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Kuba
 
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Hinweis: der letzte Kubaaufenthalt liegt nun länger zurück und einiges mag veraltet sein, trotz des Bemühens Aktuelles weiterzugeben, so weit mir das freundlicherweise berichtet wird, warum auch gebeten wird.  
 

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Strand bei Santiago 
(die Palmen fielen mittlerweile einem Hurrican zum Opfer)
 

"Nie sah ich ein schöner Land, noch freundlichere Leute."
                               Chistopher Columbus


Karte - click on to enlarge-

Highlights
Havanna
Varadero
Vinales
Trinidad
Santiago
Guardelavaca
Baracoa
Maria Gorda
Isla de Juventud
Cayo Coco

sonstiges

Zigarren
Rum
Musik/Literatur
Menschenrechte
Einreise:
Benötigt wird:
Ausreise:
25 Euros haben Ausreisende, die nicht mit Pauschalarrangement eingereist sind, am Flughafen zu zahlen. Die Steuer kann nur in bar entrichtet werden.
Geld:
es gibt drei Arten von Geld in Kuba.
  1. Devisen: jetzt Euros,
  2. moneda national (Pesos) 25 Pesos = 1 Euro
  3. peso convertible = (nur in Kuba geltende Euros basierend auf dem Dollar Kurs ! Dollar= 1 Peso convertible )
Neu: Umstellung von Dollar auf Euro seit 2004 !!
Die meisten Güter wurden in Kuba lange Zeit in Dollars gezahlt. Mittlerweile hat Cuba auf Euros umgestellt, wobei Dollars mit einem Strafabschlag von 20 % gewechselt werden. Dollars werden kaum noch und dann nur ungern genommen.

Der "Peso Convertible" hat offenbar eine Aufwertung erhalten und ist jetzt übliche Währung für Touristen. Euros können in jeder Bank getauscht werden.

Höherwertige Waren wie Jeans, Kleidung, Spielzeug, Fernseher etc. sind sowieso nur gegen Devisen in speziellen Läden vergleich abr den Intershop in der früheren DDR erhältlich.

In Touristenresorts wird nur in Peso Convertibles (zt auch Euros) bezahlt. Nur bei Straßenhändlern, in einfachen (nicht touristischen) Restaurants, in Stadtbusse und Lebensmittel wird noch in "moneda national" bezahlt.

Wenn Kubaner Peso sagen, meinen sie oft Dollar. Häufig können Kubaner in Peso zahlen, während Touristen in Euro zahlen müssen. Peso erhält man in "cadecas", in denen Kubaner Pesos in Eurotauschen (damals  Kurs 1: 22 zum Dollar) und vor denen sich meist eine Schlange bildet. Wer Devisen in Peso tauscht kann aber an der Schlange vorbei.  Manchmal hilft es auch, auf einem Gemüsemarkt, einen Händler zu fragen, ob jemand bereit ist, Euros zu tauschen.
Man akzeptiere aber nur einen leicht geringfügigeren Kurs als Cadeca erhält (damals 1:20).

Ein Rückumtausch ist nicht möglich. Mehr als 5-10 Euro für einen Kubaaufenthalt in moneda national würde ich nicht tauschen. Dies entspricht einem halben kubanischen Monatsgehaltes eines Arbeiters.

Peso convertible haben den Wert von Dollars und können am Flughafen wieder in Euros mit einem geringen Abschlag zurückgetauscht werden. Einen Wert haben sie nur in Kuba. Sie wurden erfunden, um den Umlauf von Banknoten und Bankmünzen durch eigene gedruckte Banknoten zu ergänzen.

Wichtig ist es kleine Geldscheine zu haben, das Wechseln größerer Scheine ist häufiger ein Problem.

Geld tauschen:
Euros werden in Peso Convertible zu reellem Kurs in jeder Bank gewechselt. Diese werden mit kleinem Aufschlag auch wieder zurückgetauscht.

Travellerschecks von Thomas Cook werden allgemein gegen eine Gebühr von 2-5 % getauscht. Traveller Schecks von American Express sind kritisch, da Amerika kein Handel mit Kuba gestattet und alles entschädigungslos enteignet wird, was ihnen an kubanischen Gütern in die Hände gelangt. Daher sollten keine Dollarbeträge nach Kuba überwiesen werden, ohne das sichergestellt ist, das das Geld nicht über amerikanische Banken läuft. Das Geld wird sonst enteignet und ist weg.

