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Dolomitenhöhenwege Nr. 1 -
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- Alta Via Uno - und Dolomitenquerung
Preise und Zeiten basieren auf 2004 soweit nichts anderes erwähnt.
Hinkommen Rückfahrt Markierung/Karten Übernachtung Verpflegung Ausrüstung Etappen Klettersteige Dolomitenquerung Links Kontakt Die Dolomitenhöhenwege 1-5
Die Dolomitenhöhenwege sind Höhenwege quer durch die Dolomiten, die dem Wanderer die Landschaftsbergwelt der Dolomiten vermitteln soll.
Es gibt insgesamt 6 Höhenwege, die ersten vier verlaufen von Nord nach Süd verlaufen und laufen durch unterschiedliche Gebirgskomplexe.Nr.1 Prager Wildsee - Belluno 120 km 8-12 Tage
Nr.2 Brixen/Plosehütte - Passo di San Pelligrino - (Teil 1 ) - Feltre (Teil 2)
Nr.3 Toblach/Niederdorf - Longarone
Nr.4 Innichen- Pive de Cadore 150 km (über Dreizinnenhütte)
Allgemeines zum Alta Via Uno (Dolomitenhöhenweg Nr. 1) Prager Wildsee BellunoDer Dolomitenhöhenweg 1 oder Alta Via Uno ist eine sehr beliebte Wanderstrecke durch die Dolomiten. Sie beginnt bei Pragser Wildsee und endet in Belluno. Der Weg ist 120 km lang und dauert zwischen 8 und 12 Tagen.
Eine schöne Wochenendtour (3 der 12 Etappen) wäre die Strecke vom Anfang Pragser Wildsee bis zum Passo Falzareggo.
Vom Paso Falzarregio fährt ein Bus nach Cortina D' Ampezo und von dort gibt es eine Umsteigemöglichkeit nach Toblach.Ich hane vorerst nur die erste Etappe mitgemacht und habe dann alternativ auf den Höhenwegen 3 und 5 über die "Drei Zinnen" eine Dolomitendurchquerung unternommen.
Hinkommen:
Wenn man über den Brenner kommt, biegt man an der nächste Abfahrt (Brixen) in Italien ab und fährt dann Richtung Bruneck, Toblach und Innichen. Bei Toblach geht es rechts ab zum Prager Wildsee. Zweckmäßigerweise parkt man in Toblach und fährt mit dem Bus weiter, das Parken am Pragser Wildsee ist recht teuer für mehrere Tage .
Zurückkommen
mit dem Bus/Zug von Belluno nach Toblach. Mit dem Zug bdeutet dies allerdings 7 Std. Fahrtzeit über Venedig!! 25 Euro!
Busse sollen nur recht früh fahren.
Link (Zug): trenitalia.it
Bus: (Sommer 2004)
Sofern man umsteigt, sollte man die gleiche Fahrkarte weiterbenutzen, die zweite Fahrt ist dann deutlich billiger.Toblach nach Prager Wildsee 8.10, 9.30, 10.45, 12.15, 14.00, 16.45, 18.10 Dauer: 30 Minuten
Pragser Wildsee nach Toblach: 8.50, 10.00, 11.15, 13.30, 16.05, 17.25Cortina D' Ampezzo nach Toblach (mit Umsteigemöglichkeit Pragser Wildsee) 8.40, 9.50, 12.40, 14.30
Cortina D' Ampezzo nach Passo di Falzarego 9.00 von Falzaregio nach Cortina D' Ampezzo zurück 16.00nach oben
Markierungen / Karten:
die Wege in den Dolomiten sind auf Steinen und durch Schilder gut markiert. Es gibt auch gute Wanderkarten im Maßstab von 1:50.000 auf denen der Weg markiert ist.Via Uno click on photo to enlarge
Übernachtung:
Übernachtet werden kann in den Hütten, die überwiegend dem italienschen Alpenverein gehören. Die Übernachtung kostet zwischen 15 und 23 bzw. 8 -15 Euro für Mitglieder des Deutschen Alpenvereins. Wer den ganzen Weg abläuft, für den rechnet sich eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein, zumal nach der Satzung kein Wanderer an den Hütten zurückgewiesen werden darf .Soweit Duschen vorhanden sind werden hierfür nochmals ca.2-3 Euro berechnet. Eine Voranmeldung ist besonders Samstags empfehlenswert. Die Hütten sind meist erst ab Ende Juni geöffnet.
