Informationen für das individuelle Reisen in Indonesien



 
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Flug
Ein Flug nach Bali/Denpasar kostete mich 580 Euro mit Quantas. Allerdings war damit ein Tag Aufenthalt in Singapur verbunden, ohne das ein Zimmer gestellt wurde. Dieser Tag war aber letztlich eine Bereicherung (siehe Bericht dort). Flüge von Europa nach Djakarta sind oft erheblich billiger als nach Denpasar. 

 

Inlandsflüge
Inlandsflüge von Djakarta aus nach Denpassar und anderen indonesischen Zielen sind für ca 50 Euro (einfach) erhältlich und können am Flughafen oder in jedem Reiseagentur vor Ort gebucht werden. 
Der Inlandsflug Denpasar-Maumere (Flores) kostete 54 Euro (einfach) und der von Mataram (Lombok) nach Denpasar nur 22 Euro. Den Flug nach Maumere hatte ich in Bali in einem Reisbüro gebucht und den von Mataram, indem ich einfach am Flughafen vorbeigefahren bin, zahlte und drei Stunden später abflog. 
Die Departure-Tax für Inlandsflüge betrug 20.000 Rp in Denpasar und 10.000 Rp in Lombok.

 

Visa:
man benötigt ein Visa für die Einreise. Dieses kostet 25 Dollar (2004) und wird am Flughafen erworben. Ein Lichtbild ist nicht erforderlich. Es kann auch zu einem etwas schlechteren Wechselkurs in Euro bezahlt werden.
Das Visa ist vor 30 Tage gültig. Langfristaufenthalte sind begrenzt und erfordern meist eine Aus-und Wiedereinreise von Ost-Timor, Malaysia, Singapur oder einem anderen ausländischen Land.

 

Wohin? Wie viel Urlaubszeit wird benötigt?
Indonesien ist riesig und selbst in vier Wochen kaum bereisbar. Die Reisegeschwindigkeit mit Bus und Fähre ist langsam. Inlandsflüge sind recht preisgünstig. Bei meinem zweiwöchigen Trip von Flores, Rinka, Lombok, Bali mußte ich vieles auslassen. Interessant soll vor allem noch Sulawesi sein ( 3-4 Wochen) mit den Torajaland, dem Minahasa Hochland und den Tauchrevieren der Bunaken. Man unterschätze die Entfernungen auf dieser Insel nicht. Auch Java, die Hauptinsel Indonesiens, ist interessant, vor allem die Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan sowie die Besteigung des Vulkans Bromo. Damit seien nur einige Sehenswürdigkeiten genannt.

 

Einreise
Nach der Landung in Denpasar geht es zügig zur Visastelle, an der man 25 Dollar oder 22 Euro zahlte und einen Visastempel erhielt. Es wurde empfohlen, darauf zu achten, das das Datum deutlich gestempelt wird, was aber kaum anders sein wird. Der Zollzettel, den man vorher ausgefüllt hat, und von dem ein Teil im Pass verbleibt, sollte man tunlichst nicht verlieren, um das Visa nicht doppelt zahlen zu müssen. Es gab keinen Ärger (im Gegensatz zu USA und Kuba), weil ich keine Adresse in Indonesien angegeben hatte. 

Es gibt mehrere Wechselstuben, die alle den gleichen Kurs hatten, der unwesentlich schlechter war, als in Kuta. 
Euro wird ebenso wie Dollar zu gleich gutem Kurs getauscht. Auch von einen Bankautomaten kann Geld gezogen werden, allerdings sind die Gebühren der deutschen Banken pro Ziehung hoch und oft kann nur 100 Euro gewechselt werden. 

Schlepper versuchen einem eine Unterkunft in Kuta zu einem weit überhöhten Preis unterzujubeln. Wer nicht selber in Kuta suchen will, erklärt für das Hotel das zb. für 30 Dollar gezeigt wird 10 Euro zahlen zu wollen und wende sich anderem zu. Oft geht es dann auch für 12 Euro, jedenfalls in den nächsten Jahren. 

Vor dem Gebäude ist eine Bude Taxiservice, an der man das Taxi zahlt (25.000 Rp ca 2,50 Euro) welches einen nach Kuta oder woanders hin bringt. Kuta ist unweit vom Flughafen, so das man auch hinten auf einem Moped mitfahren kann (Helm für Mitfahrer sollte vorhanden sein), was nach Feilschen 10.000 Rp  kostete.

