Flug
Ein Flug nach Bali/Denpasar kostete mich 580 Euro mit Quantas. Allerdings
war damit ein Tag Aufenthalt in Singapur verbunden, ohne das ein Zimmer
gestellt wurde. Dieser Tag war aber letztlich eine Bereicherung (siehe
Bericht dort). Flüge von Europa nach Djakarta sind oft erheblich billiger
als nach Denpasar.
Inlandsflüge
Inlandsflüge von Djakarta aus nach Denpassar und anderen indonesischen
Zielen sind für ca 50 Euro (einfach) erhältlich und können
am Flughafen oder in jedem Reiseagentur vor Ort gebucht werden.
Der Inlandsflug Denpasar-Maumere (Flores) kostete 54 Euro (einfach)
und der von Mataram (Lombok) nach Denpasar nur 22 Euro. Den Flug nach Maumere
hatte ich in Bali in einem Reisbüro gebucht und den von Mataram, indem
ich einfach am Flughafen vorbeigefahren bin, zahlte und drei Stunden später
abflog.
Die Departure-Tax für Inlandsflüge betrug 20.000 Rp in Denpasar
und 10.000 Rp in Lombok.
Visa:
man benötigt ein Visa für die Einreise. Dieses kostet 25
Dollar (2004) und wird am Flughafen erworben. Ein Lichtbild ist nicht erforderlich.
Es kann auch zu einem etwas schlechteren Wechselkurs in Euro bezahlt werden.
Das Visa ist vor 30 Tage gültig. Langfristaufenthalte sind begrenzt
und erfordern meist eine Aus-und Wiedereinreise von Ost-Timor, Malaysia,
Singapur oder einem anderen ausländischen Land.
Wohin? Wie viel Urlaubszeit wird benötigt?
Indonesien ist riesig und selbst in vier Wochen
kaum bereisbar. Die Reisegeschwindigkeit mit Bus und Fähre ist langsam.
Inlandsflüge sind recht preisgünstig. Bei meinem zweiwöchigen
Trip von Flores, Rinka, Lombok, Bali mußte ich vieles auslassen.
Interessant soll vor allem noch Sulawesi sein ( 3-4 Wochen)
mit den Torajaland, dem Minahasa Hochland und den Tauchrevieren der Bunaken.
Man unterschätze die Entfernungen auf dieser Insel nicht. Auch Java,
die Hauptinsel Indonesiens, ist interessant, vor allem die Tempelanlagen
von Borobudur und Prambanan sowie die Besteigung des Vulkans Bromo. Damit
seien nur einige Sehenswürdigkeiten genannt.
Einreise
Nach der Landung in Denpasar geht es zügig
zur Visastelle, an der man 25 Dollar oder 22 Euro zahlte und einen Visastempel
erhielt. Es wurde empfohlen, darauf zu achten, das das Datum deutlich gestempelt
wird, was aber kaum anders sein wird. Der Zollzettel, den man vorher ausgefüllt
hat, und von dem ein Teil im Pass verbleibt, sollte man tunlichst nicht
verlieren, um das Visa nicht doppelt zahlen zu müssen. Es gab keinen
Ärger (im Gegensatz zu USA und Kuba), weil ich keine Adresse in Indonesien
angegeben hatte.
Es gibt mehrere Wechselstuben, die alle den gleichen Kurs hatten, der
unwesentlich schlechter war, als in Kuta.
Euro wird ebenso wie Dollar zu gleich gutem Kurs getauscht. Auch von
einen Bankautomaten kann Geld gezogen werden, allerdings sind die Gebühren
der deutschen Banken pro Ziehung hoch und oft kann nur 100 Euro gewechselt
werden.
Schlepper versuchen einem eine Unterkunft in Kuta zu einem weit überhöhten
Preis unterzujubeln. Wer nicht selber in Kuta suchen will, erklärt
für das Hotel das zb. für 30 Dollar gezeigt wird 10 Euro zahlen
zu wollen und wende sich anderem zu. Oft geht es dann auch für 12
Euro, jedenfalls in den nächsten Jahren.