Camping ist offiziell verboten, aber die Gefahr deswegen belangt zu werden, ist eher gering, wenn man abseits der Sicht campiert. Kein Unrat zu hinterlassen und Schäden in der Natur zu vermeiden, ist wohl selbstverständlich.
Verpflegung:
In den Hütten:
Es kann in den Hütten gefrühstückt werden, was um die 7 Euro kostet. Dieses Frühstück ist recht mager für den Preis, wenn man berücksichtigt, das die meisten Hütten über einen Zugang durch eine Straße und/oder einen Lastenaufzug verfügen. Eine Billigkäseecke, ein abgepacktes Päckchen Marmelade und Nutella und etwas Butter, dazu etwas Toastbrot. Wenn man Glück hat, bekommt man für den Preis dann noch einen Kaffee nachgeschüttet. Ein Teller Pasta abends kostet auch um die 7 Euro, ein Glas Bier 0,4 l Bier um die 3,50 Euro, dafür gibt es oft Rotwein für nur 7-10 Euro den Liter! Allerdings ist das Preisniveau in Italien mittlerweile 50 % höher als in Deutschland und die Italiener verdienen im Schnitt auch mehr.Sonst:
Unterwegs hat sich die Mitnahme von Brot, Salami und Hartkäse bewährt. Ein paar Naschereien lassen die Laune aufheitern. Wasserläufe gibt es in den Dolomiten, aber nicht sehr viele. Daher sollte eine Wasserflasche bei Gelegenheit immer aufgefüllt werden, denn viel trinken ist wichtiger als das essen beim Bergwandern. Beim Auffüllen der Waserflasche sollte darauf geachtet werden, das das Wasser nicht durch Fäkalien weidender Schafe verunreinigt wurde (Infektionsgefahr). Wem immer nur Wasser zu fade ist, ein paar Brausetabletten sind leicht und sorgen für ein wenig Geschmack.
Ausrüstung
Eine spezielle Kletterausrüstung ist nicht erforderlich, sofern man den Klettersteigen fernbleibt. Für einige schwierigere Klettersteige ist aber Bergsteigerausrüstung erforderlich.
Klettersteige
sind teilweise gesicherte Bergwege, die schwieriger zu begehen sind. Sie führen an schmalen Pfaden an Abhängen, Graten oder Steilhängen vorbei.Alpinisteig
Sie sind teilweise mit Drahtseilen gesichert oder Abhänge werden mit Eisenleitern oder Steighaken gesichert. Eine Bergausrüstung ist im Hochsommer bei den einfacheren oft nicht notwendig, aber etwas Mut und auf jeden Fall körperliche Fitness braucht man aber schon für diese Steige. Eis, Schnee und Regen können aber auch bei einfachen Klettersteigen die Wege unpassierbar machen oder eine Ausrüstung erfordern.
Man frage vorher unbedingt in der Hütte, wie schwierig der Steig ist, ob der Steig mit oder ohne Ausrüstung begehbar ist und ob schlechtes Wetter im Anzug ist. Die Stöcke sollten beim Klettersteig im Rucksack bleiben, um nicht über sie zu stolpern (während meiner Tour kam ein Bergführer so ums Leben - las ich in der lokalen Zeitung - ). Man braucht die Hände auch zur Balance. Ohne Erfahrung beginne man nicht mit einen schwierigen Steig. Vorsicht ist in den Alpen allgemein angebracht, im Zweifel sollte zurückgekehrt werden. Falscher Mut kann tödlich enden, viele tödliche Unfälle jährlich in den Alpen sollten eine Warnung sein. Viele Urlauber schützen sich vor Tropenkrankheiten, die Statistik zeigt aber, das eher in den Alpen oder auf Mallorca (Badeunfälle) gestorben wird.