Kreditkarten können in Kuba seltener als Zahlungsmittel eingesetzt werden, neuerdings kann man manchmal auch im Supermarkt, beim Tanken und Inlandsflügen mit Karte zahlen.  Geldautomaten soll es mittlerweile in Kuba überall geben.

Lästigkeiten:
Einige Kubaner fangen ein Gespräch mit Touristen gezielt an oder betätigen sich ungefragt als Fremdeführer, um später nachdrücklich hierfür Geld zu verlangen oder um eine Spende zu bitten. Mit dieser Masche wird mehr verdient als in den Fabriken, ich empfand das als unangenehm. Ansonsten halten Kubaner auch gerne ein Schwätzchen mit Touristen ohne Hintergedanken. Auch wenn es blöd ist, habe ich bei einem ungefragtem anquatschen gleich darauf hingewiesen, das ich mich gerne unterhalte, aber nicht dafür zahle.
Sicherheit:
Raubüberfälle sind äußerst selten. Diebstähle meist nicht häufiger als hierzulande. Das Gepäck ist in offiziellen "casas" sicher. Ich hatte mich  nachts in die dunkelsten Gassen getraut ohne befürchtet zu haben, überfallen zu werden.
Impfungen/Gesundheit:
Impfungen oder Malariaprophylaxe sind nicht notwendig. Ei8ne Malariapophylaxe an sich ist gesundheitsschädlich und birgt Risiken. Daher sollte sie nie ohne abwägung der Risiken eingenommen werdemn (siehe hierzu: Malaria).
Kuba hat eine dichte Ärzteversorgung, aber aufgrund der Devisenknappheit und dem Embargo fehlt es an Medikamenten und Gerätschaft. Vermutlich ist die technische Ausstattung auch nicht auf bestem Niveau. Mückenschutz, Sonnencreme und falls notwendig, Kondome mitnehmen! Kondome sind zwar erhältlich, aber sollen von schlechterer Qualität sein.
Klima:        zurück zum Anfang
Das ganze Jahr ist ein gute Reisezeit, auch wenn es im Sommer einige wenige Regentage mehr gibt.
 
Monat Jan Feb März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez
Temp/Tag 26 27 28 29 30 30 31 32 31 29 27 26
Regentage  6 4 4 4 7 10 10 9 11 11 7 6

Nachtemperatur:  jeweils etwa  8 Grad  kühler
Wassertemperatur: durchgängig  24 bis 28 Grad

Sprache:
Ein wenige Spanischkenntnisse sind ausreichend, um sich durchzuschlagen. Die Kubaner honorieren das Bemühen, auch wenn die Verständigung manchmal schwierig ist. Englisch, Französisch oder Deutsch wird so gut wie nicht verstanden.  Manche Kubaner, die früher in der DDR wohnten, können ein wenig Deutsch. Ohne zumindest ein Semester VHS-Spanisch würde ich von einer Individualtour Kuba fast abraten.
Unterkunft:
Hotels:
die Preise orientieren sich am amerikanischen oder europäischen Maßstab, ohne diese Standards zu erfüllen. In Pesohotels finden Touristen meist keine Aufnahme.

Privatquartiere "Casas Particulares" 
Private Zimmervermieter sind an einem blauen Dreieck an der Türe zu erkennen. Der Preis beträgt üblicherweise ab 15 Euro je Übernachtung (Stand 2000) und etwa ab 20 Euro in Havanna-Vedado. Das Abendessen kostet - falls erwünscht - 5 Euro und das Frühstück 3 Euro. Dieser Preis gilt nur, soweit der Vermieter keine Provision an einen Schlepper "jinetero" bezahlen muss. Diese Maklergebühr beträgt üblicherweise 5 Euro je Übernachtung, die auf den Preis aufgeschlagen wird.
Falls tatsächliche eine Makelleistung erbracht wurde, dann solle man das akzeptieren. Falls das Zimmer ohne Hilfe gefunden wurde, erkläre man dies dem Hauseigentümer in Anwesenheit aller, damit das Zimmer nicht unberechtigt teurer wird. Sonst  kassiert z.b. der Taxifahrer eine Prämie obwohl ihm die Zieladresse gezeigt wurde. Gleiches gilt für Umherstehende, die später eine Maklergebühr reklamieren könnten.