Vor dem Gebäude ist eine Bude Taxiservice, an der man das Taxi
zahlt (25.000 Rp ca 2,50 Euro) welches einen nach Kuta oder woanders hin
bringt. Kuta ist unweit vom Flughafen, so das man auch hinten auf einem
Moped mitfahren kann (Helm für Mitfahrer sollte vorhanden sein), was
nach Feilschen 10.000 Rp kostete.
Abreise
Es ist am Flughafen eine Departure Tax von 100.000 Rp (ca. 10 Euro
-2004) in Landeswährung zu zahlen.Geld kann am Flughafen rückgetauscht
werden.
Wer seine letzten Rupies mit Essen und Trinken verbraten will, sollte
dies in den Fressständen vor dem Flughafen tun. In der Duty Free Area
sind die Preise auf gehobenem europäischen Level, also 5-10 mal höher
als die Imbisse vor dem Flughafengebäude, selbst der Flughafen in
Singapur war dort wesentlich günstiger.
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Geld
Wenn man hundert Euro wechselt, ist man Millionär!
1 Dollar = 9.000 Rupien
1 Euro = 12.000 Rupien (Dez.2004)
Es gibt Scheine zu 1000, 5000, 10.000, 20.000, 50.000, 100.000, ?? die
nicht zur Verwechselung neigen.
Daneben gint es noch einige unbdeutende Münzen zu 100, 200, 500
Rp.
Wichtig ist es, immer ein paar kleine Scheine passend zu haben. Also
größere Rechnungen mit größeren Scheinen zahlen und
sich kleine Scheine rausgeben lassen.
Zahlung mit Kreditkarte ist nicht sehr gebräuchlich.
TC insbesondere in Dollar werden zu einem unwesentlich schlechterem
Kurs getauscht, können also empfohlen werden. Geldwechsler mit eigenem
Geschäft (Reiseagentur/Internetcafes) wechseln in der Regel ehrlich,
Vorsicht! ist bei fliegenden Ständen geboten, die oft einen
etwas günstigeren Kurs anbieten. Ich hatte einen solchen er, bei dem
schon der Taschenrechner wegen Manipulation nicht funktionierte. Die Händler
gerieten in Panik, als ich sagte das Geld stimmt und ihnen keine Gelegnheit
geben wollte erneut nachzuzählen (angeblich fehlten ein 20.000 Rupieschein
zu meinem Gunsten. Die Regel ist, das man zumindest der letzte sein muss,
der nachgezählt hat, bevor man den Euroschein(e) hingibt und nach
Übergabe der Euros die Rupien nciht mehr aus der Hand gibt.
Aber besser solche Händler meiden.
Achtung! Der Kurs verschlechterte sich außerhalb der großen
Touristenzentren (zb Flores), insbesondere für Euros und Trallerchecks
dramatisch und das auch bei Geschäftbanken. Also in Kuta/bali größere
Summen Geld tauschen. Touren können zu einem reelleren Kurs auch oft
in Euro oder Dollar gezahlt werden.
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Gesundheit
Eine Hepatitis A Impfung sollte generell jeder haben und ist
gerade auch für Indonesien wichtig. Hepatitis B wird wie Aids
übertragen und eine Impfung ist daher nicht unbedingt nötig (wer
sich mitunter austoben will; wegen Aids sowieso nur mit Kondome!!!) Eine
Kombiimpfung Hepatitis A und B ist allerdings nicht wesentlich teurer.
Diese Leistungen können auch von der Krankenkasse übernommen
werden, man frage vorher in welchem Fall das ist. Der europäische
Standard
wie Tetanus etc. sollte aufgefrischt werden.
Malaria kommt in Indonesien vor, ist aber weniger verbreitet.