 

Abreise
Es ist am Flughafen eine Departure Tax von 100.000 Rp (ca. 10 Euro -2004) in Landeswährung zu zahlen.Geld kann am Flughafen rückgetauscht werden. 

Wer seine letzten Rupies mit Essen und Trinken verbraten will, sollte dies in den Fressständen vor dem Flughafen tun. In der Duty Free Area sind die Preise auf gehobenem europäischen Level, also 5-10 mal höher als die Imbisse vor dem Flughafengebäude, selbst der Flughafen in Singapur war dort wesentlich günstiger. 
 
 

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Geld
Wenn man hundert Euro wechselt, ist man Millionär! 

1 Dollar = 9.000 Rupien 
1 Euro = 12.000 Rupien    (Dez.2004) 
Es gibt Scheine zu 1000, 5000, 10.000, 20.000, 50.000, 100.000, ?? die nicht zur Verwechselung neigen. 
Daneben gint es noch einige unbdeutende Münzen zu 100, 200, 500 Rp.
Wichtig ist es, immer ein paar kleine Scheine passend zu haben. Also größere Rechnungen mit größeren Scheinen zahlen und sich kleine Scheine rausgeben lassen. 

Zahlung mit Kreditkarte ist nicht sehr gebräuchlich.

TC insbesondere in Dollar werden zu einem unwesentlich schlechterem Kurs getauscht, können also empfohlen werden. Geldwechsler mit eigenem Geschäft (Reiseagentur/Internetcafes) wechseln in der Regel ehrlich, 

Vorsicht! ist bei fliegenden Ständen geboten, die oft einen etwas günstigeren Kurs anbieten. Ich hatte einen solchen er, bei dem schon der Taschenrechner wegen Manipulation nicht funktionierte. Die Händler gerieten in Panik, als ich sagte das Geld stimmt und ihnen keine Gelegnheit geben wollte erneut nachzuzählen (angeblich fehlten ein 20.000 Rupieschein zu meinem Gunsten. Die Regel ist, das man zumindest der letzte sein muss, der nachgezählt hat, bevor man den Euroschein(e) hingibt und nach Übergabe der Euros die Rupien nciht mehr aus der Hand gibt.  Aber besser solche Händler meiden. 

Achtung! Der Kurs verschlechterte sich außerhalb der großen Touristenzentren (zb Flores), insbesondere für Euros und Trallerchecks dramatisch und das auch bei Geschäftbanken. Also in Kuta/bali größere Summen Geld tauschen. Touren können zu einem reelleren Kurs auch oft in Euro oder Dollar gezahlt werden. 

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Gesundheit
Eine Hepatitis A Impfung sollte generell jeder haben und ist gerade auch für Indonesien wichtig. Hepatitis B wird wie Aids übertragen und eine Impfung ist daher nicht unbedingt nötig (wer sich mitunter austoben will; wegen Aids sowieso nur mit Kondome!!!) Eine Kombiimpfung Hepatitis A und B ist allerdings nicht wesentlich teurer. Diese Leistungen können auch von der Krankenkasse übernommen werden, man frage vorher in welchem Fall das ist. Der europäische Standard wie Tetanus etc. sollte aufgefrischt werden. 

Malaria kommt in Indonesien vor, ist aber weniger verbreitet. Bali soll so gut wie malariafrei sein. Das Risiko besteht überwiegend in der Regenzeit, da Malaria vom Stich der Amopholesmücke übertragen wird. Anti-Malaria Pillen verhindern nicht eine Infektion, sondern die Tabletten lassen die Parasiten bei ihrer Entwicklung absterben und reduzieren damit das Risiko der Erkrankung deutlich. Es braucht aber etwa anderthalb Jahre bis der Körper die Wirkstoffe wieder abgebaut hat. Für Langzeiteinnahme  ist dies absolut gesundheitsschädlich, denn der Körper würde dadurch  vergiftet. Gefahren bestehen besonders für Schwangere und deren Ungeborenes. 
Schwangeren Fauen würde ich daher von einer Reise nach Indonesien abraten, gerade wegen der Gefahr der Malaria und den möglichen Schädigungen des Ungeborenen bei einer Prophylaxe. Ebenso sollte aus gleichem Grund vermieden werden, während des Aufenthaltes ein Kind zu zeugen.