Die staatliche Lizenz zur Zimmervermietung beträgt zwischen 100-200 Euro monatlich. Sie ist auch zu zahlen ist, wenn das Zimmer leer bleibt. Dafür erhält der Eigentümer keine Gegenleistung durch z.b. eine Zimmervermittlung, es handelt sich um eine reine Gewerbesteuer. Sie soll verhindern, dass die privaten Hauseigentümer gegenüber der sonstigen Bevölkerung unverhältnismässig reich werden. Auch wird gewährleistet, das nicht die ganze Familie eingepfercht in einem Zimmer schläft, damit der übrige Wohnraum für die Devisenbeschaffnung  genutzt wird. Damit die Zimmervermietung kein Verlustgeschäft wird, bemühen sich die privaten Zimmervermieter mehr als die staatliche Unternehmen, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Dies zeigt sich z.b. an dem reichhaltigen Abendessen.

Die Zimmer sind für europäische Verhältnisse in Ordnung, nicht luxuriös, aber immer sauber und akzeptabel.

Bei der Vermietung muss der Inhaber des "Casas" die Personalien und die Nummer des Reisepasses in einem Vermietungsbuch eingetragen. Staatssicherheit läßt grüßen, denn die Steuer wird ja pauschal abgeführt.
Zimmer mit eigenem Eingang sind selten. Man erhält auch keinen Schlüssel zur Wohnung, sondern muss den Eigentümer auch nachts rausklingeln. Der Eigentümer muss zur Vermeidung von Schwierigkeiten jeden Zimmerbesucher registrieren. Das soll wohl den Sextourismus eindämmen, der tatsächlich im erheblichen Umfang besteht und zeitweise auch Auswüchse angenommen hatte. Bei längerer Mietdauer oder drohenden Verlusten machen Hausbesitzer aber häufig Ausnahmen.
Wer sich in Kuba austoben möchte, muss daher oft eine Absteige "casa especiales" zusätzlich anmieten. Manche Touristen (ich nicht!), die sich überwiegend nur für exotischen Kubanerinner interessierten, haben mehrmals das Quartier gewechselt, um eine geeignete Unterkunft für ihre Zwecke zu finden.

einige Links: privatpensionen.de, casaparticular.info
einzelne Privatvermieter: (werden auf Wunsch hier mit Preisangabe veröffentlicht)
 

Transport:          zurück zum Anfang
Amerikanische Strassenkreuzer
Bei privaten PKW handelt es sich oft um amerikanische Strassenkreuzer, die bereits vor der Revolution im Jahre 1959 auf der Insel befanden. Auch alte osteuropäische Marken wie "Wolgas" sind auf der Straße. Gehegt und gepflegt sind sie ein Stolz jedes Besitzers. Leider ist es Privatleuten verboten (bei teilweiser Mitnahmepflicht von Landsleuten) Touristen mitzunehmen, es wird ein illegales Taxigewerbe unterstellt und die Strafen sind heftig. Neuere Pkw sind lediglich Taxis oder andere staatliche PKW.


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Allgemein:
Kuba ist grob etwa 1100 km lang und durchschnittlich 200 km breit (etwa so groß wie die alte BRD)  bei 11 Mio. Einwohnern. Am bequemsten reist man mit Mietwagen, die aber vergleichsweise teuer sind. Mit Bussen "Viazul" erreicht man gut die meisten größeren Orte, aber nicht alle z.b nicht Maria Gorda, Guardelavaca oder die Sierra Mestre. Touristen sollen möglichst teure Taxis zu nehmen, aber wer fährt schon üblicherweise mehr als 50 km mit dem Taxi zum Strand ?

Taxi:
teuer, d.h. etwa 0,75 Peso/C  je km ( Preis ist manchmal verhandelbar)

Mietwagen:
auch relativ teuer um die 60 bis100 Euro einschliesslich Versicherung am Tag.  Buchbar in deutschen Reisebüros, billiger ist es vor Ort auch nicht.
Darauf achten, dass an polizeilichen Kontrollpunkten nur langsam vorbeigefahren werden darf, ansonsten droht Bußgeld!