Bali
soll so gut wie malariafrei sein. Das Risiko besteht überwiegend
in der Regenzeit, da Malaria vom Stich der Amopholesmücke übertragen
wird. Anti-Malaria Pillen verhindern nicht eine Infektion, sondern die
Tabletten lassen die Parasiten bei ihrer Entwicklung absterben und reduzieren
damit das Risiko der Erkrankung deutlich. Es braucht aber etwa anderthalb
Jahre bis der Körper die Wirkstoffe wieder abgebaut hat. Für
Langzeiteinnahme ist dies absolut gesundheitsschädlich, denn
der Körper würde dadurch vergiftet. Gefahren bestehen besonders
für Schwangere und deren Ungeborenes.
Schwangeren Fauen würde ich daher von einer Reise nach
Indonesien abraten, gerade wegen der Gefahr der Malaria und den möglichen
Schädigungen des Ungeborenen bei einer Prophylaxe. Ebenso sollte aus
gleichem Grund vermieden werden, während des Aufenthaltes ein Kind
zu zeugen.
Manche Malariapräperate haben beträchtliche Nebenwirkungen,
so besteht bei manchen ein vergleichsweises hohes Risiko der Paranoia (Wahnvorstellungen),
die in den Selbstmord führen kann. Daher sollte man grundsötzlich
eine Malariaprophylaxe abwägen, wobei natürlich Malaria eine
schwerwiegende Erkrankung ist, die auch zum Tode führen kann, was
aber nicht die Regel ist. Medikamente (die letztlich nicht unbegrenzt haltbar
sind) mitzuschleppen, ist nicht ratsam, da jede Krankenschwester in Endemiegebieten
mit einem alten Mikroskop Malaria diagnostizieren kann und diese dann vor
Ort besser behandelt werden kann. Wer eine Prophylaxe betreibt, sollte
nicht generell Malariam und Malarone einnehmen, sondern nach einem Mittel
suchen, welches gegen die dort überwiegend vorkommende Malariaart
vorbeugt. Wegen der Nebenwirkungen schießt man sonst mit Kanonen
auf Spatzen. Insbesondere wer tauchen oder Vulkane erklimmen möchte,
sollte besonders vorsichtig sein. Empfohlen wurde mir (von unterer Beratungsstelle)
das nebenwirksamarme Mittel Doxicyclin, aber nur für Lombok und Flores.
Habe aber keine Ahnung was das kostet.
Malaria ist heilbar, wenn sie richtig behandelt wird, bleiben eigentlich
keine Folgen. Allerdings wird bei häufiger Malariaerkrankung die Leber
stark angegriffen. Es gibt auch genügend Malariamittel vor Ort, nur
können die ärmsten diese sich meist nicht leisten.
Ich habe mehrere Personen gesprochen, die Malaria hatten, nach der Diagnose
und Medikamentation tritt rasch Heilung ein, die Erkrankung wurde auch
nicht als sehr schlimm empfunden (wie Grippe). Es gibt Malaria Schnelltests,
die auch in deutschland erhältlich sind. Diese funtionieren aber nicht
bei einer gleichzeitigen Prophylaxe.
Eine, wie mir zugesichert wurde, kostenlose Beratung erhält man
von folgenden Links:
http://service.mediscon.com,
http://arzt.mediscon.com
und http://hotel.mediscon.com .
Diese geben auch Rat während einer Erkrankung in Indonesien und
sie haben Kontakte zu Ärzten dort.
Tollwut: Sobald man die Krankheit hat, verläuft sie immer
tödlich. Nach einem Biss kann man eine Infektion der Krankheit
meist vermeiden, die etwa 2 Tage benötigt, wenn man sich sofort impfen
lässt. Eine Infektion ist allerdings recht selten, es sind kaum Todesfälle
von Touristen bekannt. Das Verkehrsunfallrisiko ist zig mal höher.