Manche Malariapräperate haben beträchtliche Nebenwirkungen, so besteht bei manchen ein vergleichsweises hohes Risiko der Paranoia (Wahnvorstellungen), die in den Selbstmord führen kann. Daher sollte man grundsötzlich eine Malariaprophylaxe abwägen, wobei natürlich Malaria eine schwerwiegende Erkrankung ist, die auch zum Tode führen kann, was aber nicht die Regel ist. Medikamente (die letztlich nicht unbegrenzt haltbar sind) mitzuschleppen, ist nicht ratsam, da jede Krankenschwester in Endemiegebieten mit einem alten Mikroskop Malaria diagnostizieren kann und diese dann vor Ort besser behandelt werden kann. Wer eine Prophylaxe betreibt, sollte nicht generell Malariam und Malarone einnehmen, sondern nach einem Mittel suchen, welches gegen die dort überwiegend vorkommende Malariaart vorbeugt. Wegen der Nebenwirkungen schießt man sonst  mit Kanonen auf Spatzen. Insbesondere wer tauchen oder Vulkane erklimmen möchte, sollte besonders vorsichtig sein. Empfohlen wurde mir (von unterer Beratungsstelle) das nebenwirksamarme Mittel Doxicyclin, aber nur für Lombok und Flores. Habe aber keine Ahnung was das kostet. 
Malaria ist heilbar, wenn sie richtig behandelt wird, bleiben eigentlich keine Folgen. Allerdings wird bei häufiger Malariaerkrankung die Leber stark angegriffen. Es gibt auch genügend Malariamittel vor Ort, nur können die ärmsten diese sich meist nicht leisten.

Ich habe mehrere Personen gesprochen, die Malaria hatten, nach der Diagnose und Medikamentation tritt rasch Heilung ein, die Erkrankung wurde auch nicht als sehr schlimm empfunden (wie Grippe). Es gibt Malaria Schnelltests, die auch in deutschland erhältlich sind. Diese funtionieren aber nicht bei einer gleichzeitigen Prophylaxe. 

Eine, wie mir zugesichert wurde, kostenlose Beratung erhält man von folgenden Links:
http://service.mediscon.com, http://arzt.mediscon.com und http://hotel.mediscon.com
Diese geben auch Rat während einer Erkrankung in Indonesien und sie haben Kontakte zu Ärzten dort. 

Tollwut: Sobald man die Krankheit hat, verläuft sie immer tödlich. Nach einem Biss kann man eine Infektion der  Krankheit meist vermeiden, die etwa 2 Tage benötigt, wenn man sich sofort impfen lässt. Eine Infektion ist allerdings recht selten, es sind kaum Todesfälle von Touristen bekannt. Das Verkehrsunfallrisiko ist zig mal höher. Daher ist eine recht teure Vorsorgeimpung mit all den Komplikationen nicht unbedingt ratsam. Allerdings sollte man den Kontakt zu Tieren meiden. Tollwütige Tiere können einen nicht in die Augen schauen, allerdings trifft das nicht im Anfangsstadium zu. Ansonsten sind sie nicht erkennbar, schon gar nicht durch Schaum vor dem Mund etc. 
 
 


 

Reisezeit, Wetter!

Der beste Monat für Reisen ist in der Trockenzeit von Mai bis Oktober. In der Regenzeit von November bis März regnet es manchmal den ganzen Tag. Die Jahrestemperaturen schwanken so gut wie gar nicht.
 
 

Bali Jan Feb Mär Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
Tages Temp. 31 31 31 31 31 30 30 30 30 31 31 31
Nacht Temp. 23 23 23 23 23 22 22 22 22 23 23 23
Regentage 16 15 13 6 6 5 4 3 3 5 9 14

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Gefahren
Indonesien ist trotz des Terroranschlags im Jahre 2002, bei dem über 200 Touristen starben, ein sicheres Reiseland. Anders als in manchem arabischen Land sind Touristen gern gesehen und vor Anschlägen ist man nirgends sicher. Diebstahl kommt -wenn auch selten- vor. In einem Hotel (Ritas House) in Kuta/Bali stand auf der Hausordung im Zimmer von einem Reisenden gekritzelt: "Be careful stuff steals!" Gewaltdelikte wie Raub oder Vergewaltigung sind verglichen zu anderen Ländern (z.b Südamerika) selten. Die allermeisten Indonesier sind wie die Deutschen auch ehrlich! 