Telefon: Die italienische Vowahl ist 0039
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Etappen des Alto Via Uno :
Pragser Wildsee click on photo to enlarge
Hotel Wildsee Prags bis Seekofl Hütte/Rif. Biella - 2327 m -: 4 Std Aufstieg und 3 Std. für die Besteigung des Seekofl
bei Zeit kann man auch noch bis zur nächsten Hütte (Sennes Hütte - 2112m - laufen.Der Weg geht rechts am See vorbei und führt dann See steil entlang dem Geröllfeld hoch bis zum Sattel. Dann geht es oberhalb der Baumgrenze weiter bis zu einer anderen Passhöhe, dann zur nächsten und man sieht dann schon auf dieser Passhöhe die Seekoflhütte mit schönem weitem Bergpanorama unten liegen. Man folge immer der Beschilderung Nr. 1.
Besteigung des Seekofl (2810 m ): Die Besteigung ist mühselig ( ca. 1,5 Std.) aber einfach, obwohl es nicht so aussieht. Es ist aber weiter als man denkt, von dem von unten scheinbaren Gipfel ist es noch einiges weiter zu gehen. Man hat einen sehr schönen Blick auf die Berge ringsherum und auf den Pragser Wildsee unten.
Übernachtungspreise in der Seekofl Hütte: 15 Euro (8 Euro) Matrazenlager, 5 Euro Frühstück (dürftig aber mit Kaffee zum Abwinken), Bier 3,60 Euro 0,4l, aber Rotwein vom Faß 7 Euro den Liter !!!)
Tel Nr. Seekofl Hütte:. 0436-866991 oder 0474-745119Seekofl Hütte click on photo to enlarge
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weitere (noch) nicht von mir begangene Etappen
2. Etappe: Seekofl Hütte ( 2.327m ) - Fanes Hütte Tel. Nr. 0474/501097 oder 0474/501355
Weg 7 nach Pederü weiter zur Fanes Hütte.3. Etappe: Fannes Hütte( 2.060m) (oder Lavarella Hütte Tel. Nr. 0474/501097) - Lagzuoi Hütte Tel. Nr. 0436/867303
Hinauf zum Limojoch, hinunter und 1 Std. weiter zum Jausenstation (Fanesalm),. Weg 20b über die Seescharte zum Lagazuoi See. Hinauf zur Seilbahnstation hinter der sich die Hütte befindet4. Etappe: Lagazuoi Hütte( 2.778m ) - Nuvolau Hütte Tel. Nr. 0436/867938
Abstieg zum Fazoregopass (Weg 402) oder mit der Seilbahn schonend runter. Hier Bus um 16.00 nach Cortina D'Ampezzo (Hin 9.00)
Weg 441 zur Averau Hütte und auf Weg 436 zur Nuvolau Hütte.5. Etappe: Nuvolau Hütte (2.574m) - Rifugio Palmieri (Croda de Largo Tel. 0436/862085)
Abstieg auf Weg 439 zur Cinque Torri-Hütte (alternativ leichten Klettersteig nach Ra Gussela ), vn diort zur hinab zur Passo-Glau Straße. Auf 437 und 434 zum Rif. Palmieri6. Etappe: Rifugio Palmieri (2.046m) - Rifugio Citta di Fiume Tel. 0437/720268
Auf 434 nach Forcela Amrizzola, dann 436 und 437 zur Hütte7. Etappe: Rifugio Citta di Fiume (1. 918m) - Rifugio Coldai Tel. 0437/789160
Auf 472 Richtung Forcela Staulanza, dann auf 472 zum Col de le Crepe Cavaliere, recht auf 474 hinab zum Rif. Pelmo. Auf 564 zur Malga di Pioda und auf 556 zur Hütte8. Etappe: Rifugio Coldai (2.135) - Rifugio Vazzoler Tel. 0437/660008
Auf 560 zum Coldaisee und dann zur Hütte9. Etappe: Rifugio Vazzoler (1.714m) - Rifugio Carestiato Tel. Nr. 0437/62949
0,5 Std zum Abzweig und auf 554 zur Hütte (alternativ 549 zur Rif. San Tome)10. Etappe: Rifugio Carestiato (1.834m) - Rifugio Pamperet Tel. 0422/306759