Vorsicht!  ist bei Nachtfahrten angesagt: Die Straßen sind außerhalb unbeleuchtet und es befinden sich viele Menschen oder haltende Fahrzeuge auf der Strecke, die übersehen werden können

Zug:
Tickets sind an besonderen Schalter in Peso/C  zu bezahlen. Eine Vorbestellung ist meist nicht nötig.
Der Preis ist sehr günstig.  Die Strecke Holguin-Havanna von 850km kostete um die 26,50 Peso/c.  Dauer der Fahrt war etwa 14 Stunden. Die Züge sind ein wenig schmutzig und unmodern, aber sonst in Ordnung. Verpflegung gab es gegen "moneda national"  in Zug. Nicht alle Orte haben Bahnanschluß.

Bus:

Viazul
ist eine staatliche Busgesellschaft für Touristen. Der Fahrpreis ist in Peso/C zu entrichten. Die Busse fahren  viele Orte (zb. Havanna, Trinidad, Varadero, Vinales, Baracoa, Santiago, Holguin) an. Sie sind bequem und pünktlich. Der Preis ist günstig Santiago  - Havanna kostete damals 50 Peso/c

Link:     viazul.cu

Astrobusse
sollen für Touristen ca. 20% billiger sein. Touristen werden meist auf Viazul verwiesen.

Stadtbusse und Lkw (als Busersatz)
kosten so gut wie nichts.  Preis wurde im Bus in "moneda national" kassiert. Fahrpläne gibt es nicht. Ob überhaupt noch ein Bus/LKW fährt ist häufig fraglich. Zum Teil sind die Busse nur für Arbeiter bestimmt. Warten und hoffen ist hier die Vorgehensweise.


Bicys:
eine Art Ridschka. Preis 5 Peso für Kubaner und für Touristen ab 1 Peso/C. Preis unbedingt aushandeln. Zum Teil ist die Benutzung für Touristen illegal.

Trampen:
für Kubaner untereinander besteht häufig eine gesetzliche Mitnahmepflicht. Bei Touristenmitnahme wird aber ein illegales Taxigewerbe unterstellt, so daß dem behilflichen oder geschäftstüchtigen Kubaner saftige Strafen erwarten.

Fahrrad:
ob eine Fahrradmitnahme empfehlenswert ist, weiss ich nicht. An Ersatzteile denken, trotz hoher kubanischer Improvisationskunst. Mailt mal Eure Erfahrungen. Velos werden oft gegen 3 Peso/c, bzw. 5 Peso/C in Vinales ( je Tag) ausgeliehen. Es handelt sich um schlichte chinesische Modelle.

Verpflegung:         zurück zum Anfang
Paladares
Neben den staatlichen Restaurants gibt es die etwas teureren aber dafür umso engagierteren private Restaurants, die sogenannten "paladares". Der Preis für eine Mahlzeit bewegt sich so um die 3-10 Dollar.  Eine Dose lokales Bier (mild, aber gut trinkbar) kostet etwa 1-1,50 Peso/C. In staatlichen Restaurants ist die Speisekarte meist üppiger als das Angebot. Eine schlechte Bedienung im staatlichen Restaurant, wie manchmal geschildert, habe ich nicht erlebt.

Casa Particulares
In den "casa particulares" wird häufig ein Abendessen für 5 Euro und Frühstück für 2-3 Euro angeboten. Das Angebot sollte man annehmen, da die Gastleute sich trotz Lebensmittelknappheit wirklich anstrengen, ein üppiges und schmackhaftes Mahl zu erstellen.

Imbißstände
Für den schnellen preisgünstigen Hunger zwischendurch bieten sich die privaten Imbißstände an. Für ein paar Peso/National gab es mit Schweinefleisch belegte Brötchen oder kleine Pizzen mit Käse (sehr lecker wenn frisch aus dem Ofen!). Eine selbstgemachtes Glas Limonade unterschiedlicher Qualität kostet 1 Peso/National.