In Kuta wurde mir berichtet, das Drückerkolonnen unterwegs seien, um Timesharingmodelle zu vermarkten.
Wer sich darauf einläßt, verliert regelmäßig viel Geld! Selber sind mir solche nicht begegnet.

siehe auch: Belästigungen 

 

Belästigungen
Ich habe es oft als sehr aufdringlich empfunden, wie Einheimische ihre Dienstleistungen aufdrängten. Es handelte sich meist um Führungen als "Guide", Rundreiseangebote oder Transport sei es mit dem PKW oder dem Moped. Manchmal rennen die einen eine halbe Stunde und noch länger hinterher und man wird auch oft dann beschimpft und beleidigt. Falsche Auskünfte, wie heute fährt kein Bus mehr oder Behauptung, man sei verpflichtet, einen "Guide" zu nehmen, begleiten einen dabei oft. Generell ist es schwieriger als anderswo Auskünfte zu erhalten. Wer nach den öffentlichen Bus fragt, wird dann meist mit Angeboten überhäuft, das man einen kennt, der einen fahren möchte. Gerade diejenigen, die einen belästigen, wobei das Auf-Schritt-und-Tritt-Folgen besonders unangenehm ist, können ein wenig Englisch und leben von ihren Kenntnissen, was die Angelegenheit noch schwieriger macht. Standardisierte Angebote, die man annehmen oder ablehnen kann, gibt es zwar, aber meist muß der Preis ausgehandelt werden. Dabei werden oft anfangs utopische Preise verlangt. Ich will nicht geizig sein und habe nichts dagegen, mitunter einen höheren Preis zu zahlen als Einheimische. Aber die Preise sollen im Verhältnis zu den indonesischen Verhältnissen bestehen und nicht europäische Dimensionen annehmen. Ansonsten bleibt ein Gros der Touristen auch aus anderen Ländern ganz weg und doch für inländische Verhältnisse gute Verdienstmöglichkeiten fallen weg. Wer mit obigen Belästigungen nicht  konfrontiert werden will, sollte Indonesien meiden und vielleicht erst andere Länder besuchen, wo solche Belästigungen weniger vorkommen. 
 


 

Unterkunft
Kleine Pensionen werden "Losmen" genannt. Ein Zimmer mit Ventilator und Bad war überall für 4-7 Euro (40-70.000 Rp) erhältlich, wobei die Preise in der Trockenzeit manchmal etwas höher sind. Gezahlt wird pro Raum und nicht pro Person, Frühstück ist meist eingeschlossen, was meist aus einem Bananenpfannkuchen und wahlweise einem Tee/Kaffee besteht. Die Räume waren auch für einen niedrigen Preis meist ok, die Toiletten oft ohne Spülung und regelmäßig ohne Klopapier! und mit nur kalter Dusche, was aber bei den Temperaturen ausreicht. 
In Kuta/Denpasar war das Keddy II, etwas versteckt, in der Seitengasse zwischen Popies Gang 1 und 2  für den Preis von 65.000 Rp wirklich ausgezeichnet, in Lambuhan Bajo auf Flores das Hotel Gardena mit vorzüglichem Restaurant und in Bajawa/Flores die Pension "Edelweiss". 

 

Fortbewegung im Land

Inlandsflüge: siehe oben

Transportkosten sind niedrig, da Indonesien mit die billigsten Benzinpreise auf der Welt hat. Es ist geplant dies zu ändern!

Bus: 
mit dem öffentlichen Bus zu fahren ist billig, für ca. 100 km rechne man mit 10.000 Rp (1 Euro). 
Das Gepäck kommt aufs Dach (ich hatte keine Schwierigkeiten und wurde mir auch nicht erzählt). Die Busse sind 
sehr klapprig, die Sitzreihen eng und unbequem und es werden soviele Passagiere reingequetscht wie es eben geht. Der Bus hält an jeder Ecke für die Bedarf besteht an und es dauert schon mehr als 12 Stunden, um zb Flores halb zu durchfahren.

Ich habe oft erlebt, das der Zimmerwirt den Bus nur dann bestellt, wenn der Buspreis bei ihm vorher gezahlt wird. Er verlangt meist nur unwesentlich mehr als der Bus tatsächlich kostet, dafür kommt der Bus bis vor die Unterkunft. Es kam zumindest bei mir nicht vor, das versucht wurde, anschliessend noch einmal zu kassieren.
Feste Buszeiten, die irgenwo angeschlagen sind, gibt es nicht, irgendwie scheinen aber gewissen eiten zu exstieren, wann ein Bus fährt. 

Bemos
sind Kleinbusse für den Nahverkehr, die losfahren, wenn genügend Leute im Bus sind, wobei mit Zusteigern noch kalkuliert wird. Im Prinzip gilt das Gleiche wie bei den Bussen.