Richtung Agordo, dann 543 zur Hütte Rif. Pamperet.11. Etappe: Rifugio Pamperet (1.857m)- Rifugio Pian de Fontana Tel. 0444/501071
kurz zurück und auf 514 steil hinauf zur Forcella di Zita. Steiler Absteig zur Hütte.12 Etappe: Rifugio Pian de Fontana - Belluno
Auf 514 zur Forcella La Vareta und südlich bis zur Abzweig zum Rif Bianchet. Klettersteig über Rif. 7 Alpini (Tel. 0437/941631) nach Belluno oder Abstieg durch das Tal Val Vescova zur Bianchet Jütte und weiter zur Bushaltestelle im Agordotal
Alto Via 2 Brixen/Plosehütte - Passo di San Pelligrino - Feltre
Teil 1 Brixen/Plosehütte - Passo di San Pelligrino
1 Tag Plosehütte (Seilbahn)- Hasl- Pleiterscharte - Schlüterhütte- ( 5 h)
2.Tag Schlüterhütte - Sobutch- Kreuzjoch, Dorcella de la Roa- Puezhütte (7 h)
3.Tag Puezhütte- Ciampaijoch- Crespeinajoch-Cirjoch-Grödner Joch-Klettersteig "della Triodenta" - Pisciadahütte-Boèhütte ( 8 h)
4.Tag Boèhütte- Rifugio Focella Pordoi-Pordoijoch- Bindelweg - Rifugio Ettore Castiglioi - (6 h)
5.Tag Rifugio Ettore Castiglioi - Marmoladagletscher - Forcella della Marmolada- Rifugio Contrin (4,5 h)
Variante: mit Zeitgewinn 1,5 h Lift Fedaiasee zum Rifugio Pian de Fiacconi oder mit Besteigung des Punta Penia
6 Tag Rifugio Contrin - Passo di Cirelle - Rifugio Fuchiade - Passo di San Pallegrino (4 h)
Variante 5-6 Tag: Rifugio Ettore Castiglioi- Passo di Deaia- Malga Ciapela- Francedastal- Rifugio Fuchiade- Paso di san Pellegrino (7,5 h)Teil 2 Passo di San Pelligrino - Feltre
Paso di San Pellogrino- Riffugio Passo Valles- Rifugio Mulaz- Rifugio Pedrotti alla Rosetta - Rifugio Pradidali - Rifugio Treviso in Val Canali -
Passo Cereda- Bivaco Feltre- Rifugiu Bruno Boz - Rifugio dal Piaz- Passo Croce d'Aune - Pedavena- FeltreAlto Via 3 Toblach/Niederdorf - Longarone
1. Tag Toblach/Niederdorf - Sarlsattel- Forcella Valetta- Rif. Plätzwiese- Dürrsteinhütte (Anmerkung: Frühstück ist dort erbärmlich)- ( 7 h.)Christallo Gipfel von Dürrsteinhütte
2. Tag Dürsteinhütte - Höhlensteintal - Dürrensee- Monte Piano (alt: Punte della Marogna- Casina de Mosca - Rifugio A.Bosi al Monte Piana (6 h)
3. Tag Rifugio A.Bosi al Monte Piana - Val Popena alata- Passo di tre croci- Rifugio Vandelli al Sorapiss ( 6 h.)
4. Tag Rifugio Vandelli al Sorapiss - (altern.) - Lago de Sorapiss - Forcella sora la Cengia del Banco - Klettersteig F.Berti - Bivaco Slaptaper -
Rifugio San Marcho ( 5,5 hrs.) (altern. = Forcella di Cadin-Rifugio Tondi-Zuel- San Vito di Cadore (teilweise Bus möglich) ) -
5. Tag Rifugio San Marcho - Rifugio Venezia (8 hrs.)
6. Tag Rifugio Venezia - Rifugio Talamani - Rifugio Remauro ( 6h)
7. Tag Rifugio Remauro - Forcella Cibiana- Punta Copoda (altern.: Bivacco C. Campestrin) -
Forcella Toanella- Val di Zoldo/ Piavetal - Longarone (9 h)Alto Via 4 Innichen- Pive de Cadore 150 km
1 Tag Innichen - Dreischusterhütte ( 2,5 Std.)
2.Tag Dreischusterhütte - Drei Zinnen Hütte, (Variante: Col Forcellina, Forcella Longeres)- Rifugia Lavarego - Auronzohütte (8,5 Std.)