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Kubanische Küche
Die kubanische Speisekarte ist zwar nicht sehr vielfältig, mir hat es aber insbesondere bei den Zimmervermietern gut geschmeckt. Am meisten wird "pollo" (Huhn) angeboten, welches oft mit Reis -vermischt mit schwarzen Bohnen- serviert wird. Als Salat dienen Tomaten und Gurken und als Nachtisch ein Obstsalat.
Hummer werden häufiger gefischt, diese sind aber eigentlich dem Export oder besseren staatlichen Restaurants vorbehalten. Dennoch wird Hummer mitunter auch privat organisiert.

Das Frühstück ist eher dürftig. Weißbrot, 2 Eier, Tomaten, evt. Orangesaft oder Obstsalat und Kaffee, das ist meist alles. Der Kaffee wird stark, in winzigen Espressotassen serviert.

Drinks
"Mojito" ein Cocktail aus Rum, Limonensaft, Eis und gestoßene Minze ist ein nationaler Cocktail. Ab 1,50 Dollar erhältlich und lecker!
etwas zum Rum gibt es hier: Rum

             Links zu kubanischen Kochrezepten und Drinks:
http://home.t-online.de/home/markito.32/lilian
http://cocina.cuba.cu auf Spanish
Chicas:
heisst "Mädchen" auf spanisch. Damit werden auch die Damen benannt, die sich gegen "Euros" oder anderen finanziellen Vorteilen mit Touristen einlassen. Dabei ergreifen oft die Frauen die Initiative. Manchmal ist es reine Prostitution, aber meist werden längerfristigere Beziehungen zu Touristen bevorzugt. Europäer gelten als reich und sind daher als Partner interessant. Das gilt auch für Europäerinnen, die schnell einen kubanischen Lover, Freund oder Partner finden.
Bei einem Monatseinkommen von vielleicht 30 Euro im Monat in einer Fabrik fällt es schon leichter, sich mit Touristen einzulassen und sich aushalten zu lassen, auch wenn der Tourist gar nicht so attraktiv ist.

Castro bekämpft Kontakte vor allem von Kubanerinnen zu Touristen, um den Vorwurf zu entkräften, er fördere die Prostitution. Bei mehr als einer Kontaktperson wird oft Prostitution unterstellt und die Dame landet in Arbeitslagern oder im Gefängnis. Manchmal ist auch der Aufenthalt in Touristenbars oder Touristenorten ausreichend, um als Prostituierte zu gelten. Manch einer mußte seine Verlobte im Knast auslösen, nachdem er nach Kuba zurückkehrte. Touristen haben bisher nichts zu befürchten.

Eine kubanische Frau/Mann mit aufs Zimmer zu nehmen ist nicht so einfach, es ist in Hotels verboten und private Vermieter müssen offenbar jeden Person aufschreiben, die im Zimmer übernachten. So bekommt man häufig keinen Schlüssel, sondern muß den Vermieter nachts rausklingeln. So setzt sich der Polizeistaat bis ins Schlafzimmer fort.

Es entstehen häufig auch feste Beziehungen. Diese enden dann meist in Heirat und Übersiedlung nach Deutschland. Letzeres läßt sich der kubanische Staat durch Gebühren teuer bezahlen.
Kubanische Frauen kommen in Deutschland oft nicht zurecht, haben Sprach- und Kontaktschwierigkeiten, bekommen Heimweh und die Ehe wird dann meist wieder geschieden. Es gibt aber auch Beispiele glücklicher Ehepaare.
 

Telefon/Email:        zurück zum Anfang
Telefonieren ist problemlos überall möglich, kostete aber nach Deutschland die Winzigkeit von 4,40 Dollar/Min. Die Preise sollen nur geringfügig gesenkt worden sein.
Email verschicken war in Havanna im Capitol und in Santiago im Hotel Santiago möglich, war aber mega teuer. Sonst mir nichts bekannt.

 

Menschenrechte

Kuba verletzt die Menschrechte im erheblichen Maße. Freie Wahlen, freie Rede sind abgeschafft. Opposition bedeutet oft Gefängnis. Kürzlich wurden mehrere Menschen nach kurzem Prozeß hingerichtet, die aus Cuba fliehen wollten, in dem sie eine Fähre entführten. Letzteres ist nicht zu billigen, die Strafe aber noch weniger.