Daher ist eine recht teure Vorsorgeimpung mit all den Komplikationen nicht
unbedingt ratsam. Allerdings sollte man den Kontakt zu Tieren meiden. Tollwütige
Tiere können einen nicht in die Augen schauen, allerdings trifft das
nicht im Anfangsstadium zu. Ansonsten sind sie nicht erkennbar, schon gar
nicht durch Schaum vor dem Mund etc.
Reisezeit, Wetter!
Der beste Monat für Reisen ist in der Trockenzeit
von Mai bis Oktober. In der Regenzeit
von November bis März regnet es manchmal den ganzen Tag. Die Jahrestemperaturen
schwanken so gut wie gar nicht.
| Bali |
Jan |
Feb |
Mär |
Apr |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
| Tages Temp. |
31 |
31 |
31 |
31 |
31 |
30 |
30 |
30 |
30 |
31 |
31 |
31 |
| Nacht Temp. |
23 |
23 |
23 |
23 |
23 |
22 |
22 |
22 |
22 |
23 |
23 |
23 |
| Regentage |
16 |
15 |
13 |
6 |
6 |
5 |
4 |
3 |
3 |
5 |
9 |
14 |
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Gefahren
Indonesien ist trotz des Terroranschlags im Jahre 2002, bei dem über
200 Touristen starben, ein sicheres Reiseland. Anders als in manchem arabischen
Land sind Touristen gern gesehen und vor Anschlägen ist man nirgends
sicher. Diebstahl kommt -wenn auch selten- vor. In einem Hotel (Ritas House)
in Kuta/Bali stand auf der Hausordung im Zimmer von einem Reisenden gekritzelt:
"Be careful stuff steals!" Gewaltdelikte wie Raub oder Vergewaltigung sind
verglichen zu anderen Ländern (z.b Südamerika) selten. Die allermeisten
Indonesier sind wie die Deutschen auch ehrlich!
In Kuta wurde mir berichtet, das Drückerkolonnen unterwegs seien,
um Timesharingmodelle zu vermarkten.
Wer sich darauf einläßt, verliert regelmäßig
viel Geld! Selber sind mir solche nicht begegnet.
siehe auch: Belästigungen
Belästigungen
Ich habe es oft als sehr aufdringlich empfunden, wie Einheimische ihre
Dienstleistungen aufdrängten. Es handelte sich meist um Führungen
als "Guide", Rundreiseangebote oder Transport sei es mit dem PKW oder dem
Moped. Manchmal rennen die einen eine halbe Stunde und noch länger
hinterher und man wird auch oft dann beschimpft und beleidigt. Falsche
Auskünfte, wie heute fährt kein Bus mehr oder Behauptung, man
sei verpflichtet, einen "Guide" zu nehmen, begleiten einen dabei oft. Generell
ist es schwieriger als anderswo Auskünfte zu erhalten. Wer nach den
öffentlichen Bus fragt, wird dann meist mit Angeboten überhäuft,
das man einen kennt, der einen fahren möchte. Gerade diejenigen, die
einen belästigen, wobei das Auf-Schritt-und-Tritt-Folgen besonders
unangenehm ist, können ein wenig Englisch und leben von ihren Kenntnissen,
was die Angelegenheit noch schwieriger macht. Standardisierte Angebote,
die man annehmen oder ablehnen kann, gibt es zwar, aber meist muß
der Preis ausgehandelt werden. Dabei werden oft anfangs utopische Preise
verlangt. Ich will nicht geizig sein und habe nichts dagegen, mitunter
einen höheren Preis zu zahlen als Einheimische. Aber die Preise sollen
im Verhältnis zu den indonesischen Verhältnissen bestehen und
nicht europäische Dimensionen annehmen. Ansonsten bleibt ein Gros
der Touristen auch aus anderen Ländern ganz weg und doch für
inländische Verhältnisse gute Verdienstmöglichkeiten fallen
weg. Wer mit obigen Belästigungen nicht konfrontiert werden
will, sollte Indonesien meiden und vielleicht erst andere Länder besuchen,
wo solche Belästigungen weniger vorkommen.