Hinten auf dem Moped
Kürzere Strecken (so bis 15 km) können durchaus auch mit Rucksack hinten auf einem der vielen Mopeds abgeleistet werden, Angebote hierfür gibt es zuhauf. Generell besteht für den Beifahrer auch Helmpflicht. Die Polizei schaut vor allem in Bali, (sonst weniger) darauf und auch ob der Helm auch festgeschnallt ist. Eine Geldstrafe bewegt sich dann so um die 20- 30.000 Rupien, die in die Hände des Polizisten fließen, der meist von seinem Lohn kaum seine Familie unterhalten kann. Man akzeptiere keine überhöhten Geldstrafen. 
Es werden auch längere Strecken auf dem Moped angeboten, aber man tue sich keine längeren Entfernungen an!

Fahrservice/Taxi
Sehr häufig werden einem Taxidienste angeboten, aufgund der noch! niedrigen Benzinpreise rechne man mit 50.000 bis 100.000 Rupien (5-10 Euro) je 100 km.  Die Angebote sind zum Teil sehr aufdringlich, mit der Behauptung es fahre keine Bus etc. was dann nicht stimmt. 

Fähren:
sind ebenso billig, aber auch sehr langsam.

Moped mieten 
klingt gut, aber man muß aufpassen, nicht übers Ohr gehauen zu werden. Ein neues Moped kostet bis zu 2.000 Dollar (japanisches Modell). Das Moped könnte gestohlen werden, ebenso Teile davon. Oder wenn das Moped abgestellt wird, kann an der Technik manipliert werden. Dann wird angeboten, den zuvor manipulierten Defekt teuer zu reparieren. Ein Unfall, selbst oder durch andere verschuldet oder auch nur provoziert, ist auch immer möglich. Für ein Moped bracht man einen internationalen Führerschein, auch wenn der Vermieter meint, der deutsche Führerschein sei ausreichend. Polizisten wissen das und halten gerne Touristen an, um eine Strafe zu kassieren. Mir begegnete ein Österreicher, den sie im Jahr 2003 zweimal angehalten haben. Er kam mit einer kleinen Geldstrafe davon, nachdem zuvor schon weitaus höhere Beträge verlangt wurden. 

Mietwagen 
kosten mit Chauffeur nur ca 250.000 Rp (25 Euro) am Tag, da Benzin recht billig ist. Ohne Fahrer ca 100.000 Rp würde ich einen Mietwagen nicht anmieten. Es gilt das fürs Moped gesagte noch verschärft. In der Regel sind die Fahrzeuge nich nicht versichert, auch wenn dies der Vermieter behauptet.

 

Email
Es gibt jede Menge Internet Cafés in Touristenzentren. Die Preise sind dort wie z.b. in Kuta (Bali) und Seggidi (Lombok) niedrig (200-300 Rp/Min = 1-2 Euro/Std). Außerhalb der Touristenzentren gibt es keine Möglichkeiten oder die sind extrem teuer (das 10-30 fache) 

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Aktivitäten
Tauchen und Schnorcheln ist hier an erster Stelle zu nennen. Tauchkurse z.b auf den Gilis (Lombok) sind bereits ab 225 Dollar zu haben, einschließlich Tauchschein. Gesurft werden kann zum Beispiel im Süden von Lombok (Kuta). Vulkanbesteigungen sind auf den Rijani/Lombok und auf dem Bromo im Osten Javas (unweit Balis) populär. Wanderungen werden insbesondere im Torajaland/Sulawesie empfohlen. 

 

Stromspannung
Meist 220 Volt.  Mit Stromschwankungen und Stromausfällen rechnen.

 

Reisen als Frau
Indonesien kann gefahrlos und ohne besondere Belästigung von Frauen bereist werden. zu reisen. Es gibt zwar insbesondere auf Bali einige einheimische Gigolos, dieLiebeskontakte zu europäischen Frauen suchen, aber eine lästige Anmache war damit nicht verbunden. Die Gefahr der Vergewaltigung ist auch eher als gering anzusehen.


