weiteren Berichten :
reisespinne.de, derReisetipp.de
, travel-links.de,
reisetraeume.de
, reiseberichte.com ,
fernwehforum.de,reiseberichte-aus-aller-welt.de,
belltravel.de,
traumlandnet.de,
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