Kuba ist eins der feindlichsten Länder gegenüber den Journalisten (Stand 2003)  reporter-ohne-grenzen.de

Zeitung/Bücher:
"Granma" ist die Parteizeitung. Sie war dünn und wenig informativ. Es gab noch zwei oder drei andere Blätter von gleicher Qualität. Bücher, selbst in spanisch,  gab es nur über die Revolution oder von  international wenig bekannten kubanischen Schriftstellern. Bekanntere Autoren (selbst aus dem spanischen/latinoam. Sprachraum) sind kaum erhältlich.
Zigarren (puros):
Die Ernte eines guten Zigarrentabak benötigt einmal einen günstigen Böden und zum anderen ein günstiges Klima. Die optimale Kombination von Boden und Klima findet man auf der Welt nur in Kuba. Daher kommen von dort die besten Zigarren überhaupt.

Die bekannteste Marke ist "Cohiba". Häufig  werden angeblich in Fabriken entwendete "Cohibas"angeboten.  Der Schwarzmarktpreis für eine solche angeblich echte Kiste "cohibas" beträgt dann 25 Dollar. Es sind dann in der Regel aber keine echten "cohibas", sondern Zigarren unterschiedlicher Qualität, manchmal auch Zigarren, bei denen Produktionsschritte fehlen. Sie können, müssen aber nicht, dennoch ihr Geld wert sein. Hier kann nur der Kenner entscheiden. Wer echte Zigarren legal erwirbt, sollte die Quittung aufbewahren. Der kubanische Zoll zieht jedes Jahr  tausende von gefälschten Zigarren bei der Ausreise ein!

Musik:
Fetzige Livemusik wird vor allem in den "Casa de la Trova", das sind Musikkneipen, die in jeder Stadt zu finden sind, gespielt. "Trovas" sind Balladen. "Son" ist eine andere kubanische Musikrichtung. Ansonsten wird überall viel Musik gespielt.
    Ein Link zu Salsa: http://aachen.heimat.de/salsa
Literatur:
  Reiseführer:   Cuba,   David Stanley    Verlag: Lonely Planet   2. Auflage 2000  (in englisch)
  Romane:         Graham Green:     Unser Mann in Havanna
                          Zoe Valdez:     Das tägliche Nichts

  politisch           Alfred Herzka: Tod des Kommandanten


Links:
cuba-erleben.de                     sehr informative und grafisch ansprechende Seite
cuba-individual.com              sehr informativ,  Tourenvorschlag, Fahrpläne
cubainfo.de                             kubanisches Fremdenverkehrsamt
kubawelt.de
cuba-forum.de                       Diskussionsforum, hier erfahrt ihr alles was ihr wissen wollt
cubaworld.de                         Artikel über Kuba
el-cubano.de                           witziges Lexikon, viel über chicas,  grenzwertig
santiago-de-cuba.de
casa-particular.de
viazul.cu                                 Busgesellschaft
santiago.online.de
mi-cuba.de
http://home.t-online.de/home/markito.32/lilian          kubanische Kochrezepte
            Reiseweise.de                                       mit Hinweis zum Zigarrenrauchen
            http://fstprivat.onlinehome.de/reisen                         privater Reisebericht
            http://aachen.heimat.de/salsa                                   Link zur Salsamusik
            granma.cu/aleman/index/html                 deutsche Ausgabe der Granma (kubanische Prawda
casaparticular.info  Zimmer, Zimmer
privatpensionen.de Privatzimmer,
mehr Links:reiselinks.de/kuba.htm,
 
 
 


Sehenswertes: (Karte) zurück zum Anfang

 

Havanna:

...        ... 
Kathedrale              click on photo to enlarge!                       Haus in Altstadt

ist eine Großstadt mit 2,5 Mio Einwohnern. Viel Museen, insbesondere wer sich für die Revolution interessiert. Es gibt ein umfangreiches Nachtleben, welches erschwinglich, aber nicht ganz so billig ist. Die Altstadt und die Kathedrale ist sehenswert, ebenso über den Malecon ( Uferstraße) zu schlendern. Havanna hat daneben zwei Festungen "el morro" und "fortallezza" sowie ein Kapitol wie in Washington. Dort beginnt der "Boulevard Prado".