 

Verständigung
Indonesisch ist für Indonesier eine Fremdsprache, da jede Insel ihre eigene Sprache spricht, die vom Indonesischen soviel Ähnlichkeit aufweist wie z.b. das Französische mit dem Deutschen. Indonesisch wird in der Schule gelernt, damit alle Indonesier sich miteiander unterhalten können.
Die Englischkenntnisse der Indonesier ist allgemein gering, da "Englisch" in der Elementary School jedenfalls bis vor kurzem  nicht gelehrt wurde und die meisten Indonesier sich eine weiterführende Schule nicht leisten können.
In Touristenregionen und auf Bali geht es noch so, aber außerhalb dieser Regionen wird die Verständigung schwieriger. Ein paar Brocken Indonesisch helfen da. Die gute Nachricht ist, das Indonesisch eine sehr einfache und leicht zu lernende Sprache ist, ohne besondere Grammatik und Betonungsregeln. 

 

Gebuchte Touren
Angebote wie in Thailand oder Vietnam, die sich speziell an Rucksackreisende richten und ähnlich günstig sind, findet man in Indonesien seltener. 

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Essen
Die Indonesische Küche ist gut, das Essen in Restaurant günstig. Eine Mahlzeit kostet so um die 10 - 25.000 Rp 
(2 Euro). In Garküchen ist der Preis noch niedriger, so um die 5.000 bis 10.000 Rp. Typische Indonesische Gerichte sind natürlich Nasi Goreng (gebratener Reis), Mie Goreng (gebratene Nudeln), Gado Gado (gekochte Gemüsestücke mit Erdnußsauce) und Satay (Fleischspieße mit Erdnußsauce). 
Während indonesische Kaffee/ Tee sowie Cola, Wasser und Fruchtsäfte ca 2.000- 5000 Rp kosten, sind für eine großes (0,6 l) Bier 10.- 15.000 Rp zu zahlen. Die Einheimsche Biermarke ist "Bitang", Konkurrenzprodukte gibt es offenbar nicht. Wein wird in Indonesien nicht angebaut.
Das Frühstück besteht meist aus Pfannkuchen, Eierspeisen evt. aus etwas Toast und ist meist dürftig, da Einheimische offenkundig nicht wie wir frühstücken, sondern eine Suppe löffeln. 

Einen Link zu Rezepten: 
http://asiarecipe.com/indonesia.html  (nur auf Englisch)

 

Shopping
Textilien, Schnitzereien und anderes Kunsthandwerk, sowie Raubkopien von CD´s und DVD´s (10.000 Rp Stück) können überall günstig erworben werden. Auch kopiete Markenprodukte wurden verhöckert (zb. Uhren) Kopierte Reiseführer wie in Vietnam wurden nicht angeboten. In Kuta gab es einige Second-Hand Bücherläden, mit englischen und deutschen Paperbacks (30-50.000 Rp ) je Buch.

Wer seinen Rucksack voll kopierte Ware vollstopft, könnte vielleicht daheim beim Zoll Schwierigkeiten bekommen! 

 

Bücher
Reiseführer
Bali: Iwanoski, Bali, ISBN 3-933041-02-3  734 S.
        Reise Know How, Lombok und Bali, 9. Aufl. 2002 ISBN 3-8317-1051-1  696 S 22,50 Euro 

Indonesien: Loose Verlag, Indonesien 

einige Literatur
 


 

Links 
allgemeines: inselstaat-indonesien.de,

Zimmer: asiarooms.com, bali-hotels-travel.com, balihotels.com, balibudget.com, balivillas.com,
ri.go.id (Regierungsseite), germanembjak.or.id (dt.Botschaft),
indo.com, indonesia-tourism.com, members.tripod.de/indonesienplaza, odci.gov.cia/publications/factbook,

Bali: balibagus.com, baligardenroute.com, baliguide.com, bali-info.de, balinesia.com, , bali-paradise.com, bali-travelnet.com, balivision.com, baliwww.com, columbus-reisefuehrer.com, dse.de/za/lis/indones/homepage, gatewaytobali.com, halo-bali.com, bali.com, globetrotter-seiten.de, travelindo.com (Flüge),

Sulawesi: sulawesi-info.de, bunaken-klaus.de,

Portale: indonesianet.com, balinetwork.com, bali-thepages.com, balimosaic.com, bali-travelnet.com, balivision.com, baliwww.com,

Papua-Indonesia:  geocities.com/lesomar_adventures/,

Borneo: sarawaktourism.com

Foren:

sonst: weltreise-info.de, Planung einer Weltreise Tipp!

mehr Links: reiselinks.de/indonesien.htm,

 

Mailt mir Neues, Unrichtiges, Vorschläge, Überholtes, Kritik (tadelnd oder lobend), Euren Eindruck bitte an:

   kambodschajoe@hotmail.com

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