3.Tag Auronzohütte - Rifugio Fratelli Fonda Savio ( 3,5 Std.)
4.Tag Rifugio Fratelli Fonda Savio- (Variante: Rifugio Col de Varda) - Rifugio Città di Carpi - Federaveccia - Rifugio Vandelli ( 5,5 Std.)
5.Tag Rifugio Vandelli - Bivacco Comici - Rifugio Galassi (8 Std.)
6 Tag Rifugio Galassi - Forcella del Ghiacciaio - Rifugio Antelao - Pieve di Cadore
Dolomitenquerung über die "Drei Zinnen" (das berühmteste Naturdenkmal der Dolomiten)
Alternative fürs verlängerte WochenendeTag 1 wie 1. Etappe des Alta Via Uno bis zur Seekoflhütte. Besteigung des Seekofls (2810 m) .Drei Zinnen
Tag 2 Wanderung auf dem Weg 28 und Alta Via 3 bis zur Dürrsteinhütte ( 2.040 m ) (Tel. 0474- 972506 ). Dort übernachten.
Tag 3 Ab Dürrsteinhütte (2040 m) den Weg 34 über den Strudelkof bis zur Landstraße 51. Kurz vor der Landstr. 51 befinden sich Befestigungsanlagen aus dem ersten Weltkrieg.Unterwegs click on photo to enlarge
Etwas Geschichte
bis zum ersten Weltkrieg war Südtirol ein Teil der österreichischen Provinz Tirol. Es gab schreckliche Stellungskämpfe in den Bergen um einzelne Gipfel mit vielen Toten.
Südtirol fiel zu Italien. Deutsch wird aber noch weit verbreitet gesprochen. Es gab Trennungsbestrebungen von Italien, die auch von Bombenattentaten bis in achtziger Jahren begleitet wurden. Im Jahr 1992 erhielt die Region eine etwas stärkere Recht auf regionale Selbstverwaltung und der Terror hörte auf.Anschließend quert man die Nationalstr. 51 und geht zum Wanderparkplatz. Ab dort folgt man dem Wirtschaftweg 101 entlang eines Flusslaufes bis zur Dreizinnenhütte (0474- 972002) hinauf auf 2.405 m. Wer dort übernachtet, muß mit viel Trubel rechnen, muss fürs Bier anstehen und das Personal soll unfreundlich sein. Alternativ weiter den Weg 101 bis zur Büllelejochhütte (2528 m) oder der Zsigmondy-Comici Hütte, benannt nach zwei bekannten Alpinisten. Der Wiener Emil Zigmondy bestieg im 19.Jhd einige Berge der Sexener Alpen als erster ohne Bergführer. Der Triester Emilio Comici wurde bekannt wegen der Erstbesteigung der Nordwand der großen Zinne im Jahr 1933.
Panorama von der Dürrsteinhütte click on photo to enlarge
Tag 4 bis zur Comicihütte bequem runter zur Talschlusshütte im Fischleintal in 2-3 Stunden oder alternativ dem Alpiniklettersteig ca. 5 Std. Mit dem Bus zurück nach Toblach.Comicihütte click on photo to enlarge
Der Alpinisteig: einfacherer Klettersteig, für diejenigen, die keine Angst haben, auf schmalen Wegen am Abhang entlang zu laufen. Meist ist der Weg durch Drahtseile gesichert. Im September mußten drei Firnfelder überquert werden, wovon das größere durch ein Seil gesichert war. Es gehört ein wenig Mut für die Bewältigung dieses Klettersteiges der bis zur Elferscharte als einfach gilt. Von dort geht ein unproblematischer Weg abwärts. Der weitere Klettersteig soll anspruchsvoller sein, nichts für Leute ohne Erfahrung oder Bergsteigerausrüstung.Beginn des Alpinisteig click on photos to enlarge
Alpinisteig
Links:
drei-zinnen.info,
hallo.com (Fremdenverkehrsbüro)
infodolomiti.it,
auf Rückmeldungen, Mitteilung von Änderungen und Kritik würde ich mich freuen:Kambodschajoe@hotmail.com
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