Unterkunft
Kleine Pensionen werden "Losmen" genannt. Ein Zimmer mit Ventilator
und Bad war überall für 4-7 Euro (40-70.000 Rp) erhältlich,
wobei die Preise in der Trockenzeit manchmal etwas höher sind. Gezahlt
wird pro Raum und nicht pro Person, Frühstück ist meist eingeschlossen,
was meist aus einem Bananenpfannkuchen und wahlweise einem Tee/Kaffee besteht.
Die Räume waren auch für einen niedrigen Preis meist ok, die
Toiletten oft ohne Spülung und regelmäßig
ohne Klopapier!
und mit nur kalter Dusche, was aber bei den Temperaturen ausreicht.
In Kuta/Denpasar war das Keddy II, etwas versteckt, in der Seitengasse
zwischen Popies Gang 1 und 2 für den Preis von 65.000 Rp wirklich
ausgezeichnet, in Lambuhan Bajo auf Flores das Hotel Gardena mit vorzüglichem
Restaurant und in Bajawa/Flores die Pension "Edelweiss".
Fortbewegung im Land
Inlandsflüge: siehe oben
Transportkosten sind niedrig, da Indonesien mit die billigsten
Benzinpreise auf der Welt hat. Es ist geplant dies zu ändern!
Bus:
mit dem öffentlichen Bus zu fahren ist billig, für ca. 100
km rechne man mit 10.000 Rp (1 Euro).
Das Gepäck kommt aufs Dach (ich hatte keine Schwierigkeiten und
wurde mir auch nicht erzählt). Die Busse sind
sehr klapprig, die Sitzreihen eng und unbequem und es werden soviele
Passagiere reingequetscht wie es eben geht. Der Bus hält an jeder
Ecke für die Bedarf besteht an und es dauert schon mehr als 12 Stunden,
um zb Flores halb zu durchfahren.
Ich habe oft erlebt, das der Zimmerwirt den Bus nur dann bestellt, wenn
der Buspreis bei ihm vorher gezahlt wird. Er verlangt meist nur unwesentlich
mehr als der Bus tatsächlich kostet, dafür kommt der Bus bis
vor die Unterkunft. Es kam zumindest bei mir nicht vor, das versucht wurde,
anschliessend noch einmal zu kassieren.
Feste Buszeiten, die irgenwo angeschlagen sind, gibt es nicht, irgendwie
scheinen aber gewissen eiten zu exstieren, wann ein Bus fährt.
Bemos
sind Kleinbusse für den Nahverkehr, die losfahren, wenn genügend
Leute im Bus sind, wobei mit Zusteigern noch kalkuliert wird. Im Prinzip
gilt das Gleiche wie bei den Bussen.
Hinten auf dem Moped
Kürzere Strecken (so bis 15 km) können durchaus auch mit
Rucksack hinten auf einem der vielen Mopeds abgeleistet werden, Angebote
hierfür gibt es zuhauf. Generell besteht für den Beifahrer auch
Helmpflicht. Die Polizei schaut vor allem in Bali, (sonst weniger) darauf
und auch ob der Helm auch festgeschnallt ist. Eine Geldstrafe bewegt sich
dann so um die 20- 30.000 Rupien, die in die Hände des Polizisten
fließen, der meist von seinem Lohn kaum seine Familie unterhalten
kann. Man akzeptiere keine überhöhten Geldstrafen.
Es werden auch längere Strecken auf dem Moped angeboten, aber
man tue sich keine längeren Entfernungen an!
Fahrservice/Taxi
Sehr häufig werden einem Taxidienste angeboten, aufgund der noch!
niedrigen Benzinpreise rechne man mit 50.000 bis 100.000 Rupien (5-10 Euro)
je 100 km. Die Angebote sind zum Teil sehr aufdringlich, mit der
Behauptung es fahre keine Bus etc. was dann nicht stimmt.
