Wenn Du laufen willst, laufe eine Meile.
Wenn Du ein neues Leben kennen lernen willst, dann laufe Marathon! Emil Zatopek
Gründe im Leben einen Marathon zu laufen:
Laufen hält gesund. Es stärkt das Herz-Kreislaufsystem und beugt dem Herzinfarkt vor!Laufen sorgt für Fettabbau und ist hervorragend geeignet, die Traumfigur zu erreichen.
Laufen erhöht die allgemeine Fitness und hält somit jung. Nach Untersuchungen kann bei regelmäßigem Laufen die körperliche Fitness eines vierzigjährigen bis sechzig unverändert erhalten bleiben. Man stirbt vielleicht nicht später, aber gesünder. Daneben sollte man sich aber auch geistig fit halten.
Laufen aktiviert das Immunsystem und optimiert den Insulinhaushalt.
Laufen beeinflusst den Hypothalamus und dadurch den Schlaf-Wach-Rhythmus, das Hungergefühl und das sexuelle Verlangen.
Laufen baut Stress ab, lindert depressive Haltungen und sorgt für guten Schlaf.
Das Ziel "Marathon" gibt einen neuen Lebensinhalt mit konkretem Ziel, welches bei Gesundheit auch erreichbar ist.
Laufen kann in jedem Lebensalter begonnen werden. Man benötigt nur gute Laufschuhe. Laufstrecken finden sich überall.
Neue Leute können in Laufgruppen, dies es überall gibt, kennengelernt werden.
Volksläufe und viele Marathonevents bieten Abwechslung. Marathonlaufen kann mit Urlaub verbunden werden, da eine Teilnahme weltweit möglich ist
Lauftipps Mein Weg zum Marathon Tipps zum Abnehmen Marathonkalender Links
Mein Weg zum Marathon:Die Idee
Irgendwann schaute ich einen New York Marathon im Fernsehen. "Einen Marathon müßtest Du im Leben auch mal laufen" dachte ich mir und malte mir aus, dort mitzulaufen. Als Jugendlicher spielte ich Fussball und lief beim Training auch einige Male einige kurze Strecken im Wald.
Jedenfalls verging über ein Jahrzehnt.Der Zufall
Als Büroarbeiter wurde ich immer unbeweglicher und nahm an Gewicht zu. Zufällig blätterte ich im Frühjahr 97 in der Zeitschrift "Men´s Health" herum, die für den 1. Köln Marathon warb. Köln war der Ort, wo ich unter anderem studierte. Der Beschluss war gefasst: "Du läufst jetzt einen Marathon!" Allerdings schien mir die Zeit ziemlich knapp.Die ersten Laufversuche
Ich kannte vom Wandern eine mögliche Trainingsstrecke im Wald, die sich später als genau 10 km lang erweisen sollte.
Beim ersten Versuch war ich schon nach 400 Metern ausser Puste, weil es zunächst leicht bergauf ging. Ich hielt aber durch und benötigte 1 Stunde 07 min. Diese Zeit sollte sich in den nächsten Wochen auf 55 Minuten verbessern. Allerdings lief ich nur ein bis zweimal die Woche.Die Generalprobe: ein Halbmarathon
Als ich von einem Volkslauf über die Halbmarathondistanz im Juli hörte, sollte dies ein Prüfstein für eine Teilnahme an dem Köln- Marathon sein. "Wenn ich diese Strecke schaffen, dann melde ich mich zum Marathon an", so war mein Entschluss.
Nun, ich schaffte die Halbmarathondistanz in 2 Stunden 05 Minuten, hatte aber noch zwei Tage danach Muskelkater.
Ich trainierte weiter, so zweimal die Woche die 10 km Strecke (- eigentlich viel zu wenig -) und hörte zwei Wochen vorher auf mit dem trainieren.