Auffallend ist das alles zerfallen ist. Selbst die Altstadt! Auch im früheren Villenviertel "Vedado", welches ein weiteres Touristenzentrum ist, stehen viele alle heruntergekommen schöne Villen herum. Die Stimmung des Zerfalls, sowie das emsige Treiben der Großstadt ergeben den sogenannten "morbiden" Charme der Stadt.

Eine Kurisität sind die "Cameos", riesige Busse, die aussehen als hätten sie zwei Höcker (daher der Name!)


 

Varadero:

Varadero
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Ein schöner breiter Pulverstrand, azurblaues angenehmes Wasser, seicht, daher ideal für Kinder. Dort sind nur Kubaner, die dort auch arbeiten. Varadero ist ein Touristenghetto, welches mit dem übrigen Kuba wenig gemein hat. Der nächste größere Ort "Matanzas" ist 50 km entfernt.
Varadero alleine erscheint mir für 14 Tage eher langweilig. Bücher mitnehmen, dort ist nichts erhältlich ist. "Casa particulares" sind in Varadero und Matanzas nicht erlaubt, soll es aber geben.   Bus Viazul (jeweils für 10 Dollar) fährt morgens von Havanna und nachmittags nach Havanna. Der Bus nach Havanna, der 2-3 mal fährt, hält am Flughafen
Link: viazul.cu)

 

Viñales:

..Vinales       .. ..   ..
zum Vergrößern aufs Bild klicken!
ein kleiner Ort in schöner Landschaft. Einzelne bis zur 400 m hohe grün bewachsene Kalksteinfelsen, die sogenannten "mogotes", die es in dieser eigenwilligen Form nur noch in China gibt, bilden zusammen mit der roten Erde und der grünen Bepflanzung eine pittoreske Landschaft.

Hier kann man reiten (3-5 Dollar/h), ein Fahrrad ausleihen (5 Dollar/Tag) oder wandern. Die "Mural de la Prehistorica", eine kitschige Wandzeichnung von 1971 oder die Höhle "Cueva del Indio" -Tropfsteinhöhle mit Flüßchen- kann man sich anschauen, ist aber kein Muß.

Mein Vorschlag wäre es, eine Fahrradfahrt/Wanderung durch die schöne Landschaft zu unternehmen. Man gehe/fahre die Hauptstraße im Ort 5 km richtig Norden zur "Cueva del Indio", fahre weitere 2 km und biege nach links zum "Valle de Ancon"ab.  Eine andere Tour führt südwärts bis zur "Mural de la Prehistorica" (ausgeschildert). Man wandere dann - anstelle der 300m bis zum Muralgemälde geradeaus weiter - bis zu den "Atlanticos". Es ist eine Siedlung von ein paar Häusern halb in den Bergen gelegen. Die Bewohner haben eine besondere Wasserideologie, die häufiges Waschen und Lufttrocknen beinhaltet.

Die beiden Dorfkneipen in Vinales sind besuchenswert. Oftmals spielen Gruppen und der "mojito" schmeckt ausgezeichnet.


 

Trinidad:

Trinidad
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Ein kleines hübsches Städtchen von 30.000 Einwohnern. Ein Teil der Altstadt steht unter dem Weltkulturerbe der Unesco und wurde restauriert. Allerdings ist dieser Teil der Stadt wenig belebt. Es gibt einige nette Kneipen mit Livemusik.

20 km nordwärts ist das "Valley de Ingenious", ein hübsches Tal.  Viele Zuckerrohrfelder gibt es in dieser Gegend. Einige Herrenhäuser (ingenio) der Plantagenbesitzer stehen noch und können besichtigt werden. An einem der "Ingenios" steht ein Turm (Torre de Iznaga), der der Sklavenbeaufsichtigung diente. Das Tal ist hübsch, die Herrenhäuser (ausgeschildert) und den Turm muss man aber nicht unbedingt gesehen  haben.

Hier etwas zum Rum.

Etwa 16 km südlich von Trinidad ist ein schöner Strand auf der Halbinsel Ancón.

20 km nördlich von Trinidad befindet sich "Topes de Collantes" mit einem Gesundheitszentrum und der Möglichkeit zur Wanderung zum "Salto de Caburni", einem Wasserfall mit Badepool.



 

Santiago de Cuba:

.El Morro.                  ..Santiago
zum Vergrößern auf Bild klicken!