Fähren:
sind ebenso billig, aber auch sehr langsam.
Moped mieten
klingt gut, aber man muß aufpassen, nicht übers Ohr gehauen
zu werden. Ein neues Moped kostet bis zu 2.000 Dollar (japanisches Modell).
Das Moped könnte gestohlen werden, ebenso Teile davon. Oder wenn das
Moped abgestellt wird, kann an der Technik manipliert werden. Dann wird
angeboten, den zuvor manipulierten Defekt teuer zu reparieren. Ein Unfall,
selbst oder durch andere verschuldet oder auch nur provoziert, ist auch
immer möglich. Für ein Moped bracht man einen internationalen
Führerschein, auch wenn der Vermieter meint, der deutsche Führerschein
sei ausreichend. Polizisten wissen das und halten gerne Touristen an, um
eine Strafe zu kassieren. Mir begegnete ein Österreicher, den sie
im Jahr 2003 zweimal angehalten haben. Er kam mit einer kleinen Geldstrafe
davon, nachdem zuvor schon weitaus höhere Beträge verlangt wurden.
Mietwagen
kosten mit Chauffeur nur ca 250.000 Rp (25 Euro) am Tag, da
Benzin recht billig ist. Ohne Fahrer ca 100.000 Rp würde ich einen
Mietwagen nicht anmieten. Es gilt das fürs Moped gesagte noch verschärft.
In der Regel sind die Fahrzeuge nich nicht versichert, auch wenn dies der
Vermieter behauptet.
Email
Es gibt jede Menge Internet Cafés in Touristenzentren. Die Preise
sind dort wie z.b. in Kuta (Bali) und Seggidi (Lombok) niedrig (200-300
Rp/Min = 1-2 Euro/Std). Außerhalb der Touristenzentren gibt es keine
Möglichkeiten oder die sind extrem teuer (das 10-30 fache)
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Aktivitäten
Tauchen und Schnorcheln ist hier an erster Stelle zu nennen. Tauchkurse
z.b auf den Gilis (Lombok) sind bereits ab 225 Dollar zu haben, einschließlich
Tauchschein. Gesurft werden kann zum Beispiel im Süden von Lombok
(Kuta). Vulkanbesteigungen sind auf den Rijani/Lombok und auf dem Bromo
im Osten Javas (unweit Balis) populär. Wanderungen werden insbesondere
im Torajaland/Sulawesie empfohlen.
Stromspannung
Meist 220 Volt. Mit Stromschwankungen und Stromausfällen
rechnen.
Reisen als Frau
Indonesien kann gefahrlos und ohne besondere Belästigung von Frauen
bereist werden. zu reisen. Es gibt zwar insbesondere auf Bali einige einheimische
Gigolos, dieLiebeskontakte zu europäischen Frauen suchen, aber eine
lästige Anmache war damit nicht verbunden. Die Gefahr der Vergewaltigung
ist auch eher als gering anzusehen.
Verständigung
Indonesisch ist für Indonesier eine Fremdsprache, da jede Insel
ihre eigene Sprache spricht, die vom Indonesischen soviel Ähnlichkeit
aufweist wie z.b. das Französische mit dem Deutschen. Indonesisch
wird in der Schule gelernt, damit alle Indonesier sich miteiander unterhalten
können.
Die Englischkenntnisse der Indonesier ist allgemein gering, da "Englisch"
in der Elementary School jedenfalls bis vor kurzem nicht gelehrt
wurde und die meisten Indonesier sich eine weiterführende Schule nicht
leisten können.
In Touristenregionen und auf Bali geht es noch so, aber außerhalb
dieser Regionen wird die Verständigung schwieriger. Ein paar Brocken
Indonesisch helfen da. Die gute Nachricht ist, das Indonesisch eine sehr
einfache und leicht zu lernende Sprache ist, ohne besondere Grammatik und
Betonungsregeln.