Der erste Marathon:Die Abholung der Unterlagen einen Tag vor dem Marathon
Ein Erlebnis für sich: das Gedränge der Läufer bei Abholung der Unterlagen, sowie die Getränkestände und Verkaufsbuden machten die "Marathonmesse" zu einem Rummelplatz. Dann liefen in der Altstadt von Köln etliche Marathonis mit ihrer Marathontüte voll mit Laufuntensilien herum. Der Nachbar am Tisch in einem Eiscafe fachsimpelte mit mir, er lief unter anderem schon in Kalifornien einen Marathon.Der Start
Als Newcomer wird man hinten eingereiht. Läufer mit angegeben Vorzeiten erhielten einen farbigen Button, der den Block ihrer Startposition festlegte. Dann der Startschuss. Nichts geschah. Durch die vielen Teilnehmer dauerte es ca. noch 6 Minuten vom Startschuß an bis es im Schritttempo losging und ich die Startlinie überlaufen konnte. Mein Ziel war es, anzukommen. Den Chip am Turnschuh zur Messung der Zeit ab Überlaufen der Startmatten hätte ich eigentlich nicht gebraucht.Die ersten Kilometer
Durch die Enge ging es im Gedränge zunächst die ersten paar hundert Meter nur im Schritttempo voran. Danach lief ich betont langsam, und wurde meist überholt. Meine Zwischenzeiten lagen bei weit über 6 Minuten je Kilometer. Mein Plan war es, ab dem Halbmarathon zur Aufholjagd anzusetzen und an Tempo zuzulegen.
Unterwegs
Nach 17 km traten dann die ersten Ermüdungserscheinungen auf. Tempozulegen wurde aufgegeben. Nur durchhalten!
Das phantastische Publikum in Köln, die den 1. Köln Marathon zu einem Volksfest zelebrierten, machte es einem einfacher.
Insgesamt hunderttausend und mehr standen am Straßenrand und feuerten jeden Läufer -selbst "Düsseldorfer"- an. Es gab an diversen Ecken Musikbands und Bierpavillions, die waren aber für mich tabu.Die Muskel werden müde
Meine Schritte wurden infolge der Ermüdung der Muskeln immer kleiner. Nur nicht anhalten, wissend das ein Stop das Aus hätte sein können. Die Puste war weniger das Problem, sondern die Muskeln. Diesem stimmte ein anderer Debütant zu. Mit ihm lief ich unterhaltend etwa 7 km, bevor ich ihn an einem Verpflegungsstand verlor. Ein Unterhalten während des Laufs erleichtert das Absolvieren der Strecke ziemlich.
Die letzten Kilometer
Schließlich kämpfte ich mich von einem km-Schild bis zum nächsten vor. Zum Schluß war das Tempo fast Schrittgeschwindigkeit. Bordsteinkanten wurden zu kraftraubenden Hürden. Zum Schluss überholten mich reichlich ältere, manchmal wohlbeleibte Damen, die aufgrund langjähriger Lauferfahrung ihr Tempo konstant einteilten. Sieht für einen Mann Mitte dreißig etwas beschämend aus, daran muß man sich aber gewöhnen.Das Ziel
Anschließend gab ich auch das 5 Stunden Ziel auf. Endlich kam der letzte Kilometer zum Domvorplatz. Dort am Ziel wartete der West Deutsche Rundfunk WDR und machte Programm. Über Lautsprecher wurde laut verkündet: "und jetzt kommt mit der Startnummer ...Uwe aus Chemnitz ... ins Ziel". Herumstehende applaudierten. Im Ziel kamen mir dann vor Freude ein paar Tränen.
Die Zeit von knapp über 5 Stunden war zwar nicht berauschend, aber ich war glücklich, meinen ersten Marathon geschafft zu haben!!Danach
Muskelkater ohne Ende. Ich bewegte mich wie ein Marsmensch im Raumanzug. Das Umziehen, das Treppensteigen und selbst das Einsteigen ins Auto war reichlich beschwerlich. Vier Monate Vorbereitungszeit und der Trainingsumfang von 10 km ein bis zweimal wöchentlich war einfach zu wenig.Dennoch hatte ich Blut geleckt und der Vorsatz zum nächsten Marathon war sogleich gelegt! Im nächsten Jahr lief ich in Berlin, darauf das Jahr in Dresden in für mich phantastischen 3 h 52min. Es folgten noch vier weitere Marathons, die aber alle langsamer waren.
Marathonkalender
www.marathon.de alle Marathonevents in Deutschland
www.lauftreff.de Tipps zum Laufen, Suche nach Laufpartnern
www.laufplatz.de viele Infos zum Laufen,www.leichtathletik.de/Dokumente/Volkslaufkalender.asp zu lokalen Volksläufen
www.marathon-kalender.de Marathonkalender für Europa
http://users.skynet.be/arthurbamps/marathonArthur Bamps umfangreicher Marathonkalender Tipp!www.aims-association.org/calendar.htm internationaler Marathonkalender
http://www.laufmagazin-spiridon.de Laufmagazin
weitere Anregungen, Interesse am Mitlaufen rund um Chemnitz, gemeinsame Fahrt zu einem Marathon etc.kambodschajoe@hotmail.com