Lebhafter Ort von ca. einer halben Millionen Einwohner. Die Stadt selbst ist nicht besonders sehenswert. Vom Rathaus rief "Fidel Castro" das Gelingen der Revolution aus. Santiago hat ein umfangreiches Nachtleben.

Mit dem Bus 212  oder 213  kann man nach Punta Gorda bzw. Ciudamar fahren. Von dort ist es nur ein kleiner Fußmarsch zur Festung "El Morro" erbaut 1642. Unterhalb der Festung ist ein schöner Badestrand.

In der Nähe des Strandes fahren Boote zu den Inseln Cayo Granma und La Socapa. Von der Westspitze von La Socapa hat man einen tollen Blick auf die Festung, Cayo Granma ist ein hübsches Inselchen mit schönen Strandhäusern.

Die Busse fahren in der Nähe des Busbahnhofs Viazul/Astro von der Av.de los Liberatores ab. Von dort fahren auch LKW zum 20 km entfernten Strand Playa Siboney Bild ganz oben . Man muss Leute fragen, da keine Haltestellenschilder aufgestellt sind und andauernd Busse kommen und gehen.
 
 

.. La Socapa                 ..

zum Vergrößern auf Bild klicken!

           weitere Möglichkeiten (wofür mir keine Zeit blieb)



 

Guardalavaca/Holguin:

Guardelavaca ist ein Touristenresort wie Varadero mit schönem Strand. Keine Busverbindungen von Guardelavaca zu anderen Orten.
Holguin ist eine nette größere kubanische Stadt, nichts besonders. Der Flughafen liegt 15 km ausserhalb.
Casa/Zimmer : Agramonte # 108 Altos entre Fomento y Cervantes, Preis: 25 CUC, Tel. 53-24-42649 jaimeat@hlg.tel.etecsa.cu
 
 

Guardelavaca

 Link für einen Tourenvorschlag:  cuba-individual.com

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weitere Möglichkeiten:


 

Baracoa:
kleines Städtchen am östlichsten Ende von Kuba in der Provinz Guantámono.

Gunantánamo ist auch bekannt durch das Lied von José Martí"Guantanamera" und der 110 Quadratkilometer große US-Militärbasis, die vertraglich seit 1903 besteht.

Bei der Landung von Kolumbus Oktober 1492 in der Nähe von Baracoa bezeichnete er die Insel als den schönsten Ort, den er je gesehen hatte. Es herrscht dort ein feucht tropisches Klima.

Sehr schön muß der ca. 20 km entfernte weiße und von Palmen umrahmter Strand "Maguana"  sein. Weitere Aktivitäten sind die Besteigung des 589m hohen Tafelberges "El Yunque", die Bootsfahrt und die schwarzen Strände an der Mündung des Flusses "Yumuri" (Boca de Yumuri) sowie der Besuch des Nationalparks Alejandro de Humboldt 40km nordwestlich von Baracoa mit der Möglichkeit eine Bootsfahrt durch die Mangroven zu unternehmen.

Empfohlen wird auch sich ein Fahrrad zu mieten (3 Dollar/Tag) und durch die Gegend zu radeln, um die Landschaft zu genießen.


 

Maria Gorda
am westlichen Ende von Kuba gelegen. Soll einen schönem Strand haben und eine gute Tauchbasis sein. Anfahrt ohne Pkw schwieriger.


 

Isla de Juventud
auch "isla del tresoro" genannt "Schatzinsel", frühere Piratenlager und auch Ort der Verfilmung des Romas "Schatzinsel" von Louis Stevenson. Sehr schöne Insel mit tollen Palmenstränden "Punta del Este" oder dunkelsandigen Strand "Bibijagua". Das "presidio modelo", ein früheres Gefängnis vergleichbar dem Alcatraz,  ist heute ein Museum. Fidel Castro soll dort gesessen haben. Der westliche Sporn der Insel "Cabo Francés" ist aufgrund der Korallenriffe als Basis für hervorragende Tauchgänge bekannt .

Die benachbarte Insel Cayo Largo ist ein Touristenresort mit schönen Stränden und Tauchmöglichkeiten.


 

Cayo Coco
kleine Insel Touristenresort im Norden mit schönen Stränden.

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Kambodschajoe@hotmail.com