Gebuchte Touren
Angebote wie in Thailand oder Vietnam, die sich
speziell an Rucksackreisende richten und ähnlich günstig sind,
findet man in Indonesien seltener.
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Essen
Die Indonesische Küche ist gut, das Essen in Restaurant günstig.
Eine Mahlzeit kostet so um die 10 - 25.000 Rp
(2 Euro). In Garküchen ist der Preis noch niedriger, so um die
5.000 bis 10.000 Rp. Typische Indonesische Gerichte sind natürlich
Nasi Goreng (gebratener Reis), Mie Goreng (gebratene Nudeln), Gado Gado
(gekochte Gemüsestücke mit Erdnußsauce) und Satay (Fleischspieße
mit Erdnußsauce).
Während indonesische Kaffee/ Tee sowie Cola, Wasser und Fruchtsäfte
ca 2.000- 5000 Rp kosten, sind für eine großes (0,6 l) Bier
10.- 15.000 Rp zu zahlen. Die Einheimsche Biermarke ist "Bitang", Konkurrenzprodukte
gibt es offenbar nicht. Wein wird in Indonesien nicht angebaut.
Das Frühstück besteht meist aus Pfannkuchen, Eierspeisen
evt. aus etwas Toast und ist meist dürftig, da Einheimische offenkundig
nicht wie wir frühstücken, sondern eine Suppe löffeln.
Einen Link zu Rezepten:
http://asiarecipe.com/indonesia.html
(nur auf Englisch)
Shopping
Textilien, Schnitzereien und anderes Kunsthandwerk, sowie Raubkopien
von CD´s und DVD´s (10.000 Rp Stück) können überall
günstig erworben werden. Auch kopiete Markenprodukte wurden verhöckert
(zb. Uhren) Kopierte Reiseführer wie in Vietnam wurden nicht angeboten.
In Kuta gab es einige Second-Hand Bücherläden, mit englischen
und deutschen Paperbacks (30-50.000 Rp ) je Buch.
Wer seinen Rucksack voll kopierte Ware vollstopft, könnte vielleicht
daheim beim Zoll Schwierigkeiten bekommen!
Bücher
Reiseführer
Bali: Iwanoski, Bali, ISBN 3-933041-02-3 734 S.
Reise Know How, Lombok und
Bali, 9. Aufl. 2002 ISBN 3-8317-1051-1 696 S 22,50 Euro
Indonesien: Loose Verlag, Indonesien
einige Literatur
Links
allgemeines: inselstaat-indonesien.de,
Zimmer: asiarooms.com,
bali-hotels-travel.com,
balihotels.com,
balibudget.com,
balivillas.com,
ri.go.id (Regierungsseite), germanembjak.or.id
(dt.Botschaft),
indo.com, indonesia-tourism.com,
members.tripod.de/indonesienplaza,
odci.gov.cia/publications/factbook,
Bali: balibagus.com,
baligardenroute.com,
baliguide.com,
bali-info.de,
balinesia.com,
, bali-paradise.com,
bali-travelnet.com,
balivision.com,
baliwww.com,
columbus-reisefuehrer.com,
dse.de/za/lis/indones/homepage,
gatewaytobali.com,
halo-bali.com,
bali.com,
globetrotter-seiten.de,
travelindo.com
(Flüge),
Sulawesi: sulawesi-info.de,
bunaken-klaus.de,
Portale: indonesianet.com,
balinetwork.com,
bali-thepages.com,
balimosaic.com,
bali-travelnet.com,
balivision.com,
baliwww.com,
Papua-Indonesia: geocities.com/lesomar_adventures/,
Borneo: sarawaktourism.com,
Foren:
sonst: weltreise-info.de,
Planung einer Weltreise Tipp!
mehr Links: reiselinks.de/indonesien.htm,
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(tadelnd oder lobend), Euren Eindruck bitte an:
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